Traton: Der nächste Schritt zur Erstnotiz
14.06.2019 17:41 Uhr - Autor: Johannes Stoffels auf twitter
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat den Wertpapierprospekt von Traton gebilligt. Damit kann der Börsengang der VW-Tochter wie geplant ablaufen. Andreas Renschler, Vorstandsvorsitzender von Traton, ist darüber sehr erfreut: „Das gesamte Team von TRATON hat intensiv und mit großer Sorgfalt daran gearbeitet, dieses Ziel zu erreichen. Jetzt beginnt die Roadshow und das Bookbuilding.“ Renschler und seine Kollegen werden sich in den kommenden Tagen weltweit mit Investoren treffen. Dabei strahlt der CEO Optimismus aus: „Wir sind zuversichtlich, dass wir dann noch vor Ende Juni die Börsenglocke läuten können, vorausgesetzt das Marktumfeld bleibt günstig.“ Investoren können die Aktien von Traton am dem 17. Juni zeichnen, die Frist endet nach derzeitiger Planung am 27. Juni. Die Preisspanne liegt zwischen 27,00 Euro und 33,00 Euro. Die Erstnotiz soll am 28. Juni erfolgen. Schon jetzt hat Traton einen Ankerinvestor gewonnen. Der schwedische Pensionsfonds AMF Pensionsförsäkring AB (AMF) will Aktien im Wert von 200 Millionen Euro zeichnen. Dieser Bericht könnte Sie auch interessierenVolkswagen: Traton-IPO startet
Der angestrebte Börsengang von Traton geht in die entscheidende Phase. Die Details des IPOs stehen fest. Am 28. Juni soll Traton seine Erstnotiz im Frankfurter Prime Standard feiern. Gleichzeitig soll es die Notierungsaufnahme im Regulierten Markt der Nasdaq Stockholm geben.
Interessen können die Aktien von Traton wahrscheinlich vom 17. Juni bis zum 27. Juni zeichnen. Angeboten werden 50 Millionen Aktien aus dem Bestand von Volkswagen. Die Mehrzuteilungsoption umfasst weitere 7,5 Millionen Aktien, die ebenfalls von Volkswaagen kommen. Eine Kapitalerhöhung ist nicht vorgesehen. Die Preisspanne der Aktien liegt zwischen 27,00 Euro und 33,00 Euro. Somit fließen Volkswagen brutto zwischen 1,35 Milliarden Euro und 1,898 Milliarden Euro zu. Der Streubesitz wird nach dem Börsengang zwischen 10 Prozent und 11,5 Prozent liegen.
Der Wertpapierprospekt muss von der BaFin noch gebilligt werden. Dies soll in den kommenden Tagen geschehen.
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