Medigene Aktie: Zu viele schlechte Nachrichten
07.03.2019 08:24 Uhr - Autor: Michael Barck auf twitter
Das war kein guter Tag für die Medigene Aktie. Im Handel am gestrigen Mittwoch rauschte die Biotechaktie unter charttechnische Unterstützungen und nahm Fahrt nach unten auf. Tags zuvor hatte das Unternehmen Zahlen für 2018 vorgelegt, die an der Börse schon nicht gut aufgenommen wurden. Dass am Dienstagabend auch noch das Ausscheiden des Titels aus dem SDAX gemeldet wurde, macht das negative Bild rund. Nur ein schwacher Trost ist, dass der SDAX-Abschied keine Überraschung mehr war, sondern im Vorfeld der Sitzung des Arbeitskreis Indizes der Deutsche Börse AG erwartet wurde. Am Ende des gestrigen Tages stand für die Medigene Aktie ein Kursverlust von mehr als 7 Prozent auf dem Zettel, mit 8,66 Euro ging die Biotechaktie nur 7 Cent über dem Tagestief aus dem Handel. Aktuelle Indikationen am Donnerstagmorgen sehen nicht besser aus und liegen bei 8,61/8,65 Euro. Nach dem Rutsch unter die charttechnischen Unterstützungen bei 9,05/9,20 Euro fände die Medigene Aktie im Erholungsfall hier nun eine charttechnische Hürdenzone vor. Ob es dazu kommt, hängt nicht zuletzt an der Supportzone, die aktuell im Fokus steht. Der Kern des Bereichs erstreckt sich oberhalb von 8,61 Euro, wurde gestern zwischenzeitlich also minimal unterschritten, ohne dass es aber zu einem weiteren stabilen Verkaufssignal für den designierten SDAX-Absteiger kam. Kleinere Unterstützungen um 8,48/8,52 Euro ergänzen in der technischen Analyse für die Medigene Aktie die Supporrzone oberhalb von 8,61 Euro. Weitere Verkaufssignale an diesen Marken könnten 8,20/8,31 Euro und einen Bereich um 8,02/8,10 Euro ins Visier der Trader bringen. Dieser Bericht könnte Sie auch interessierenMedigene legt Zahlen vor - Sondereffekt prägt Entwicklung
Medigene hat heute Nachmittag vorläufige Zahlen für das Jahr 2018 vorgelegt. Das Biotechunternehmen meldet im Kerngeschäftsbereich Immuntherapien einen Umsatzanstieg von 4,9 Millionen Euro auf 6,0 Millionen Euro. Insgesamt bleiben die Süddeutschen mit einem Rückgang der Gesamterlöse von 8,9 Millionen Euro im Jahr 2017 auf 7,8 Millionen Euro aber hinter den eigenen Erwartungen zurück. Dies sei „auf eine Entscheidung der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung zum Jahresabschluss 2016 zurückzuführen, in Zusammenhang mit dem Verkauf der Eligard Umsatzbeteiligungszahlungen im Jahr 2012, die zu einer Verringerung des Umsatzanteils des Nicht-Kerngeschäfts („sonstige betriebliche Erträge”) um 2,5 Millionen Euro für das Jahr 2018 führt”, teilt Medigene mit.
Einfluss auf die liquiden Mittel hat der Effekt nicht. Die Entscheidung der Prüfstelle sorgt bei Medigene „nur” für veränderte Positionen in der Bilanz. „Aufgrund der DPR-Feststellung werden ... diese News weiterlesen!
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