Schlechte Konjunkturdaten = fallender DAX? Nicht unbedingt! - Donner + Reuschel Kolumne

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Nachricht vom 22.03.2018 22.03.2018 (www.4investors.de) - Die 12.000 / 11.800 haben sich nun wirklich deutlich als strategische Unterstützung manifestiert. Die 12.232 sind nun vorerst das Maß der „kurzfristigen Dinge“. All das ändert zunächst nichts am übergeordneten Aufwärtsmodus. Die US-Notenbank Fed hat den Leitzins wie erwartet erhöht und für das Jahr 2019 einen etwas steileren Zinspfad prognostiziert. Bei der ersten Sitzung unter Jerome Powell erhöhten die Währungshüter den Leitzins um 25 Basispunkte auf eine Spanne von 1,50 bis 1,75 Prozent. Alles im Rahmen...

Die europäischen Einkaufsmanagerindizes werden minimal negativ vorausgesagt. Zudem der ifo-Geschäftsklimaindex um 10:00 Uhr. Schlechte Konjunkturdaten = fallender DAX 30 ? Nicht unbedingt. Dir abgekühlte Indikatorenlage schafft nicht viel Spielraum nach unten. Zudem ist der mittel- bis langfristige MACD weiterhin auf einen Aufwärtstrend eingestellt. Somit wird zwar die 12.232 heute mit Sicherheit angelaufen und getestet werden, aber eine Trendumkehr ist keinesfalls zu erwarten. Der DAX 30 befindet sich in einem sich zuspitzenden Dreieck. Sollte die 12.232 wider Erwarten fallen, dann verläuft bei 12.162 die nächste Support-Linie. Allerdings sollte es dazu wohl nicht kommen. Geopolitisch sorgt der Handelsstreit zwischen den USA und China für Nervosität und Verunsicherung.

- Nächste charttechnische Widerstände: 12.489, 12.722, 12.951
- Nächste wichtige charttechnische Unterstützungen: 12.232, 12.162, 12.067, 11.830
- Oberes Bollinger-Band: 12.615, Mittleres Bollinger-Band: 12.305 und Unteres Bollinger-Band: 11.996
- 90-Tage-Linie: 12.844 und 200-Tage–Linie: 12.706 sowie: 21-Tage-Linie: 12.313
- Indikatoren: MACD: positiv | RSI: neutral I Slow-Stochastik: neutral I Momentum: neutral
- In Summe: positiv (Primärtrend)
- Volatilität (VDAX-NEW): 16,81
- Die heutige Eröffnung um 09:00 Uhr wird analog zu gestern bei rund 12.260 Punkten erwartet
- (Trailing-) Stop-Loss: 12.232, 12.067, 11.830 (je nach individueller Risikoaffinität)

Primärtrend: Aufwärtsmodus intakt
Sekundärtrend: 12.489 – 12.232
Tertiärtrend (heute): Ifo und neutrale Markttechnik

Primärer Aufwärtstrend (seit 2009) weiterhin nachhaltig intakt
ifo-Geschäftsklima-Index, neutrale Markttechnik und Test der 12.232


Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der Donner & Reuschel. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!

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Aktie: DAX
WKN: 846900
ISIN: DE0008469008
Branche: Der Deutsche Aktienindex, kurz DAX, ist der wichtigste Index des Frankfurter Aktienmarktes. Der Index besteht aus 30 Aktien. Der Index wurde 1988 an der deutschen Börse als maßgebliches Marktbarometer eingeführt und ist Basiswert für viele Derivate, zum Beispiel im Bereich der Zertifikate und Optionsscheine. Der Startwert des Index geht auf das Jahresende 1987 zurück und ist mit 1.000 Punkten festgesetzt worden. Die wichtigste Form der Berechnung des DAX ist die als Performanceindex, von diesem ist in der Regel in den Medien die Rede, wenn es um den DAX geht. Neben den Kursveränderungen der jeweiligen Aktien werden bei einem Performanceindex zum Beispiel auch Ausschüttungen wie die Dividende berücksichtigt. Die exakte Zusammensetzung des DAX ist immer wieder Änderungen unterworfen. Für die Aufnahme einer Aktie in den DAX ist die Marktkapitalisierung des Streubesitzes sowie der Umsatz der jeweiligen Aktie maßgeblich. Die Zusammensetzung wird alle drei Monate durch den Arbeitskreis Indizes der Deutschen Börse überprüft. Zudem kann es außerhalb des üblichen Turnus Änderungen geben, wenn sich eine nicht im DAX vorhandene Aktie sowohl bei der Marktkapitalisierung des Streubesitzes als auch dem Umsatz unter den Top 25 befindet – die sogenannte Fast-Entry-Regel. Unternehmen, die in den Index aufgenommen werden, müssen unter anderem im Prime Standard des Frankfurter Aktienmarktes notiert sein. Beim Streubesitz gibt es eine Mindestschwelle von 10 Prozent. Im DAX enthalten sind also die umsatzstarken Aktien großer Unternehmen. Beispiele hierfür sind Allianz, Bayer, Commerzbank, Daimler, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, SAP, Siemens und Volkswagen. Ihre Gewichtung im Index ist unterschiedlich hoch und berechnet sich nach der Marktkapitalisierung des jeweiligen Unternehmens, basierend auf dem Streubesitz. Die DAX-Kurse werden während des XETRA-Handels auf Basis der Kurse der im Index enthaltenen Aktien berechnet. Vor und nach dem XETRA-Handel werden von der Deutschen Börse AG der Early DAX und der Late DAX berechnet.




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