Volkswagen Aktie: Am Abwärtstrend abgeprallt

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Nachricht vom 16.03.2016 16.03.2016 (www.4investors.de) - Volkswagen handelte von Ende 2008 bis Juli 2014 in einem leicht steigenden Aufwärtstrendkanal. Zu Anfang 2014 notierte die Aktie auf einem neuen Höchststand bei 205,00 Euro, ging im Anschluss aber in eine ausgedehnte Korrektur über, die zurück bis auf die Unterstützung bei 150,00 Euro führte. Dort wurde ein Umkehrsignal ausgebildet, und seit diesem Zeitpunkt ging es schnell und dynamisch in Richtung Norden. Zu Beginn 2015 konnte Volkswagen nach einer Pause erneut durchstarten und verließ sogar den Aufwärtstrendkanal nach oben, um schnell bis 262,50 Euro vorzurücken. Bei diesem Punktestand wurden Gewinne mitgenommen, und der Aktienkurs ging mit gleicher Dynamik wieder in die Gegenrichtung. Der langfristige Aufwärtstrend wurde im August 2015 angesteuert. Bis Mitte September wurde dieser Bereich erfolgreich verteidigt, bis Ende September 2015 negative Nachrichten für Kursverluste in Höhe von mehr als 35 Prozent sorgten. Erst bei 86,82 Euro fand Volkswagen einen Boden. Nach einem Anstieg bis zum mehrfachen Widerstand bei 136,04 Euro ging der Aktie die Puste aus und sie drehte wieder nach unten ab. Bevor jedoch das Tief bei 86,82 Euro erneut getestet wurde, kam es bei 92,70 Euro zu einer Trendwende nach oben. In den letzten Tagen ist die Aktie am Abwärtstrend 118,00 Euro abgeprallt. Kommen wir nun zu den Einstiegsszenarien für kurzfristig interessierte Trader.

Die Long-Szenarien: Eröffnet Volkswagen leicht im Plus, käme aus Sicht der Charttechnik ein Kauf bei einem Rücksetzer auf den Vortagesschlusskurs bei 113,00 Euro, leicht oberhalb des Widerstands bei 114,94 Euro oder aber in der ersten Korrektur einer Aufwärtsbewegung in Frage, und zwar circa 40 Prozent unterhalb des letzten Hochs. Wird hingegen im Minus eröffnet, sollte nach Regeln der technischen Analyse eine Platzierung entweder bei einem Abprall an der Unterstützung bei 110,37 Euro, durch die eben besprochene Korrekturvariante oder aber nach dem Bruch des Schlusskursniveaus ein guter Einstiegspunkt sein. Eine Gewinnmitnahme könnte rund 2,40 Euro oberhalb des jeweiligen Tagestiefs geplant werden.

Die Short-Szenarien: Beginnt die Aktie leicht im Minus, indiziert die Charttechnik eine Positionierung bei einem Test der Schlusskursmarke, bei einem Bruch der 110,37-Euro-Unterstützung oder aber nach der ersten Korrektur einer Abwärtsbewegung, und zwar nach dem Bruch des letzten Tiefs. Wird aber im Plus begonnen, könnten Trader durch die gerade geschilderte Korrekturvariante, bei einem Abprall vom Widerstand bei 114,94 Euro oder nach dem Bruch der Schlusskurslinie einsteigen. Der Zielbereich aus Sicht der Charttechnik läge circa 3,35 Euro unterhalb des jeweiligen Tageshochs. Es empfiehlt sich eine Absicherung aller Trades durch einen Stopp in Höhe von mindestens 0,55 Euro, bei Long-Trades unter- und bei Short-Trades oberhalb des Einstiegs.


Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der UBS. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!

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