Biofrontera sieht sich im Plan, Aufbau des Vertriebs belastet Ergebnis

Biofrontera-Chef Hermann Lübbert baut den Vertrieb für das Hautmedikament Ameluz in den USA aus – das belastet aktuell die Ergebnisse. Die Planungen für 2017 bestätigt der Manager. Bild und Copyright: Biofrontera.

Biofrontera-Chef Hermann Lübbert baut den Vertrieb für das Hautmedikament Ameluz in den USA aus – das belastet aktuell die Ergebnisse. Die Planungen für 2017 bestätigt der Manager. Bild und Copyright: Biofrontera.

Nachricht vom 19.05.2017 19.05.2017 (www.4investors.de) - Am Freitagvormittag legt Biofrontera die Zahlen für das erste Quartal des laufenden Jahres vor. Der Umsatz des Unternehmens aus Leverkusen ist 1,02 Millionen Euro auf 2,62 Millionen Euro gestiegen. Zugleich sind allerdings auch die Kosten deutlich geklettert, vor allem im Vertriebsbereich. „Wir hatten einen sehr erfolgreichen Start in das Jahr 2017, vor allem aufgrund unseres neuen und nun wichtigsten Absatzmarktes USA. Dort bauen wir unsere Investitionen in Marketing und Vertrieb für die Behandlung von Aktinischen Keratosen weiter aus“, sagt Biofrontera-Chef Hermann Lübbert. Unter dem Strich steht als Folge ein Quartalsverlust von 3,46 Millionen Euro gegenüber 0,44 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Zudem wurde die Entwicklung durch Sondereffekte im Jahr zuvor beeinflusst. Per Ende März dieses Jahres verfüge man über mehr als 15,4 Millionen Euro an liquiden Mitteln, so das Unternehmen, nachdem Anfang 2017 eine Wandelanleihe über 5 Millionen Euro ausgegeben wurde.

Mit der Entwicklung liege man im Plan, heißt es am Freitag in der Quartalsmitteilung von Biofrontera. Bei der Prognose für 2017 nimmt die Gesellschaft keine Veränderungen vor: Unverändert wird ein Umsatz zwischen 14 Millionen Euro und 18 Millionen Euro erwartet, unter dem Strich wird ein Verlust zwischen 14 Millionen Euro und 17 Millionen Euro prognostiziert.

In den USA will man für das Hautmedikament Ameluz die Zulassung in der Indikation Basalzellkarzinom beantragen, noch im laufenden Quartal solle es hierzu ein Treffen mit der FDA geben. In Europa hat der Konzern bereits eine solche Zulassungserweiterung im Januar erhalten. Man verhandele derzeit in einigen europäischen Ländern die Erstattungssituation für Ameluz, dies sei „eine Voraussetzung bevor mit Verkäufen begonnen werden kann“. Im Laufe des Quartals will Biofrontera bei der europäischen Behörde zudem eine Zulassungserweiterung für die Behandlung von aktinischen Keratosen mit Tageslicht-PDT beantragen.

Die Biofrontera Aktie notiert im XETRA-Handel bei Aktienkursverluste 3,78 Euro mit 5,5 Prozent im Minus. Die komplette News des Unternehmens: hier klicken.


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