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Bank of Canada vollzieht Leitzinswende - Commerzbank-Kolumne


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Nachricht vom 13.07.2017 13.07.2017 (www.4investors.de) - Nach den Andeutungen in den vergangenen Wochen war die Leitzinswende in Kanada keine Überraschung mehr. Die wieder rückläufige Inflationsrate wertete die BoC als temporäres Phänomen, das keinen Anlass gebe, die Leitzinswende weiter aufzuschieben; vielmehr unterstrich sie, dass angesichts der zeitverzögerten Wirkung geldpolitischer Maßnahmen jetzt eine Anhebung angebracht sei. Dem liegt die von den jüngsten Daten untermauerte Einschätzung zugrunde, dass die kanadische Wirtschaft weiterhin über Potenzial wächst und die Unterauslastung der Kapazitäten sich zügig verringert. Das weitere Vorgehen macht die BoC von der Datenentwicklung abhängig.

Zinsen und Anleihen


China: Handelsbilanz (Juni), 05:20 Uhr
USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe, 14:30 Uhr
USA: Erzeugerpreise (Juni), 14:30 Uhr

Im Euroraum stieg die Industrieproduktion im Mai mit +1,2% M/M bzw. +4,0% J/J (nach +0,3% M/M bzw. +1,2% J/J) deutlich stärker als erwartet und führte zum höchsten Niveau des Produktionsindex seit September 2008. Der Produktionsanstieg verteilte sich über dem gesamten Euroraum; lediglich Portugal und Griechenland wiesen leichte Rückgänge auf. Jeder Sektor konnte zulegen, die Kapitalgüter am stärksten. Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe hat ein 7-Jahreshoch erreicht und spricht für einen weiteren Anstieg der Produktion. Das reale BIP dürfte im Euroraum im zweiten Quartal mindestens so stark wie im ersten (+0,6% Q/Q) oder noch kräftiger angestiegen sein. Trotz der besser als erwarteten Daten tendierten die Rentenmärkte überwiegend freundlich. Die Auktion der 10-jährigen Bundesanleihe erfreute sich einer hohen Nachfrage, sie war 1,4-fach über-zeichnet. Insgesamt wurden 4,010 Mrd. EUR mit einer Rendi-te von 0,59% platziert, der höchsten seit Januar 2016. Bei ihrer Rede zur halbjährlichen Anhörung vor dem US-Kongress betonte Fed-Chefin Janet Yellen, dass weitere schrittweise Leitzinsanhebungen in den kommenden Jahren angemessen seien. Zum Erreichen des neutralen Zinsniveaus seien aber keine deutlichen Zinserhöhungen mehr nötig. Unsicherheit gebe es bei der Inflation, man werde sie in den kommen Monaten genau beobachten. Die Fed werde mit dem Abbau der Bilanz noch in diesem Jahr beginnen.
Die Bank of Canada erhöhte, wie von vielen erwartet, ihren Leitzins um 25 Bp. auf 0,75% (siehe im Blickpunkt). Die BoC ist sich des aktuellen Inflationsrückgangs durchaus bewusst, stuft diesen aber nur als vorübergehend ein.

