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paragon im Strudel der Werksschließungen im Autobau

29.03.2020 10:10 Uhr - Autor: Michael Barck  auf twitter

Bild und Copyright: Paragon.

Auch paragon reiht sich in die Gruppe der Unternehmen ein, die aufgrund der Folgen der Corona-Pandemie ihre Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2020 zurückziehen. Auch die Tochtergesellschaft Voltabox hat dies getan - wir berichteten. Bei paragon scheint man derzeit an den Plänen festzuhalten, sich von der Tochtergesellschaft zu trennen - dies hatte man Anfang März angekündigt, wir berichteten.

Der Ausstieg bei Voltabox wird auch ein Thema in der Bilanz von paragon für 2019 werden - zusammen mit anderen Konsolidierungseffekten sowie den Folgen der Corona-Pandemie. Der Konzernabschluss und aufgrund der Corona-Probleme auch die Hauptversammlung verschieben sich. Neue Termine stehen noch nicht fest.

Eine neue Prognose für 2020 legt paragon ebenfalls nicht vor - zu unsicher ist aktuell die Entwicklung. Von der bisherigen Prognose für 2020 verabschiedet man sich: „Durch den sehr hohen Anteil an Produkten, für die wir alleiniger Lieferant sind, ist paragon unverändert ein bedeutender Zulieferer für eine Vielzahl von global tätigen Automobilherstellern. Die Corona-Krise nimmt für unsere Kunden jedoch größere Ausmaße an als gedacht, auch wenn sich beispielsweise der chinesische Markt bereits wieder spürbar erholt”, sagt Klaus Dieter Frers, Gründer und Vorsitzender der Geschäftsführung von paragon.


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Voltabox wird im laufenden Jahr die bisherige Prognose für 2020 nicht erreichen. Das Unternehmen macht hierfür die Folgen der Corona-Pandemie verantwortlich. „Aufgrund von zunehmenden Auftragsstornierungen und einem spürbaren Rückgang der Abrufe durch Kunden sowie der Blockierung von Lieferketten für wichtige Elektronik- und Gehäusekomponenten infolge der aktuellen Einschränkungen hat sich eine deutliche Eintrübung der kurzfristigen Geschäftsaussichten für Voltabox ergeben”, so das Unternehmen. Umsatzausfälle könne man im Jahresverlauf nicht mehr aufholen.

Als Reaktion auf die Situation hat man für die Mitarbeiter in der Produktion und Teiler der Entwicklung und Verwaltung Kurzarbeit beantragt. Man wolle darüber hinaus „umfassende strukturelle Anpassungen zur Stabilisierung des operativen Betriebs vornehmen”, so Voltabox. Eine neue Prognose wird aufgrund der unklaren Situation in Zusammenhang mit den weiteren Entwicklungen der Corona-Pandemie nicht abgegeben. ... diese News weiterlesen!

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