PNE Wind Anleihe 2018(2023)

Öl - Preisanstieg dürfte US-Produktion weiter anheizen - Commerzbank Kolumne


Ich habe die Informationen zum Datenschutz zur Kenntnis genommen.


Wir geben ihre Mailadresse nicht weiter! Sie können den Newsletter jederzeit abbestellen.

Nachricht vom 03.01.2018 03.01.2018 (www.4investors.de) - Die explosive Lage im Nahen Osten sowie die Schließung der Forties-Nordseepipeline ließen die Ölpreise in den vergangenen Wochen weiter klettern. Spekulative Investoren bauten die ohnehin bereits hohen Long-Positionen weiter aus und trugen zum Preisanstieg bei. In den USA hat sich die Produktion unterdessen vom Wirbelsturm-Intermezzo im September erholt und ist seit Juli 2016 um 1,5 Mio. auf 9,75 Mio. Fass/Tag gestiegen. Die US-Energiebehörde EIA schätzt für 2018 die Durchschnittsproduktion sehr vorsichtig auf 10,0 Mio. Fass/Tag – der Rekord von 1970 lag bei 9,6 Mio. Fass/Tag. Aber unterstellt man einen linearen Anstieg, würden die USA Ende 2018 rund 10,8 Mio. und durchschnittlich 10,3 Mio. Fass/Tag produzieren.

Anleihen


Deutschland: Arbeitsmarktdaten (Dez.), 9:55 Uhr
USA: ISM-Index verarb. Gewerbe (Dez.), 16:00 Uhr
USA: Fed-Protokoll vom 13. Dezember, 20:00 Uhr

Zum Jahresauftakt kamen Staatsanleihen merklich unter Druck. Die Rendite 10-jähriger Bundesanleihen stieg zeitweise um mehr als 3 Bp. über 0,467%, ein Zweimonatshoch. Treiber für den Renditeanstieg bei europäischen Staatsanleihen waren Kommentare von EZB-Politikern, die auf eine eventuell frühere Zinserhöhung als bisher erwartet hinweisen. So sieht Coeuré reelle Chancen, dass die im Oktober beschlossene Verlängerung der Anleihekäufe bis September 2018 die letzte sein könne. Falls die Inflation höher ausfiele, könne die EZB mit vielen Instrumenten reagieren. Auch EZB-Ratsmitglied Mersch warnte davor, dass die EZB zu zaghaft und zu spät handeln könne. Neben den Aussagen der Notenbanker zeigte sich gestern außerdem, dass die Wirtschaft im Euroraum weiterhin auf Wachstumskurs bleiben dürfte. So wurde für den Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes für Dezember der höchste Wert seit 20 Jahren mit 60,6 Punkten bestätigt, obwohl die Umfragen für Frankreich, Spanien und Italien leicht schwächer als in der Erstumfrage ausfielen. Neben den guten Konjunkturaussichten und Zinsspekulationen belastet aber auch die für Jahresbeginn übliche hohe Angebotswelle, die auf ein geringeres Kaufvolumen der EZB trifft. So starten am Donnerstag Frankreich und Spanien ihre Primäraktivitäten mit überwiegend längeren Laufzeiten. Gestern kündigte auch Deutschland eine Emission 10-jähriger Bundesanleihen in Höhe von 5 Mrd. Euro für nächste Woche an. Die mögliche Änderung der EZB-Politik stärkte gestern erneut den Euro, der die Marke von 1,2075 USD testete, den höchsten Stand seit vier Monaten. Es hat sich gezeigt, dass die US-Steuerreform bisher keinen Anlass zu einer grundsätzlichen Neubewertung des US-Dollars bot.

