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Aumann Aktie: MBB-Tochter nach Absturz vor der Wende?

26.10.2017 07:19 Uhr - Autor: Michael Barck  auf twitter

Bild und Copyright: Cineberg / shutterstock.com.

Für die Aumann Aktie stehen charttechnisch wichtige Tage an. Nach dem Kurseinbruch von 95,48 Euro auf 70,15 Euro in den Tagen zuvor konnte sich der Aktienkurs zuletzt zwar stabilisieren, aber bisher ist eine Trendwende nach oben noch nicht gelungen. Im Bereich um die Marke von 75 Euro blieben in den vergangenen beiden Handelstagen Erholungsbewegungen stecken. Immerhin kam zuletzt die Unterstützungszone oberhalb von 69,30 Euro, die bis 70,00/70,15 Euro reicht, nicht mehr unter Druck. Stattdessen konnte der Titel sich oberhalb der direkt darüber liegenden Supportmarke bei 71,50/72,55 Euro halten.

Das allein reicht natürlich nicht für eine Wende nach oben. Es bleibt bei unserem jüngsten charttechnischen Fazit zur Aumann Aktie: Im Bereich zwischen 75,00 Euro und 76,74/77,55 Euro liegt ein derzeit wohl trendentscheidender Widerstand. Wie die letzten Tage gezeigt haben, dürfte der Kernbereich des Hindernisses bei 75,00/75,50 Euro liegen. Gelingt ein Ausbruch hierüber, könnte die zuletzt schlechte Stimmung für Aumanns Aktienkurs umschlagen. Gelingt das Kaufsignal nicht, wäre wachsender Druck auf den Bereich 69,30/70,00 Euro eine mögliche weitere Entwicklung.

Hinweis auf Interessenskonflikt(e): Der / die Autor(in) oder andere Personen aus der 4investors-Redaktion halten unmittelbar Positionen in Finanzinstrumenten / Derivate auf Finanzinstrumente von Unternehmen, die in diesem Beitrag thematisiert werden und deren Kurse durch die Berichterstattung beeinflusst werden könnten: Aumann.

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Bei Aumann ist das dritte Quartal schlechter als erwartet verlaufen. Das Unternehmen weist nach eigenen Angaben vom Mittwoch für die ersten neun Monate dieses Jahres einen Umsatzanstieg um 24,1 Prozent auf 140,3 Millionen Euro aus. Vor Zinsen und Steuern hat man den Gewinn um 26,4 Prozent auf 15,1 Millionen Euro steigern können. „ Das dritte Quartal liegt allerdings deutlich unter den Erwartungen, was nach Einschätzung des Managements durch das starke organische Wachstum bedingt ist”, so Aumann, die heute zudem eine Übernahme melden.

Man kaufe sämtliche Anteile an der USK Karl Utz Sondermaschinen GmbH aus Limbach-Oberfrohna. Angaben zum Kaufpreis macht Aumann nicht, es sei Stillschweigen vereinbart worden. Die neue Tochtergesellschaft ist im Bereich der Automatisierungslösungen aktiv und hat 2016 einen Umsatz von 70 Millionen Euro erzielt. „USK hat jahrzehntelange Erfahrung als Ausrüster für führende Automotive OEMs und Tier-1s. Ein besonders zukunftsträchtiger ... diese News weiterlesen!

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