Gerry Weber: Beginnt der Ausverkauf?
08.02.2019 10:45 Uhr - Autor: Michael Barck auf twitter
Was sich bei Gerry Weber zuletzt bereits abzeichnete, ist nun fix: Das insolvente Unternehmen hat mit einem Geldgeber eine Brückenfinanzierung abgeschlossen. Der Kredit hat ein Volumen von 10 Millionen Euro und soll den laufenden Geschäftsbetrieb der Konzerntochter Hallhuber GmbH sichern. „Die vereinbarte Transaktion ist ein wesentlicher Schritt zur operativen und finanziellen Sanierung der Gerry Weber Gruppe”, heißt es von Seiten des Unternehmens. Zugleich könnte der Deal mit dem Investor den Beginn der Trennung von Hallhuber einläuten. Der nicht genannte Investor habe Forderungen von Gesellschaften der Gerry Weber Gruppe gegen Hallhuber erworben - zum Preis von einer Million Euro. Zudem hat sich der Geldgeber eine Kaufoption auf die Hallhuber-Mehrheit gesichert, die allerdings frühestens im Mai dieses Jahres greift - es gibt aufschiebende Bedingungen, die erfüllt werden müssen. „Im Falle der Ausübung bleibt Gerry Weber nach eigener Wahl entweder mit 14 Prozent an Hallhuber beteiligt oder mit 12 Prozent zuzüglich eines Barkaufpreises in Höhe von 500.000 Euro”, so Gerry Weber zum vereinbarten Deal. Dieser Bericht könnte Sie auch interessierenGerry Weber: Ralf Weber verkauft Aktien, das Unternehmen vielleicht Hallhuber
Nachdem Gerry Weber gestern einen großen Aktienverkauf seitens des Aufsichtsrats Ralf Weber gemeldet hat, der sich bereits am 4. Februar im Schnitt zu 0,58861 Euro von Gerry Weber Aktien im Gesamtwert von mehr als 0,23 Millionen Euro getrennt hat, meldet das Unternehmen heute Neuigkeiten. Mit einem Investor werde zum einen über eine Brückenfinanzierung verhandelt, heißt es von Seiten der Gesellschaft. „Mit den angestrebten Mitteln aus der Brückenfinanzierung soll der fortlaufende Geschäftsbetrieb von Hallhuber bis auf Weiteres sichergestellt werden”, so die Westfalen.
Zugleich scheint der Investor Interesse an der Tochtergesellschaft Hallhuber GmbH zu haben. Es werde mit dem Investor über eine Kaufoption für die Gesellschaft verhandelt, meldet Gerry Weber. Weitere Details zum Stand der Gespräche werden nicht mitgeteilt.
Zuletzt hatte Gerry Weber beim zuständigen Amtsgericht einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung abgegeben, eine vorläufige Eigenverwaltung ... diese News weiterlesen!
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DGAP-Adhoc: Gerry Weber International AG: GERRY WEBER Retail GmbH & Co. KG tritt in vorläufiges Eigenverwaltungsverfahren ein
DGAP-Ad-hoc: Gerry Weber International AG / Schlagwort(e): Insolvenz
Gerry Weber International AG: GERRY WEBER Retail GmbH & Co. KG tritt in vorläufiges Eigenverwaltungsverfahren ein
07.02.2019 / 17:09 CET/CEST
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