BMW Aktie: Trendwende nach unten möglich - UBS Kolumne

Die Experten der UBS werfen einen Blick auf die BMW Aktie. Bild und Copyright: Alexandru Nika / shutterstock.com

Die Experten der UBS werfen einen Blick auf die BMW Aktie. Bild und Copyright: Alexandru Nika / shutterstock.com

Nachricht vom 29.09.2017 29.09.2017 (www.4investors.de) - BMW hat im Jahre 2009 einen Aufwärtstrend begonnen. Seitdem konnte die Aktie von rund 16,00 bis auf zwischenzeitlich 123,78 Euro zulegen. Nach einem neuen Höchststand bei 96,10 Euro Mitte 2014 ging der Wert in eine Korrektur über, die bis 75,00 Euro reichte. Anschließend ging es noch einmal mit einem Dynamikanstieg aufwärts. Anfang Februar 2015 wurde das alte Hoch überwunden und bei 123,78 Euro kam im März 2015 die Trendwende nach unten. Bis zum September 2015 verlor BMW über 40 Prozent, bevor ein doppelter Boden eine Gegenbewegung einleitete, die knapp über 105,00 Euro stoppte. Kursverluste bis Mitte Juli 2016 führten die Aktie auf ein neues Tief bei 65,43 Euro, bevor eine Trendwende einsetzte. Über Wochen wurde ein neuer Aufwärtstrend ausgebildet, der mehrmals bis 83,70 Euro führte, aber schlussendlich daran scheiterte. Die Aktie konnte dennoch Mitte Dezember 2016 nach oben ausbrechen. Seit Jahresbeginn 2017 korrigierte BMW diese Ausbruchsbewegung bis zur Unterstützung bei 82,00 Euro. Die Gegenbewegung nach oben stockt seit einer Woche. Die letzten beiden Tageskerzen deuten auf eine mögliche Trendwende nach unten.

Die Long-Szenarien: Startet BMW leicht im Plus, käme aus Sicht der Charttechnik ein Kauf bei einem Rücksetzer auf den gestrigen Schlusskurs bei 84,42 Euro, leicht oberhalb des Widerstands bei 84,90 Euro oder aber in der ersten Korrektur einer Aufwärtsbewegung in Frage, und zwar circa 40 Prozent unterhalb des letzten Hochs. Wird hingegen im Minus eröffnet, sollte nach den Regeln der technischen Analyse eine Platzierung entweder bei einem Abprall an der Unterstützung bei 84,07 Euro, durch die eben besprochene Korrekturvariante oder aber nach dem Bruch des Schlusskursniveaus ein guter Einstiegspunkt sein. Eine Gewinnmitnahme könnte rund 1,70 Euro oberhalb des jeweiligen Tagestiefs geplant werden.

Die Short-Szenarien: Beginnt die Aktie leicht im Minus, indiziert die Charttechnik eine Positionierung bei einem Test der Schlusskursmarke, bei einem Bruch der 84,07-Euro-Unterstützung oder aber nach der ersten Korrektur einer Abwärtsbewegung, und zwar nach dem Bruch des letzten Tiefs. Wird aber im Plus begonnen, könnten Trader durch die gerade geschilderte Korrekturvariante, bei einem Abprall vom Widerstand bei 84,90 Euro oder nach dem Bruch der Schlusskurslinie einsteigen. Der Zielbereich aus Sicht der Charttechnik läge circa 2,00 Euro unterhalb des jeweiligen Tageshochs. Es empfiehlt sich eine Absicherung aller Trades durch einen Stopp in Höhe von mindestens 0,55 Euro, bei Long-Trades unter- und bei Short-Trades oberhalb des Einstiegs.


Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der UBS. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!

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Aktie: BMW
WKN: 519000
ISIN: DE0005190003
Aktienindex: DAX
Homepage: http://www.bmwgroup.com/
Branche: Automobile und Motorräder

Der Automobilbauer BMW gehört zu den wichtigsten Produzenten von Luxuslimousinen weltweit. Diese werden unter der gleichnamigen Kernmarke vertrieben, ebenso gibt es BMW-Motorräder. Dagegen hat sich der Konzern von Husqvarna Motorcycles getrennt. Zum BMW-Konzern, der seinen Sitz in München hat, gehören zudem die beiden britischen Automarken Mini und Rolls-Royce. Produziert wird auf verschiedenen Kontinenten.

Hauptaktionär von BMW ist die Quandt-Familie, die bei der Sanierung des Autokonzerns in den 1960er-Jahren eine Schlüsselrolle spielte. Die BMW-Aktie gehört nach Marktkapitalisierung zu den wichtigsten Aktien am Frankfurter Aktienmarkt und ist unter anderem im DAX 30 notiert.




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