Aktien


Heute keine relevanten Unternehmenstermine

Die Aktienmärkte in Europa wiesen einen recht holprigen Start ins neue Jahr 2018 auf. Die Leitindizes tendierten uneinheitlich, wobei die Börse in London mit einem Abschlag von 0,5% die größten Verluste verzeichnete. Der Dax (-0,4%) kam gleich zu Beginn des Handels spürbar unter Druck und büßte am Vormittag in der Spitze um 1,3% ein. Danach setzte jedoch eine Erholung ein, die sich mit dem Handelsbeginn an der Wallstreet verstärkte. Für Gegenwind sorgten mehrere Faktoren. Zum einen belastete der weiterhin feste Euro, der gegenüber dem USD um rd. 0,3% aufwertete. Auch die steigenden Zinsen sorgten für Verkaufsdruck. Einen sehr volatilen Handelsverlauf wies die Aktie der Deutschen Lufthansa auf; sie fiel in den ersten dreißig Handelsminuten wie ein Stein. Nachdem sie um mehr als sechs Prozent eingebüßte hatte, setzten jedoch rasch Käufe ein. Am Ende blieb ein Minus von 1,4%. Zu den Tagesgewinnern im Dax zählten auch Bankaktien (Commerzbank: +1,2%), die u.a. von steigenden Zinsen profitierten. Umgekehrt büßte die Notierung von Vonovia um 1,2% ein. Auf europäischer Sektorenebene waren am gestrigen Tag insbesondere Werte aus dem Bereich Rohstoffe gefragt, die durchschnittlich um 1,2% zulegen konnten. Am Ende der Performancerangliste notierten Werte aus dem Haushaltsgütersektor, die im Schnitt um 1% nachgaben. Die Börsen in den USA starteten freundlich ins neue Jahr. Sowohl der S&P 500-Index als auch der NASDAQ Composite-Index erzielten neue Rekordhochs. Auf Sektoren-ebene (S&P 500-Index) waren insbesondere Aktien aus dem Bereich Energie gefragt, die im Schnitt um 1,8% kletterten. Am Ende der Performancerangliste notierten dagegen Werte aus dem Versorgerbereich, die durchschnittlich um 0,9% sanken. Die Börsen in Asien tendierten heute Morgen überwiegend freundlich, wobei der Aktienmarkt in Japan feiertagsbedingt nach wie vor geschlossen ist.

Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der Commerzbank. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!



Aktie: DAX
WKN: 846900
ISIN: DE0008469008
Branche: Der Deutsche Aktienindex, kurz DAX, ist der wichtigste Index des Frankfurter Aktienmarktes. Der Index besteht aus 30 Aktien. Der Index wurde 1988 an der deutschen Börse als maßgebliches Marktbarometer eingeführt und ist Basiswert für viele Derivate, zum Beispiel im Bereich der Zertifikate und Optionsscheine. Der Startwert des Index geht auf das Jahresende 1987 zurück und ist mit 1.000 Punkten festgesetzt worden. Die wichtigste Form der Berechnung des DAX ist die als Performanceindex, von diesem ist in der Regel in den Medien die Rede, wenn es um den DAX geht. Neben den Kursveränderungen der jeweiligen Aktien werden bei einem Performanceindex zum Beispiel auch Ausschüttungen wie die Dividende berücksichtigt. Die exakte Zusammensetzung des DAX ist immer wieder Änderungen unterworfen. Für die Aufnahme einer Aktie in den DAX ist die Marktkapitalisierung des Streubesitzes sowie der Umsatz der jeweiligen Aktie maßgeblich. Die Zusammensetzung wird alle drei Monate durch den Arbeitskreis Indizes der Deutschen Börse überprüft. Zudem kann es außerhalb des üblichen Turnus Änderungen geben, wenn sich eine nicht im DAX vorhandene Aktie sowohl bei der Marktkapitalisierung des Streubesitzes als auch dem Umsatz unter den Top 25 befindet – die sogenannte Fast-Entry-Regel. Unternehmen, die in den Index aufgenommen werden, müssen unter anderem im Prime Standard des Frankfurter Aktienmarktes notiert sein. Beim Streubesitz gibt es eine Mindestschwelle von 10 Prozent. Im DAX enthalten sind also die umsatzstarken Aktien großer Unternehmen. Beispiele hierfür sind Allianz, Bayer, Commerzbank, Daimler, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, SAP, Siemens und Volkswagen. Ihre Gewichtung im Index ist unterschiedlich hoch und berechnet sich nach der Marktkapitalisierung des jeweiligen Unternehmens, basierend auf dem Streubesitz. Die DAX-Kurse werden während des XETRA-Handels auf Basis der Kurse der im Index enthaltenen Aktien berechnet. Vor und nach dem XETRA-Handel werden von der Deutschen Börse AG der Early DAX und der Late DAX berechnet.




