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Aumann Aktie bekommt Kaufempfehlung

20.10.2017 14:49 Uhr - Autor: Michael Barck  auf twitter

Bild und Copyright: Cineberg / shutterstock.com.

Die Aumann Aktie, die in den letzten Tagen stark unter Druck stand, bekommt am Freitag eine erneute Kaufempfehlung der Analysten von equi.ts. Die Experten bestätigen damit ihre bisherige Einstufung des Papiers, dessen Aktienkurs am Freitagnachmittag bei 72,83 Euro mit 4,8 Prozent im Minus liegt. Zum Vergleich: Am 17. Oktober wurden noch bis zu 95,48 Euro für den Anteilschein bezahlt. Das Kursziel für die Aumann Aktie sehen die Analysten weiterhin bei 99 Euro.

Für die Jahre 2017 bis 2019 erwarten die Experten je Aumann Aktie Gewinne von 1,03 Euro sowie 2,16 Euro und 3,53 Euro. Die jüngste Prognosesenkung des Konzerns sei kapazitätsbedingt glauben die Analysten. Die Aktie sei ein „E-Mobility-Play” und könne möglicherweise in einen Index aufrücken. Dies rechtfertige eine Prämie bei der Bewertung, zumal der Konzern mit der Übernahme der USK Karl Utz Sondermaschinen GmbH und dessen freien Kapazitäten sein Wachstum beschleunigen könne. Den Kaufpreis schätzen die Experten auf weniger als 50 Millionen Euro. Wachstumshebel könnten unter anderem über den Ausbau regionaler Aktivitäten und des Service-Geschäfts betätigt werden.

Mittelfristig will Aumann den Umsatz verdreifachen und die Profitabilität deutlich steigern.

Hinweis auf Interessenskonflikt(e): Der / die Autor(in) oder andere Personen aus der 4investors-Redaktion halten unmittelbar Positionen in Finanzinstrumenten / Derivate auf Finanzinstrumente von Unternehmen, die in diesem Beitrag thematisiert werden und deren Kurse durch die Berichterstattung beeinflusst werden könnten: Aumann.

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Bei Aumann ist das dritte Quartal schlechter als erwartet verlaufen. Das Unternehmen weist nach eigenen Angaben vom Mittwoch für die ersten neun Monate dieses Jahres einen Umsatzanstieg um 24,1 Prozent auf 140,3 Millionen Euro aus. Vor Zinsen und Steuern hat man den Gewinn um 26,4 Prozent auf 15,1 Millionen Euro steigern können. „ Das dritte Quartal liegt allerdings deutlich unter den Erwartungen, was nach Einschätzung des Managements durch das starke organische Wachstum bedingt ist”, so Aumann, die heute zudem eine Übernahme melden.

Man kaufe sämtliche Anteile an der USK Karl Utz Sondermaschinen GmbH aus Limbach-Oberfrohna. Angaben zum Kaufpreis macht Aumann nicht, es sei Stillschweigen vereinbart worden. Die neue Tochtergesellschaft ist im Bereich der Automatisierungslösungen aktiv und hat 2016 einen Umsatz von 70 Millionen Euro erzielt. „USK hat jahrzehntelange Erfahrung als Ausrüster für führende Automotive OEMs und Tier-1s. Ein besonders zukunftsträchtiger ... diese News weiterlesen!

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