Bundeskanzlerin Merkel: Große Unterstützung für den Finanzstandort Frankfurt

Bild und Copyright: Johannes Stoffels / www.4investors.de.

Bild und Copyright: Johannes Stoffels / www.4investors.de.

Nachricht vom 05.09.2018 05.09.2018 (www.4investors.de) - Nach der Brexit-Entscheidung der Briten haben sich bisher 23 Banken für eine Verlagerung ihres Standorts nach Frankfurt entschieden. Auf einer Veranstaltung der Deutschen Börse in der Mainmetropole macht Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier deutlich, dass weitere Banken folgen dürften. Er hofft zugleich, dass das bisher in London erfolgte Euroclearing künftig in Frankfurt stattfinden werde. Die Stadt steht dabei aber im Wettbewerb mit unter anderem Paris, Luxemburg und Dublin. Bouffier setzt jedoch darauf, dass die Bundesregierung sein Anliegen bei den europäischen Partner unterstützen wird.

Bei Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft er mit dieser Bitte auf offene Ohren. Sie bestätigt Bouffier im Plenarsaal der IHK genau über dem Frankfurter Börsenparkett, dass seine Aussagen einleuchten. Merkel fährt fort: „Die Logik spricht nicht dagegen“ und will an dem Plan entsprechend konstruktiv mitarbeiten. So soll Frankfurt zu einem herausragenden Ort der Finanzwelt werden. Die Frankfurter Zuhörer fordert Merkel auf: „Machen sie weiter so, wir unterstützen sie, wo immer wir können.“

Merkel: „Wir müssen als digitaler Standort gut sein“


Gleichzeitig drückt sie vor rund 300 geladenen Gästen, darunter viele Banker, Politiker und Investoren, ihr Bedauern aus, dass sich Großbritannien für den Brexit entschieden hat. Man müsse damit nun aber umgehen und eine Verständigung mit Großbritannien anstreben. Merkel will mit aller Kraft an einem Ergebnis arbeiten und will nicht, dass die Verhandlungen mit der britischen Regierung scheitern. Ausschließen kann sie dies aber nicht.

Neben der Unterstützung für den Finanzstandort Frankfurt hat Merkel noch ein anderes Anliegen, dass für die Zukunft des Finanzplatzes Deutschland von Bedeutung ist: die Digitalisierung. Die jahrelange Historie der Gesundheitskarte dient dabei eher als abschreckendes Beispiel. Im Fintechbereich müssen die Dinge, so Merkel, schneller vorangehen. „Wir müssen als digitaler Standort gut sein“, so Merkel und fordert zugleich dazu auf, die Kräfte geschickt zu bündeln. Und auch dabei setzt sie auf Frankfurt und auf die Arbeit vieler Beteiligten, die Frankfurt zu einem attraktiven Platz für die Finanzbranche machen. Mehr Lob und Anerkennung war von der Kanzlerin an diesem Abend vor der Finanzgemeinde kaum zu erwarten.



  Anmelden Abmelden -
Bestätigungslink nicht per Mail bekommen? Bitte kontrollieren Sie Ihren Spamordner und fügen Sie mail@4investors.de zu ihrem E-Mail Adressbuch hinzu! So erhalten Sie jederzeit ihren gewünschten 4investors Newsletter. Wir speichern ihre Mailadresse ausschließlich zum Versand des Newsletters und geben diese nicht weiter! Sie können den Newsletter jederzeit abbestellen. Bitte beachten Sie unsere Datenschutzerklärung.



Aktie: DAX - Aktienindex
WKN: 846900
ISIN: DE0008469008
Branche: Der Deutsche Aktienindex, kurz DAX, ist der wichtigste Index des Frankfurter Aktienmarktes. Der Index besteht aus 30 Aktien. Der Index wurde 1988 an der deutschen Börse als maßgebliches Marktbarometer eingeführt und ist Basiswert für viele Derivate, zum Beispiel im Bereich der Zertifikate und Optionsscheine. Der Startwert des Index geht auf das Jahresende 1987 zurück und ist mit 1.000 Punkten festgesetzt worden. Die wichtigste Form der Berechnung des DAX ist die als Performanceindex, von diesem ist in der Regel in den Medien die Rede, wenn es um den DAX geht. Neben den Kursveränderungen der jeweiligen Aktien werden bei einem Performanceindex zum Beispiel auch Ausschüttungen wie die Dividende berücksichtigt. Die exakte Zusammensetzung des DAX ist immer wieder Änderungen unterworfen. Für die Aufnahme einer Aktie in den DAX ist die Marktkapitalisierung des Streubesitzes sowie der Umsatz der jeweiligen Aktie maßgeblich. Die Zusammensetzung wird alle drei Monate durch den Arbeitskreis Indizes der Deutschen Börse überprüft. Zudem kann es außerhalb des üblichen Turnus Änderungen geben, wenn sich eine nicht im DAX vorhandene Aktie sowohl bei der Marktkapitalisierung des Streubesitzes als auch dem Umsatz unter den Top 25 befindet – die sogenannte Fast-Entry-Regel. Unternehmen, die in den Index aufgenommen werden, müssen unter anderem im Prime Standard des Frankfurter Aktienmarktes notiert sein. Beim Streubesitz gibt es eine Mindestschwelle von 10 Prozent. Im DAX enthalten sind also die umsatzstarken Aktien großer Unternehmen. Beispiele hierfür sind Allianz, Bayer, Commerzbank, Daimler, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, SAP, Siemens und Volkswagen. Ihre Gewichtung im Index ist unterschiedlich hoch und berechnet sich nach der Marktkapitalisierung des jeweiligen Unternehmens, basierend auf dem Streubesitz. Die DAX-Kurse werden während des XETRA-Handels auf Basis der Kurse der im Index enthaltenen Aktien berechnet. Vor und nach dem XETRA-Handel werden von der Deutschen Börse AG der Early DAX und der Late DAX berechnet.




