Eldorado Gold erhält Lizenz für griechisches Olympias-Projekt

Nachricht vom 23.03.2016 23.03.2016 (www.4investors.de) - Eine hohe Hürde ist genommen: Hellas Gold, die griechische Tochtergesellschaft von Eldorado Gold (WKN 892560 / TSX ELD) teilte mit, dass das Umweltministerium des Landes dem Unternehmen nach langer Wartezeit endlich die Lizenz für das Olympias-Projekt im Norden Griechenlands erteilt hat.

Diese Genehmigung erlaubt es Eldorado auf Olympias eine Aufbereitungsanlage zu errichten, was ein entscheidender Schritt bei der Fertigstellung der Mine ist. Man könne das Projekt nun vorantreiben, erklärte Hellas Gold, sodass das Erz, das auf der Mine gefördert werden soll, ab dem ersten Quartal 2017 in der Olympias-Anlage aufbereitet werden könne.

Die griechische Regierung hatte Eldorado im August auf Grund umwelttechnischer Tests auf dem Projekt entzogen, das höchste Verwaltungsgericht des Landes annullierte aber diese Entscheidung im Januar. Die Beziehungen zwischen dem kanadischen Unternehmen und der griechischen Regierung sind bereits seit einer ganzen Weile angespannt und Anfang des Jahres hatte Eldorado die Arbeiten an der Goldmine Skouries, einem der vier Projekte des Unternehmens in Griechenland, eingestellt und erklärt, man überprüfe alle griechischen Aktivitäten.

Ende vergangenen Monats erhielt das Unternehmen schließlich die Baugenehmigung für die Aufbereitungsanlage auf Skouries, doch Eldorad entschied sich, das Projekt erst einmal auf Eis zu belassen, bis alle routinemäßig zu erwartenden Genehmigungen und Lizenzen vorliegen, die man benötigt, um die Aktivitäten wieder aufzunehmen.

Trotz aller Probleme hat Eldorado allerdings 155 Mio. Dollar, was rund zwei Dritteln des gesamten Entwicklungsbudgets für 2016 entspricht, für die Entwicklung des Olympias-Projekts zugeteilt.

Eldorado ist nicht das einzige Bergbauunternehmen, das Probleme in Griechenland hat. In den 1990er Jahren gehörten Skouries und Olympias beispielsweise TVX Gold Inc., dem Unternehmen gelang es allerdings auf Grund lokalen Widerstands nicht, die Projekte zu entwickeln. Eldorado war davon ausgegangen, es besser machen zu können, unter anderem auf Grund der Erfahrungen, die man mit der Entwicklung von Minen in der Türkei und China gemacht hat.

Derzeit beschäftigt das Unternehmen in dem Gebiet, in dem eine Arbeitslosenquote von mehr als 30% herrscht, rund 2.000 Arbeiter. Seine neuesten Geschäftszahlen soll Eldorado heute vorlegen.

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