DAX: Weltweites Crash-Szenario, aber keine Baisse - Donner + Reuschel Kolumne

Bild und Copyright: Jan Schneckenhaus / shutterstock.com

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Nachricht vom 06.02.2018 06.02.2018 (www.4investors.de) - Auch heute wird sich die Negativspirale fortsetzen. Wichtige Supportlinien rissen bereits vor Wochenschluss. Der deutsche Leitindex unterhandelte dann erwartungsgemäß auch die immens wichtige 200-Tage-Linie. Diese ist vor allem für Trendfolger ein wichtiges Signal. Sie verläuft aktuell bei 12.752 Indexzählern. Der DAX 30 schloss gestern bei 12.687 Punkten. Das konjunkturelle Umfeld zeigt sich hingegen weiterhin freundlich. Das ist aber genau die „Krux an der Sache“. Dadurch wurden zwischenzeitlich die Anleiherenditen mit der Erwartung steigender US-Leitzinsen nach oben getrieben. Die „Zinspanik“ wurde neu entfacht beziehungsweise weiter angestachelt. Noch ist der übergeordnete Aufwärtsmodus des DAX 30 (seit 2009) intakt. Dieser überstand schon so manchen Sturm (Fukushima, Chinakrise, Brexit, G) Am langen Ende wird es laut EZB so schnell keine Zinsanhebungen geben. Im September will man zunächst das QE-Programm auslaufen lassen. Daher „nichts Neues“ auf dem alten Kontinent. Nun wird es sich entscheiden: Ob nur die irrationalen Übertreibungen zu Ende sind, oder bei einem Bruch der 12.000 der Mini-Crash in einen großen mündet. Noch sind die Chancen für Ersteres recht gut. Die globale Grippe ist noch keine Lungenentzündung.

- Nächste charttechnische Widerstände: 12.722, 12.951, 13.063, 13.152, 13.063
- Oberes Bollinger-Band: 13.658
- Nächste wichtige charttechnische Unterstützungen: 12.489, 12.245, 12.067
- Mittleres Bollinger-Band: 13.236 und Unteres Bollinger-Band: 12.815
- 90-Tage-Linie: 13.105 und 200-Tage–Linie: 12.752 sowie: 21-Tage-Linie: 13.243
- Indikatoren: MACD: neutral | RSI: überverkauft I Slow-Stochastik: überverkauft I Momentum: fällt
- In Summe: noch trendbestätigende Indikatorenlage, kurzfristiges Rückschlagspotential
- Volatilität (VDAX-NEW): 19,25
- Die heutige Eröffnung um 09:00 Uhr wird nahe der 12.245 erwartet (!).
- (Trailing-) Stop-Loss: 12.489, 12.245, 12.067 (je nach individueller Risikoaffinität)

Primärtrend: Aufwärtsmodus noch intakt
Sekundärtrend: Mini-Crash schreibt sich fort
Tertiärtrend (heute): Test der 12.245

Ende der Irrationalität und noch intakter Aufwärtstrend
Gesunder Mini-Crash aber noch kein Baisse-Modus


Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der Donner & Reuschel. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!

Lesen Sie hierzu auch folgenden Beitrag aus der 4investors-Redaktion - Anleihe- und Aktienkurse stehen unter Druck - National-Bank Kolumne



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Aktie: DAX
WKN: 846900
ISIN: DE0008469008
Branche: Der Deutsche Aktienindex, kurz DAX, ist der wichtigste Index des Frankfurter Aktienmarktes. Der Index besteht aus 30 Aktien. Der Index wurde 1988 an der deutschen Börse als maßgebliches Marktbarometer eingeführt und ist Basiswert für viele Derivate, zum Beispiel im Bereich der Zertifikate und Optionsscheine. Der Startwert des Index geht auf das Jahresende 1987 zurück und ist mit 1.000 Punkten festgesetzt worden. Die wichtigste Form der Berechnung des DAX ist die als Performanceindex, von diesem ist in der Regel in den Medien die Rede, wenn es um den DAX geht. Neben den Kursveränderungen der jeweiligen Aktien werden bei einem Performanceindex zum Beispiel auch Ausschüttungen wie die Dividende berücksichtigt. Die exakte Zusammensetzung des DAX ist immer wieder Änderungen unterworfen. Für die Aufnahme einer Aktie in den DAX ist die Marktkapitalisierung des Streubesitzes sowie der Umsatz der jeweiligen Aktie maßgeblich. Die Zusammensetzung wird alle drei Monate durch den Arbeitskreis Indizes der Deutschen Börse überprüft. Zudem kann es außerhalb des üblichen Turnus Änderungen geben, wenn sich eine nicht im DAX vorhandene Aktie sowohl bei der Marktkapitalisierung des Streubesitzes als auch dem Umsatz unter den Top 25 befindet – die sogenannte Fast-Entry-Regel. Unternehmen, die in den Index aufgenommen werden, müssen unter anderem im Prime Standard des Frankfurter Aktienmarktes notiert sein. Beim Streubesitz gibt es eine Mindestschwelle von 10 Prozent. Im DAX enthalten sind also die umsatzstarken Aktien großer Unternehmen. Beispiele hierfür sind Allianz, Bayer, Commerzbank, Daimler, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, SAP, Siemens und Volkswagen. Ihre Gewichtung im Index ist unterschiedlich hoch und berechnet sich nach der Marktkapitalisierung des jeweiligen Unternehmens, basierend auf dem Streubesitz. Die DAX-Kurse werden während des XETRA-Handels auf Basis der Kurse der im Index enthaltenen Aktien berechnet. Vor und nach dem XETRA-Handel werden von der Deutschen Börse AG der Early DAX und der Late DAX berechnet.




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