Weitere Nachrichten aus der 4investors-Redaktion

16.10.2018 - Evotec Aktie: Langsam müssen die Bullen liefern!
16.10.2018 - 1&1 Drillisch Aktie: Die Wende? Jetzt zählt es!
16.10.2018 - MPH Health Care Aktie: Das Bild hat sich deutlich gebessert
16.10.2018 - RIB Software Aktie: Das sieht nicht besonders gut aus
16.10.2018 - Merck: „Wir haben richtungsweisende Entscheidungen getroffen”
16.10.2018 - Voltabox: Navitas wird günstiger - Übernahme neu strukturiert
16.10.2018 - TTL: Kapitalerhöhung kommt einen Schritt voran
16.10.2018 - Probiodrug: Ergebnisse „sind sehr ermutigend”
16.10.2018 - Accentro Real Estate nimmt 20 Millionen Euro ein
16.10.2018 - Co.Don: News aus den Niederlanden


Chartanalysen

16.10.2018 - Evotec Aktie: Langsam müssen die Bullen liefern!
16.10.2018 - 1&1 Drillisch Aktie: Die Wende? Jetzt zählt es!
16.10.2018 - MPH Health Care Aktie: Das Bild hat sich deutlich gebessert
16.10.2018 - RIB Software Aktie: Das sieht nicht besonders gut aus
16.10.2018 - BASF Aktie: Zeit zum Einstieg?
16.10.2018 - Steinhoff Aktie im „Wartestand”: Option auf Überraschungen
16.10.2018 - Deutsche Bank Aktie: Die Rettung für den Aktienkurs?
16.10.2018 - Wirecard Aktie: Die Entscheidung naht - was jetzt wichtig ist!
15.10.2018 - Klöckner & Co. Aktie: Das kann spannend werden
15.10.2018 - Bitcoin Group Aktie: Spekulation auf die Trendwende?


Analystenschätzungen

16.10.2018 - Bayer Aktie: 40-prozentiger Kursanstieg voraus?
16.10.2018 - Daimler Aktie: Deutliches Kurspotenzial
16.10.2018 - Dialog Semiconductor Aktie: Kursziel erhöht sich nach Apple Deal
16.10.2018 - Allianz Aktie: Hier tut sich was!
16.10.2018 - Vonovia Aktie: Mehr als 25 Prozent Potenzial
16.10.2018 - Siltronic Aktie: Der entscheidende Punch fehlt noch
16.10.2018 - BASF: Kaufrating vor den Zahlen
16.10.2018 - Deutz: Wieder in China
16.10.2018 - Mutares: Klarer Wettbewerbsvorteil
16.10.2018 - Wacker Chemie: Nur noch ein zweistelliges Kursziel


Kolumnen

16.10.2018 - Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen fallen im Oktober deutlich - VP Bank Kolumne
16.10.2018 - S&P 500: Kurseinbruch zum Aufwärtstrend - UBS Kolumne
16.10.2018 - DAX: Einbruch auf wichtige Unterstützung - UBS Kolumne
16.10.2018 - Schwellenländerbörsen mit Underperformance im September - Commerzbank Kolumne
16.10.2018 - DAX weiter unter Druck - „Italienische SKS“ - Donner + Reuschel Kolumne
15.10.2018 - US-Einzelhandel: Enttäuschende Zahlen zum Headline-Index - Nord LB Kolumne
15.10.2018 - DAX: 11.500 im Test - Donner + Reuschel Kolumne
15.10.2018 - Alphabet Aktie: Weitere Verkaufswelle wahrscheinlich - UBS Kolumne
15.10.2018 - DAX: Land unter - UBS Kolumne
12.10.2018 - DAX: Hoffen auf die Schnäppchenjäger und den US-Konsumenten - Nord LB Kolumne

All Right Reserved by minimalthemes - ©2018 Stoffels & Barck GbR