Pasinex sieht 2019 als Übergangsjahr

Nachricht vom 15.02.2019 15.02.2019 (www.4investors.de) - Pasinex Resources Limited (CSE: PSE; FSE: PNX) wird im laufenden Jahr 2019 deutlich weniger Tonnage produzieren als 2018. Die heute veröffentlichte Produktionsvorschau für das laufende Jahr zeigt eine deutliche Verschiebung des Produktionsprofils hin zu höherwertigem sulfidischem Erz, während gleichzeitig die Produktion von oxidischem Material stark zurückgehen soll. CEO Steve Williams spricht von einem Übergangsjahr sowohl für das Joint Venture Horzum AS wie auch für Pasinex. Man werde sehr genau auf den Cashflow achten und vorübergehend alle Kosten einsparen, die nicht unbedingt erforderlich sind.

Zur technischen Entwicklung der sulfidischen Vorkommen der Pinargozu Mine in der Türkei muss das 50/50 Joint Venture Horzum A.S. einen neuen Stollen unter Tage erschließen. Dieser Stollen befindet sich bereits im Bau und soll voraussichtlich Anfang des 3. Quartals 2019 fertig gestellt werden. Da die Produktion von oxidischem Material voraussichtlich Ende April 2019 unterbrochen werden muss, erwartet Pasinex eine zweimonatige Produktionspause. Trotz dieser Pause sollen die erforderlichen Investitionen für die Weiterentwicklung der Pinargozu Mine aus dem Cash Flow des Joint Ventures in der Türkei gedeckt werden.

Im Jahr 2018 wurden insgesamt 45.757 Tonnen Direct-Shipping-Konzentrat (DSO) produziert, 14 Prozent weniger als zu Beginn des Jahres geschätzt. Die Gesamtkosten pro Tonne lagen wie erwartet bei 200 bis 220 USD pro Tonne, weshalb beim Joint Venture Horzum AS 2018 erneut ein starkes Ergebnis erwartet wird. Als Grund für die unterplanmäßige Produktion 2018 nennt das Unternehmen schwierigere Bedingungen unter Tage. Tatsächlich verkauft hat das Joint Venture 2018 insgesamt 38.800 Tonnen (wet tons) an oxidischem DSO und 4.056 Tonnen sulfidisches DSO.

Im laufenden Jahr soll die Produktion an oxidischem Erz auf 9 bis 10.000 Tonnen zurückgehen, dafür soll aber erheblich mehr sulfidisches Erz produziert werden. Statt einer Produktion von 2.048 Tonnen im vergangenen Jahr sind im laufenden Jahr 5.000 bis 7.000 Tonnen an sulfidischem Erz vorgesehen.

Der Wert des sulfidischen Materials liegt mehr als doppelt so hoch wie der des oxidischen Erzes, weshalb die Einnahmen nicht in gleichem Maße zurückgehen werden wie die Tonnage. Allerdings werden die Kosten für die Entwicklung der Mine auf die Produktionskosten pro Tonne durchschlagen, was die Kosten pro Tonne voraussichtlich auf 450 bis 500 USD erhöhen wird.

(1) Die Kosten pro abgebauter Tonne sind eine Nicht-IFRS-konforn und werden berechnet, indem die Umsatzkosten der Mine berechnet, Inventuränderungen hinzugefügt und durch die Gesamtproduktion dividiert werden. Für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2018 handelt es sich bei den Kosten pro Tonne um eine Schätzung anhand ungeprüfter Abschlüsse. Die geschätzten Kosten pro Tonne für das am 31. Dezember 2019 endende Jahr unterstellen einen Wechselkurs der türkischen Lira gegenüber dem kanadischen Dollar von 4:1 und beinhalten nicht die Entwicklungs- und Standby-Kosten, während der Abbau abgebrochen wird.

Abbildung 1. Querschnitt mit der NI 43-101 Ressource vom Juni 2017 sowie der tieferen sulfidmineralisierten Zone.

Parallel zur Weiterentwicklung der Pinargozu Mine selbst haben Pasinex und sein türkischer Partner Akmetal AS im vergangenen Jahr 16 Explorationsbohrungen auf der benachbarten Liegenschaft Akkaya niedergebracht. Die Ergebnisse bestätigen die Fortsetzung des so genannten Horzum Trends mit starker hydrothermaler Alteration und sind aus geologischer Sicht sehr ermutigend. Deshalb soll auch 2019 weiter exploriert werden.

CEO Steve Williams bestätigte auf Nachfrage, dass mit dem türkischen Partner derzeit Verhandlungen mit dem Ziel geführt werden, die angelaufenen Forderungen im Joint Venture auszugleichen. In seinem jüngsten Interview mit Goldinvest.de https://goldinvest.de/videos/video/334-pasinex-resources-das-potenzial-ist-da-trotz-aller-herausforderungen sprach Steve Williams von einer schwierigen Übergangsphase und bat die Aktionäre um Geduld. Wörtlich sagte er: „We have to manage our way through“. Auf Deutsch: “Wir müssen uns da durcharbeiten”.

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