Ausrüstungsinvestitionen bleiben wichtige Säule des BIP-Wachstums in den USA - Commerzbank Kolumne

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Nachricht vom 28.09.2017 28.09.2017 (www.4investors.de) - Die US-Unternehmen sind so gut ausgelastet wie lange nicht. Um zusätzliche Nachfrage zu befriedigen, müssen nun die Unternehmen Kapazitäten erweitern und ihre Produktivität steigern – d.h. sie müssen mehr investieren. Daher überrascht es nicht, dass die Bestellungen für Investitionsgüter sich seit einem Jahr im Aufwind befinden. Im August lag der Zuwachs bei den Auslieferungen für zivile Investitionsgüter ohne Flugzeuge ggü. dem Vormonat bei 0,7%. Das entspricht auch dem über mehrere Monate hinweg gerechneten Durchschnitt. Folglich dürften die Ausrüstungsinvestitionen im dritten Quartal annualisiert um über 8% zugelegt haben.

Anleihen


Deutschland: GFK-Verbrauchervertr. (Okt), 8:00Uhr
Euroraum: EU-Vertrauensindikatoren (Sep), 11:00 Uhr
USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe, 14:30 Uhr
Deutschland: Preisdaten Bundesländer (Sep), heute

Gestern kamen Staatsanleihen weltweit deutlich unter Druck. Die Rendite 10-jähriger Bundesanleihen stieg zwischenzeitlich um 7 Bp. auf 0,48%, die 2-jähriger Bundesanleihen um 3 Bp. auf -0,69%. Gründe für den Renditeanstieg liegen vor allem in den USA. So stellte US-Präsident Trump die lang erwarteten Steuersenkungspläne vor. Danach soll der Spitzensteuersatz der Einkommensteuer auf 35%, der Spitzensteuersatz von Unternehmen auf 20% sinken. Sollte die Steuerreform eine Mehrheit im Kongress finden, wäre es die erste große Reform der neuen US-Regierung. Diese könnte die US-Wirtschaft deutlich unterstützen. Außerdem belasteten die Aussagen von Fed-Chefin Janet Yellen die Staatsanleihen. Sie hatte am Dienstagabend davor gewarnt, die Zinswende zu langsam zu vollziehen, weil sonst eine Überhitzung am Arbeitsmarkt drohen könnte. Außerdem belasteten kräftige US-Daten wie die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter die Rentenmärkte, die Auftragseingänge stiegen im August mit +1,7% M/M stärker als erwartet(siehe im Blickpunkt). Die Aussicht auf Steuersenkungen sowie die Rede von Fed-Chefin Yellen weckten Zinserhöhungserwartungen für Dezember. Eingepreist wird eine Erhöhung um 25 Bp. zu 73%, Anfang September lag sie noch bei 20%. Die Zinserhöhungserwartungen in den USA beflügelten vor allem den US-Dollar. Der EUR, der schon in den letzten Tagen nachgegeben hatte, schwächte sich gestern auf 1,1719 USD weiter ab. Ein schwächerer EUR wiederum kommt der EZB entgegen, da dadurch die Importpreise ansteigen könnten. Heute werden die Verbraucherpreise in den deutschen Bundesländern gemeldet.

Aktien


Hennes & Mauritz, Ergebnis Q3
Merck KGaA, Kapitalmarkttag
Rocket Internet, Ergebnis H1
Tui, Buchungs-Update

