Kapitalmärkte in 2017: unbeständig, digital und pragmatisch – Software AG Kolumne


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Nachricht vom 12.01.2017 12.01.2017 (www.4investors.de) - Die Software AG lieferte heute sechs wesentliche Trendprognosen für Kapitalmärkte in 2017. „2017 bildet den Auftakt zu einem weiteren Jahrzehnt des radikalen Wandels, wie wir ihn seit einer ganzen Generation nicht erlebt haben. Der Grund hierfür sind technologische Fortschritte sowie völlig neue politische Risiken in den USA und Europa“, so Werner Rieche, Geschäftsführer der Software AG Deutschland.

Volatilität als Chance nutzen
Angesichts der Wahlen in Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und möglicherweise in Italien muss sich Europa auf weitere politische Veränderungen einstellen. Aus Sicht der Kapitalmärkte wird dies auf den europäischen Devisen- und Anleihemärkten für Wirbel sorgen. Die Margen werden aufgrund der zunehmenden Volatilität während dieser Zeit voraussichtlich höher ausfallen. Ein effizientes Sicherheitenmanagement und Echtzeitanalysen werden daher 2017 zu wichtigen Themen.

Fokus auf Rendite
Investmentbanken werden sich weiterhin von unrentablen Anlagenklassen trennen und diese Geschäftssparten abstoßen. Auf diese Entwicklung werden auch die maßgeblichen Regulierungsentscheidungen aus Europa und den USA Einfluss nehmen.

Robo-Services prägen die Bank von morgen
Banken entwickeln ihre eigenen „Robo-Advisors“ zur Unterstützung ihrer Mitarbeiter, um die Kunden noch besser bedienen zu können. Die damit verbundene Komplexität stellt Finanzdienstleister im unteren Marktsegment vor neue Herausforderungen. Der resultierende Leistungsdruck wird die Entwicklung und das Fortschreiten des maschinellen Lernens und der künstlichen Intelligenz maßgeblich vorantreiben. 

Realität trifft Blockchain hart
Gartner behält mit seiner Prognose Recht, dass die Distributed-Ledger-Technologie (DLT) 2017 schnell den „Gipfel der überzogenen Erwartungen“ (peak of inflated expectations) erreichen und auf das „Tal der Enttäuschungen“ (trough of disillusionment) zusteuern wird. Dieses notwendige Gesundschrumpfen wird jedoch bis Ende 2017 zu einer Reihe robuster und realer Blockchain-Entwicklungen führen. Außerdem werden sich die Banken zurückziehen und ihre Unterstützung für Konsortien wie R3 einstellen – mit Goldman Sachs hat das Konsortium unlängst ein wichtiges Unternehmensmitglied verloren.

Regulieren oder deregulieren
Dem Wahlversprechen in den USA zufolge soll mit der Aufhebung des Dodd-Frank Acts und der Wiedereinsetzung des Glass-Steagall Acts die Regulierung einfacher, dafür aber linearer werden. Vorausgesetzt, dieses Wahlversprechen wird eingehalten (andere wurden bereits aufgeweicht), würde dies die Broker-Dealer-Modelle gegenüber den Universalbank-Modellen begünstigen. In Europa weisen die Vorschläge zur Zweckbindung (Ring-Fencing) in die gleiche Richtung. Würden die 2009 von der G20 vereinbarten Mandate in den USA außer Kraft gesetzt, wäre die Struktur des globalen Derivatemarkts infrage gestellt, da die Gleichwertigkeit neu bestimmt werden müsste.

Platt fasst die Entwicklung folgendermaßen zusammen: „Durch die fortdauernde Unsicherheit, uneinheitliche Aussagen im Zusammenhang mit dem Brexit-Prozess und die neue Trump-Regierung gerät einiges ins Wanken, was zuvor sicher erschien. Anhaltend schwache Gewinne und hohe Kosten, gepaart mit dieser Unsicherheit, werden viele Unternehmen veranlassen, 2017 mehr zu wagen und neue Wege zu beschreiten.


Disclaimer: Dieser Text ist eine Kolumne der Software AG. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!

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Aktie: Software AG
WKN: A2GS40
ISIN: DE000A2GS401
Aktienindex: TecDAX
Homepage: http://www.softwareag.com/de/
Branche: Software-Entwicklung: Systemsoftware und zugehörige Dienstleistungen




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