Weitere Nachrichten aus der 4investors-Redaktion

22.04.2018 - RIB Software Aktie: Traum geplatzt
22.04.2018 - Fresenius Medical Care: Milliardenschwerer Verkauf
21.04.2018 - Mologen: Söhngen kündigt Abschied an
20.04.2018 - Steinhoff: Ein massiver Schuldenberg
20.04.2018 - German Startups Group startet Aktienrückkauf
20.04.2018 - wallstreet:online: Prognose explodiert
20.04.2018 - Bio-Gate rutscht in die Verlustzone
20.04.2018 - Metro: Umsatz- und Gewinnwarnung
20.04.2018 - Mologen: Fortschritte bei der Oncologie-Zusammenarbeit
20.04.2018 - Villeroy + Boch: Positiver Jahresauftakt


Chartanalysen

22.04.2018 - RIB Software Aktie: Traum geplatzt
20.04.2018 - Evotec Aktie: Der Chart schürt Hoffnungen, aber…
20.04.2018 - Pantaflix Aktie: Geht die Erholungsrallye weiter?
20.04.2018 - Siemens Healthineers Aktie: Neue Kursphantasie nach Konsolidierung?
19.04.2018 - MBB Aktie: Das Comeback?
19.04.2018 - Deutsche Bank Aktie: Steht der Ausbruch bevor?
19.04.2018 - Steinhoff Aktie: Es wird hart gezockt!
19.04.2018 - RIB Software Aktie: Das Pulver schon verschossen?
18.04.2018 - Medigene Aktie: Achtung, Kaufsignal!
18.04.2018 - Evotec Aktie: Bringt die Bayer-News die Erholungsrallye?


Analystenschätzungen

20.04.2018 - Wirecard: Gibt es eine Überraschung?
20.04.2018 - Commerzbank: Neues Kursziel vor den Zahlen
20.04.2018 - RWE: Zweifache Hochstufung der Aktie
20.04.2018 - Deutsche Bank: Konsens gibt nach
20.04.2018 - Aurelius: Klarer Zuschlag beim Kursziel der Aktie
20.04.2018 - Merck: Verkauf wird positiv aufgenommen
20.04.2018 - Delivery Hero: Aktuelle Entwicklungen werden berücksichtigt
20.04.2018 - Deutsche Bank: Ein kleines Minus
19.04.2018 - Deutz: Nur der Zeitpunkt überrascht
19.04.2018 - Deutsche Bank: Vor den Quartalszahlen


Kolumnen

20.04.2018 - Schweizer Franken: Der ehemalige Mindestwechselkurs lässt grüßen - VP Bank Kolumne
20.04.2018 - Schwellenländerbörsen im März 2018 mit leichter Outperformance - Commerzbank Kolumne
20.04.2018 - DAX: Sommerlicher Seitwärtsendspurt - Donner + Reuschel Kolumne
20.04.2018 - Continental Aktie: Reversal noch nicht in trockenen Tüchern - UBS Kolumne
20.04.2018 - DAX: Kampf um Widerstand hat begonnen - UBS Kolumne
19.04.2018 - Aluminiumpreis dürfte sich bald wieder beruhigen - Commerzbank Kolumne
19.04.2018 - DAX: „Sixpack“ binnen dreier Wochen - Donner + Reuschel Kolumne
19.04.2018 - Allianz Aktie: Korrektur könnte beendet sein - UBS Kolumne
19.04.2018 - DAX: Kampf um wichtigen Widerstand - UBS Kolumne
18.04.2018 - DAX: Wird es ein 1.000 Punkte Monat? - Donner + Reuschel Kolumne

All Right Reserved by minimalthemes - ©2018 Stoffels & Barck GbR