Allianz Aktie: Wichtige Unterstützung nach unten durchbrochen - UBS Kolumne

Die Experten der UBS werfen einen Blick auf die Allianz Aktie. Bild und Copyright: AR Pictures / shutterstock.com

Die Experten der UBS werfen einen Blick auf die Allianz Aktie. Bild und Copyright: AR Pictures / shutterstock.com

Nachricht vom 24.05.2018 24.05.2018 (www.4investors.de) - Im April 2015 erreichte die Allianz bei 170,15 Euro den höchsten Kurs seit der Finanzkrise 2008. Im Dezember 2015 scheiterte die Aktie erneut an diesem zyklischen Hoch. Es folgte ein Absturz, der erst bei 118,35 Euro Anfang Juli 2016 gestoppt werden konnte. Von dort startete die Aktie einen Aufwärtstrend, der bis Ende Januar anhielt. Dabei hatte die Allianz Anfang August 2017 ein Zwischenhoch bei 187,30 Euro markiert. Dort begann eine Konsolidierung, die Ende September 2017 mit einem kräftigen Aufwärtsimpuls beendet wurde. Anfang November hatte die Allianz schließlich die runde 200,00-Euro-Marke geknackt und bei 204,50 Euro ein neues zyklisches Hoch markiert. Danach korrigierte die Aktie und fiel bis in den Bereich von 190,00 Euro zurück. Seit Jahresbeginn stieg die Allianz wieder rasant an und erreichte Ende Januar bei 206,85 Euro den höchsten Stand seit Mitte 2002. In der anschließenden Korrektur fiel der Kurs bis auf ein Verlaufstief bei 176,10 Euro Ende März zurück. In der anschließenden Erholung konnte die Aktie Anfang Mai kurzzeitig die 200,00-Euro-Marke überwinden. Danach legte der Kurs erneut den Rückwärtsgang ein und durchbrach gestern dabei sogar die charttechnisch wichtige Unterstützung bei 190,00 Euro. Damit eröffnet sich nun weiteres Abwärtspotenzial. Kommen wir nun zu den Einstiegsszenarien für kurzfristig interessierte Trader.

Die Long-Szenarien: Startet die Allianz leicht im Plus, wäre aus Sicht der Charttechnik ein Kauf bei einem Rücksetzer auf den gestrigen Schlusskurs bei 188,88 Euro, leicht oberhalb der 191,00-Euro-Marke oder aber in der ersten Korrektur einer Aufwärtsbewegung denkbar, und zwar circa 40 Prozent unterhalb des letzten Hochs. Wird hingegen im Minus eröffnet, könnten Trader nach den Regeln der technischen Analyse entweder bei einem Abprall von der Unterstützung bei 186,00 Euro, durch die eben besprochene Korrekturvariante oder aber nach dem Bruch des Schlusskursniveaus einsteigen. Eine Gewinnmitnahme könnte rund 5,50 Euro oberhalb des jeweiligen Tagestiefs geplant werden.

Die Short-Szenarien: Eröffnet die Aktie leicht im Minus, indiziert die Charttechnik eine Positionierung bei einem Test der Schlusskursmarke, bei einem Bruch der Unterstützung bei 186,00 Euro oder aber nach der ersten Korrektur einer Abwärtsbewegung, und zwar nach dem Bruch des letzten Tiefs. Wird aber im Plus begonnen, könnten Trader durch die gerade geschilderte Korrekturvariante, bei einem Abprall vom Widerstand bei 191,00 Euro oder nach dem Bruch der Schlusskurslinie einsteigen. Das Kursziel läge circa 5,50 Euro unterhalb des jeweiligen Tageshochs. Es empfiehlt sich eine Absicherung aller Trades durch einen Stopp in Höhe von mindestens 1,20 Euro, bei Long-Trades unter- und bei Short-Trades oberhalb des Einstiegs.


Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der UBS. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!

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Aktie: Allianz
WKN: 840400
ISIN: DE0008404005
Aktienindex: DAX
Homepage: http://www.allianz.com/de
Branche: Finanzdienstleistungen.

Der Münchener Allianz-Konzern gehört zur Gruppe der größten Finanzdienstleister der Welt. Kerngeschäft des Unternehmens ist das Versicherungsgeschäft. Hier deckt die Allianz vor allem die typischen Sparten wie zum Beispiel das Geschäft mit Lebensversicherungen oder Sachversicherungen ab. In der Allianz-Gruppe sind weitere Unternehmen gebündelt, unter anderem die Sparte Wertpapierfonds in der Allianz Global Investors. Hierzu gehören auch Asset Manager wie unter anderem der Fondsverwalter PIMCO. Mit dem Verkauf der Dresdner Bank an die Commerzbank hat das Bankgeschäft im Allianz-Konzern an Bedeutung verloren.

Die Allianz-Aktie gehört zu den Blue Chips des Frankfurter Aktienmarktes und ist in diversen Aktienindizes gelistet, unter anderem dem DAX 30.




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