Deutz profitiert von neuen EU-Abgasvorschriften
13.04.2018 10:50 Uhr - Autor: Michael Barck auf twitter
Der Motorenbauer Deutz hat am Freitag vorläufige Zahlen für das erste Quartal des laufenden Jahres vorgelegt. Beim Auftragseingang meldet das Kölner Unternehmen einen Anstieg von 403,2 Millionen Euro auf 574,9 Millionen Euro. „Grund für den signifikanten Anstieg des Auftragseingangs ist, neben dem guten Geschäftsumfeld, ein geändertes Bestellverhalten von Kunden. Diese haben ihre Bestellungen frühzeitig platziert, um eine Belieferung von Motoren im Hinblick auf die starke Nachfrage und die Einführung der Emissionsstufe EU Stage V im kommenden Jahr sicherzustellen”, so Deutz. Für den Umsatz melden die Kölner einen Anstieg von 352,5 Millionen Euro auf 414,5 Millionen Euro. Bereinigt um Sondereffekte sei ein operativer Quartalsgewinn von 21,7 Millionen Euro vor Zinsen und Steuern angefallen, so Deutz, die im Vorjahr lediglich 7,6 Millionen Euro EBIT auswies. „Den Rückenwind nehmen wir mit ins 2. Quartal. Im darauf folgenden Sommerquartal wird der übliche saisonale Rückgang eintreten. Wir erwarten jedoch, dass dieser weniger stark ausgeprägt sein wird als in den Vorjahren”, sagt Deutz-Chef Frank Hiller am Freitag. Für das gesamte laufende Jahr stellt die Gesellschaft weiter einen deutlichen Umsatzanstieg sowie einen moderaten Zuwachs beim um Sondereffekte bereinigten operativen Gewinn in Aussicht.
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