Steinhoff Aktie: Wehe, die 5-Cent-Marke hält nicht…
09.12.2019 08:37 Uhr - Autor: Michael Barck auf twitter
Kurz kam Hoffnung auf, dass bei der Steinhoff Aktie irgendwas passieren könnte. Der Aktienkurs des niederländisch-südafrikanischen Unternehmens klettere binnen weniger Tage von 0,05 Euro auf 0,0737 Euro, die am 29. November erreicht wurden. Wie von uns prognostiziert brachte also der Anstieg über 0,055/0,056 Euro eine charttechnische Entspannung, doch die währte nicht lange. Am Widerstandsbereich bei 0,073/0,074 Euro prallte Steinhoffs Aktienkurs wieder nach unten ab und verlor in den letzten Handelstagen die zwischenzeitlichen Gewinne nahezu komplett wieder. Am Donnerstag und Freitag konnte der Titel bei 0,051 Euro aber an Stabilität gewinnen. Mit 0,052 Euro ging es an diesem Supports ins Wochenende und aktuelle Indikationen für die Steinhoff Aktie notieren etwas fester bei 0,053/0,054 Euro. Einiges deutet also darauf hin, dass sich an der 5-Cent-Marke eine stabilere charttechnische Unterstützungszone für den Anteilschein des Handelskonzerns aufgebaut hat. Dessen Anteilsscheine müssen übrigens im Laufe des Dezembers den SDAX verlassen. Charttechnisch bleibt das bearishe Szenario wie zuletzt skizziert. Käme es nun zu einem stabilen Break unter 0,050/0,0513 Euro, wäre dies ein neues charttechnisches Verkaufssignal für die Steinhoff Aktie. Nach unten bleiben keine wesentlichen horizontalen Supports für das Papier, sodass der Aktienkurs sich den Weg am fallenden unteren Bollinger-Band suchen dürfte. Aktuell liegt dieses bei 0,0485 Euro, Tendenz weiter fallend. Raum für eine zusätzliche Abwärtsbewegung wäre also vorhanden. Nach oben hin brächte ein Anstieg über 0,055/0,059 Euro ein erneutes charttechnisches Kaufsignal. Ob Steinhoffs Aktie aber in der Lage wäre, noch einmal eine solche Rallye wie Ende November zu schaffen, muss in Frage gestellt werden. Dieser Bericht könnte Sie auch interessierenSteinhoff International: Und der nächste Deal…
Die Reihe der Verkäufe von Unternehmensteilen bei Steinhoff International geht weiter. Heute meldet das Unternehmen die bereits vor längerer Zeit in die Wege geleitete Trennung von der Unitrans Motors Gruppe. Zunächst verkauft der Einzelhandelskonzern 74,9 Prozent der Anteile, die restlichen 25,1 Prozent sollen zu einem späteren Zeitpunkt verkauft werden. Unitrans hat insgesamt wenig Synergien mit dem Rest von Steinhoffs Portfolio, wie es von Seiten des Managements heißt. Mit dem Verkauf vereinfache man das Portfolio und entlaste die Bilanz. Sagt Steinhoff-CEO Luis du Preez am Mittwoch.
Zum Verkaufspreis macht das Unternehmen allerdings keine Angaben.
74,9 Prozent der Unitrans-Anteile werden an die CFAO Group verkauft. „Kapela Holdings, eine südafrikanische mehrheitlich in schwarzem Besitz befindliche Investmentgruppe, hat mit Steinhoff einen Aktienkaufvertrag über den Erwerb der restlichen 25,1% der Anteile am Aktienkapital von Unitrans abgeschlossen”, so Steinhoff ... diese News weiterlesen!
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