BASF Aktie: Der mittelfristige Abwärtstrend ist intakt - UBS Kolumne

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Nachricht vom 20.03.2018 20.03.2018 (www.4investors.de) - BASF verlief von Ende 2008 bis Mitte 2014 in einem Aufwärtstrendkanal und notierte dann im Juni 2014 auf einem neuen Höchststand bei 88,28 Euro. Danach fiel die Aktie wieder bis in den Bereich von 65,00 Euro. In der anschließenden Aufwärtsbewegung markierte der Wert Anfang April 2015 ein neues Allzeithoch bei 97,22 Euro. Von dort aus korrigierte die Aktie erneut und verlief bis Anfang 2016 in einem lehrbuchmäßigen Abwärtstrend. Dabei erreichte die Aktie Mitte Februar 2016 bei 56,01 Euro ein vorläufiges Tief. Seitdem konnte sich BASF innerhalb eines stabilen Aufwärtstrends deutlich erholen, um diesen im Juli 2017 nach unten zu verlassen. Nach einem Boden im Bereich um 80,00 Euro startete eine Gegenbewegung, die im November 2017 bis in die Nähe des Hochs aus dem Jahre 2015 bei 97,22 Euro führte. Dort setzten Gewinnmitnahmen ein. Zum Jahresbeginn hatte die Aktie den Aufwärtspfad wieder aufgenommen und erreichte am 19. Januar ein neues historisches Verlaufshoch bei 98,80 Euro. Danach stürzte die Aktie jedoch wieder bis in den Bereich von 82,00 Euro Anfang März ab. Nach einer kleinen Erholung bis etwa 86,00 Euro fiel das Wertpapier gestern auf 83,60 Euro zurück. Der mittelfristige Abwärtstrend ist damit unverändert intakt. Werfen wir jetzt einen Blick auf die Einstiegsszenarien.

Die Long-Szenarien: Startet BASF leicht im Plus, wäre aus Sicht der Charttechnik ein Kauf bei einem Abprall vom gestrigen Schlusskurs bei 83,60 Euro, leicht oberhalb des Widerstands bei 84,50 Euro oder aber in der ersten Korrektur einer Aufwärtsbewegung denkbar, und zwar 40 Prozent unterhalb des letzten Hochs. Wird hingegen im Minus eröffnet, könnten Trader nach den Regeln der technischen Analyse durch die eben geschilderte Korrekturvariante, nach dem Abprall von der 82,50-Euro-Marke oder nach dem Bruch der Schlusskurslinie einsteigen. Der Zielbereich läge 2,90 Euro oberhalb des jeweiligen Tagestiefs.

Die Short-Szenarien: Eröffnet die Aktie leicht im Minus, indiziert die Charttechnik eine Platzierung bei einem Test der Schlusskursmarke, dem Bruch der Unterstützung bei 82,50 Euro oder aber nach der ersten Korrektur einer Abwärtsbewegung, und zwar nach dem Bruch des letzten Tiefs. Wird allerdings im Plus begonnen, käme eine Positionierung bei einem Abprall vom Widerstand bei 84,50 Euro, durch die gerade besprochene Korrekturvariante oder aber nach dem Bruch der Schlusskurslinie in Frage. Als Kursziel könnte der Bereich 2,90 Euro unterhalb des jeweiligen Tageshochs dienen. Es empfiehlt sich eine Absicherung aller Trades durch einen Stopp in Höhe von 0,60 Euro, bei Long-Trades unter- und bei Short-Trades oberhalb des Einstiegs.


Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der UBS. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!

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Aktie: BASF
WKN: BASF11
ISIN: DE000BASF111
Aktienindex: DAX
Branche: Chemische Erzeugnisse, Kunststoffe

Der BASF-Konzern aus Ludwigshafen gilt als einer der größten Chemiekonzerne der Welt. Die Aktivitäten reichen über verschiedenste chemische Produkte und Kunststoffe bis hin zur Förderung von Öl und Gas über die Tochtergesellschaft Wintershall. BASF, das Kürzel geht aus der früheren Bezeichnung als „Badische Anilin und Soda-Fabrik“ hervor, ist weltweit tätig. Zu den bekanntesten Produkten gehört das Styropor, das durch einen BASF-Chemiker entwickelt wurde.

Die BASF-Aktie gehört nach Marktkapitalisierung zu den wichtigsten Aktien am Frankfurter Aktienmarkt und ist unter anderem im DAX 30 notiert.




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