Die Aktienmärkte in Europa tendierten zur Wochenmitte mit Ausnahme der Börse in der Schweiz (SMI-Index: -0,2%) freundlich. Den mit Abstand größten Indexgewinn erzielte der spanische Ibex-Index mit einem Plus von 1,8%. Neben soliden Vorgaben aus Asien sorgten vor allem der gestiegene Ölpreis, der häufig ein Indiz für eine robuste globale Wirtschaft ist sowie der erneut schwächere Euro für Rückenwind. In diesem Umfeld gewann der Dax 0,4% und nahm damit weiter Kurs auf sein historisches Hoch bei 12.951 Punkten (20. Juni 2017). Gesucht waren im deutschen Leitindex vor allem Bankwerte. So stieg der Kurs der Commerzbank um 2,9% (Deutsche Bank: +2,7%). Verantwortlich hierfür zeichnete v.a. die deutlich gestiegene Rendite für die 10jährige deutsche Staatsanleihe. Die jüngsten Äußerungen der US-Notenbankchefin Janet Yellen deuteten auf eine weitere Leitzinserhöhung in den USA noch in diesem Jahr hin. Gefragt war auch die Aktie von Siemens (+1,2%), die insbesondere von der deutsch-französischen Zugfusion profitierte. Auf europäischer Sektorenebene waren vor allem Aktien aus dem Bereich Banken gefragt, die im Schnitt um 2% zulegen konnten. Am Ende der Performanceskala rangierte der Bereich Immobilien, dessen Indexmitglieder im Schnitt um 0,7% nachgaben. Die Börsen in den USA tendierten am Mittwoch freundlicher. Der Dow Jones-Index gewann 0,3% und profitierte v.a. von den geplanten Steuersenkungen für Unternehmen und Verbraucher. Auf Sektorenebene (S&P 500-Index) waren insbesondere Finanzwerte gefragt, die im Schnitt um 1,3% stiegen. Versorgeraktien verloren dagegen durchschnittlich 1,3%. Die Börsen in Asien tendierten heute Morgen uneinheitlich. Der Nikkei 225-Index gewann 0,5%.

Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der Commerzbank. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!

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Aktie: DAX
WKN: 846900
ISIN: DE0008469008
Branche: Der Deutsche Aktienindex, kurz DAX, ist der wichtigste Index des Frankfurter Aktienmarktes. Der Index besteht aus 30 Aktien. Der Index wurde 1988 an der deutschen Börse als maßgebliches Marktbarometer eingeführt und ist Basiswert für viele Derivate, zum Beispiel im Bereich der Zertifikate und Optionsscheine. Der Startwert des Index geht auf das Jahresende 1987 zurück und ist mit 1.000 Punkten festgesetzt worden. Die wichtigste Form der Berechnung des DAX ist die als Performanceindex, von diesem ist in der Regel in den Medien die Rede, wenn es um den DAX geht. Neben den Kursveränderungen der jeweiligen Aktien werden bei einem Performanceindex zum Beispiel auch Ausschüttungen wie die Dividende berücksichtigt. Die exakte Zusammensetzung des DAX ist immer wieder Änderungen unterworfen. Für die Aufnahme einer Aktie in den DAX ist die Marktkapitalisierung des Streubesitzes sowie der Umsatz der jeweiligen Aktie maßgeblich. Die Zusammensetzung wird alle drei Monate durch den Arbeitskreis Indizes der Deutschen Börse überprüft. Zudem kann es außerhalb des üblichen Turnus Änderungen geben, wenn sich eine nicht im DAX vorhandene Aktie sowohl bei der Marktkapitalisierung des Streubesitzes als auch dem Umsatz unter den Top 25 befindet – die sogenannte Fast-Entry-Regel. Unternehmen, die in den Index aufgenommen werden, müssen unter anderem im Prime Standard des Frankfurter Aktienmarktes notiert sein. Beim Streubesitz gibt es eine Mindestschwelle von 10 Prozent. Im DAX enthalten sind also die umsatzstarken Aktien großer Unternehmen. Beispiele hierfür sind Allianz, Bayer, Commerzbank, Daimler, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, SAP, Siemens und Volkswagen. Ihre Gewichtung im Index ist unterschiedlich hoch und berechnet sich nach der Marktkapitalisierung des jeweiligen Unternehmens, basierend auf dem Streubesitz. Die DAX-Kurse werden während des XETRA-Handels auf Basis der Kurse der im Index enthaltenen Aktien berechnet. Vor und nach dem XETRA-Handel werden von der Deutschen Börse AG der Early DAX und der Late DAX berechnet.




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