Aktien


Südzucker, Q1-Zahlen

Man sollte erwarten können, dass nach all den Jahren, in denen die Notenbanken weltweit eine ultraexpansive Geldpolitik fahren, die Wirkung der Notenbanker auf die Märkte nachlässt. Zumindest gestern war dies nicht der Fall. So bejubelten die Investoren Aussagen der Fed-Chefin Yellen, die ein Marktumfeld beschrieb, bei dem Anleger noch immer voller Entzückung zur Kauforder greifen. So verzeichnen die USA ein solides aber nicht zu starkes Wachstum, so dass die Zinsen nur langsam angehoben werden müssen und es gibt weiterhin keine echten inflationären Tendenzen. Janet Yellen gelang damit, was Mario Draghi mit seiner Rede nicht gelungen war, nämlich etwas restriktiver zu werden, die Märkte dabei aber nicht zu beunruhigen. Mit der gestrigen Kursreaktion lassen sich zwei Dinge erkennen. Zum einen, dass der – früher oder später – kommende Entzug der geldpolitischen Droge noch für ordentlich Schüttelfrost an den Märkten sorgen könnte und auch, dass die Anleger in ihrer Gemütslage weiterhin extrem schnell zwischen „zu Tode betrübt“ und „himmelhoch jauchzend“ wechseln können. Eine Rezeptur für mehr Volatilität im 2. Halbjahr. Gestern jedenfalls ging es europaweit stark nach oben. Auf Branchenebene konnten Healthcare und Bauwerte (je +2,3%) besonders stark zulegen. Bei den Einzelwerten fielen u.a. Bilfinger auf. Die Gewinnwarnung belastete den Kurs nur kurz und am Ende ging es sogar stärker aufwärts als beim Dax. In den USA herrschte ein vergleichbares Bild, allerdings fielen die Kursgewinne geringer aus. Alle Branchen schlossen im Plus, gefragt waren insbesondere IT-Titel (+1,3%) und die zuvor unter Druck geratenen Immobilienwerte (+1,3%). Finanzwerte (+0,1%) schnitten angesichts sinkender Renditen unterdurchschnittlich ab. Die Vorgaben sorgen heute Morgen auch in Asien für steigende Kurse. So erreichten die Märkte in Südkorea ein neues Rekordhoch und in Hongkong ein Zweijahreshoch.

Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der Commerzbank. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!



Aktie: DAX
WKN: 846900
ISIN: DE0008469008
Branche: Der Deutsche Aktienindex, kurz DAX, ist der wichtigste Index des Frankfurter Aktienmarktes. Der Index besteht aus 30 Aktien. Der Index wurde 1988 an der deutschen Börse als maßgebliches Marktbarometer eingeführt und ist Basiswert für viele Derivate, zum Beispiel im Bereich der Zertifikate und Optionsscheine. Der Startwert des Index geht auf das Jahresende 1987 zurück und ist mit 1.000 Punkten festgesetzt worden. Die wichtigste Form der Berechnung des DAX ist die als Performanceindex, von diesem ist in der Regel in den Medien die Rede, wenn es um den DAX geht. Neben den Kursveränderungen der jeweiligen Aktien werden bei einem Performanceindex zum Beispiel auch Ausschüttungen wie die Dividende berücksichtigt. Die exakte Zusammensetzung des DAX ist immer wieder Änderungen unterworfen. Für die Aufnahme einer Aktie in den DAX ist die Marktkapitalisierung des Streubesitzes sowie der Umsatz der jeweiligen Aktie maßgeblich. Die Zusammensetzung wird alle drei Monate durch den Arbeitskreis Indizes der Deutschen Börse überprüft. Zudem kann es außerhalb des üblichen Turnus Änderungen geben, wenn sich eine nicht im DAX vorhandene Aktie sowohl bei der Marktkapitalisierung des Streubesitzes als auch dem Umsatz unter den Top 25 befindet – die sogenannte Fast-Entry-Regel. Unternehmen, die in den Index aufgenommen werden, müssen unter anderem im Prime Standard des Frankfurter Aktienmarktes notiert sein. Beim Streubesitz gibt es eine Mindestschwelle von 10 Prozent. Im DAX enthalten sind also die umsatzstarken Aktien großer Unternehmen. Beispiele hierfür sind Allianz, Bayer, Commerzbank, Daimler, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, SAP, Siemens und Volkswagen. Ihre Gewichtung im Index ist unterschiedlich hoch und berechnet sich nach der Marktkapitalisierung des jeweiligen Unternehmens, basierend auf dem Streubesitz. Die DAX-Kurse werden während des XETRA-Handels auf Basis der Kurse der im Index enthaltenen Aktien berechnet. Vor und nach dem XETRA-Handel werden von der Deutschen Börse AG der Early DAX und der Late DAX berechnet.




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