Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen fallen deutlich - VP Bank Kolumne

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Nachricht vom 20.03.2018 20.03.2018 (www.4investors.de) - Die ZEW-Konjunkturerwartungen fallen im März von 17.8 auf 5.1 Punkte. Auch der deutliche Rückgang der ZEW-Konjunkturerwartungen muss nicht überraschen. Die Aussicht auf US-Strafzölle verunsichert die vom ZEW befragten Volkswirte massiv. Damoklesschwert ist ein eskalierender Handelsstreit, der die gute konjunkturelle Entwicklung der vergangenen Jahre zunichtemachen würde. Genau diese Gefahr tritt mit dem deutlichen Fall des ZEW-Index zu Tage. Wenngleich am Ende die Vernunft siegen dürfte, lastet zunächst die Unsicherheit über den weiteren Fortgang der Handelsstreitigkeiten auf den Konjunkturfrühbarometern.

Kurzfristig droht für die deutsche Industrie keine Gefahr. Die Auftragsbücher sind gut gefüllt und die Produktion läuft rund. Größtes konjunkturelles Risiko für die zweite Jahreshälfte 2018 ist, dass die anhaltende Diskussion um Strafzölle auf die Investitionslaune drückt und somit auch Bremsspuren beim gesamtwirtschaftlichen Wachstum hinterlässt. Die fallenden Konjunkturerwartungen sind also vor allem einer steigenden Unsicherheit geschuldet und weniger einem unmittelbar bevorstehenden Konjunktureinbruch.


Disclaimer: Dieser Text ist eine Kolumne der VP Bank. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!

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Aktie: DAX - Aktienindex
WKN: 846900
ISIN: DE0008469008
Branche: Der Deutsche Aktienindex, kurz DAX, ist der wichtigste Index des Frankfurter Aktienmarktes. Der Index besteht aus 30 Aktien. Der Index wurde 1988 an der deutschen Börse als maßgebliches Marktbarometer eingeführt und ist Basiswert für viele Derivate, zum Beispiel im Bereich der Zertifikate und Optionsscheine. Der Startwert des Index geht auf das Jahresende 1987 zurück und ist mit 1.000 Punkten festgesetzt worden. Die wichtigste Form der Berechnung des DAX ist die als Performanceindex, von diesem ist in der Regel in den Medien die Rede, wenn es um den DAX geht. Neben den Kursveränderungen der jeweiligen Aktien werden bei einem Performanceindex zum Beispiel auch Ausschüttungen wie die Dividende berücksichtigt. Die exakte Zusammensetzung des DAX ist immer wieder Änderungen unterworfen. Für die Aufnahme einer Aktie in den DAX ist die Marktkapitalisierung des Streubesitzes sowie der Umsatz der jeweiligen Aktie maßgeblich. Die Zusammensetzung wird alle drei Monate durch den Arbeitskreis Indizes der Deutschen Börse überprüft. Zudem kann es außerhalb des üblichen Turnus Änderungen geben, wenn sich eine nicht im DAX vorhandene Aktie sowohl bei der Marktkapitalisierung des Streubesitzes als auch dem Umsatz unter den Top 25 befindet – die sogenannte Fast-Entry-Regel. Unternehmen, die in den Index aufgenommen werden, müssen unter anderem im Prime Standard des Frankfurter Aktienmarktes notiert sein. Beim Streubesitz gibt es eine Mindestschwelle von 10 Prozent. Im DAX enthalten sind also die umsatzstarken Aktien großer Unternehmen. Beispiele hierfür sind Allianz, Bayer, Commerzbank, Daimler, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, SAP, Siemens und Volkswagen. Ihre Gewichtung im Index ist unterschiedlich hoch und berechnet sich nach der Marktkapitalisierung des jeweiligen Unternehmens, basierend auf dem Streubesitz. Die DAX-Kurse werden während des XETRA-Handels auf Basis der Kurse der im Index enthaltenen Aktien berechnet. Vor und nach dem XETRA-Handel werden von der Deutschen Börse AG der Early DAX und der Late DAX berechnet.




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