M1 Kliniken: Ein übertriebenes Minus
19.09.2019 18:42 Uhr - Autor: Johannes Stoffels auf twitter
Bei M1 Kliniken setzt man weiter auf Expansion, die Margen spielen derzeit keine große Rolle. Die Zahl der Kliniken soll bis Ende 2020 auf rund 50 steigen. Ende 2018 gab es 26 Kliniken. Man will weitere Marktanteile gewinnen und die Kundenbasis stärken. Ohne Gründe ging der Kurs von M1 Kliniken in den vergangenen Tagen nach unten. Ende August stand die Aktie bei 12,40 Euro, in dieser Woche wurden 10,70 Euro erreicht. Inzwischen setzt wieder eine Erholung an, aktuell notiert das Papier bei 11,55 Euro. Für die Analysten der Commerzbank ergeben sich daraus Chancen für mittelfristig orientierte Anleger. Das jüngste Kursminus ist aus ihrer Sicht übertrieben ausgefallen. Offenbar sorgten sich einige Investoren um die Margenentwicklung. Die Experten bestätigen die Kaufempfehlung für die Aktien von M1 Kliniken. Das Kursziel liegt weiter bei 19,00 Euro. Die Analysten erwarten für 2019 einen Umsatz von 81 Millionen Euro und einen Gewinn je Aktie von 0,39 Euro. Die Prognose für 2020 liegt bei 106 Millionen Euro bzw. 0,50 Euro. Die Dividende soll bei 0,30 Euro bzw. 0,39 Euro je Aktie liegen. Daraus errechnet sich eine Dividendenrendite von 2,7 Prozent (2019) und 3,5 Prozent (2020). Dieser Bericht könnte Sie auch interessierenM1 Kliniken: Mit Schönheit zu neuen Kurshöhen
M1 Kliniken ist weiter klar auf Expansionskurs. Zielgruppe der Gesellschaft sind junge Frauen zwischen 18 und 35 Jahren. Daher setzt man auch auf Influencer, die diese Personengruppe via Social Media erreichen kann. Zu den Angeboten von M1 Kliniken gehören die verschiedensten Möglichkeiten der plastischen und ästhetischen Chirurgie. Laserbehandlungen um Haare zu entfernen werden ebenfalls angeboten, zeitnah will man auch Tattooentfernungen ins Programm aufnehmen. Abgerundet wird das Angebot durch Zahnbehandlungen und Pflegeprodukte.Noch ist der riesige chinesische Markt für M1 Kliniken kein Thema. Doch früher oder später kann man daran kaum vorbeikommen, wartet dort doch ein riesiges Kundenpotenzial. Zunächst beschränkt man sich aber auf Europa, auch hier sieht Vorstand Walter von Horstig große Wachstumsmöglichkeiten. Dies macht er auf der IR-Tour von Rüttnauer Research nahe Wien deutlich.Derzeit hat der Markt für Schönheitsbehandlungen in ... diese News weiterlesen!
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