Raiffeisen: DAX, BHP Billiton, Coca-Cola und Staatsanleihen im Blickpunkt


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Nachricht vom 04.03.2016 04.03.2016 (www.4investors.de) - Der heute anstehende US-Arbeitsmarktbericht für Februar sollte ein sehr solides Ergebnis liefern. Der Rückgang der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe seit Mitte Januar deutet auf einen Beschäftigungszuwachs über dem für Januar gemeldeten Plus von 151 Tsd. hin. Wir erwarten für die Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft im Februar daher ein Stellenplus von 200 Tsd. Die Arbeitslosenquote war im Januar von 5,01 % auf 4,92 % gesunken. Für Februar erwarten wir einen unveränderten Wert von 4,9 %. Besonders interessant bleibt der Blick auf die Lohnentwicklung. In den letzten Monaten war bereits eine leichte Zunahme des Lohndrucks zu beobachten. So legte die Vorjahresrate der Stundenlöhne von Mitte 2015 bis Anfang 2016 von 2 % auf 2,5 % zu. Im Januar waren die Stundenlöhne kräftig um 0,5 % p.m. gestiegen. Ein Lohnplus von 0,2 % p.m. oder mehr im Februar wäre eine klare Bestätigung für einen sich langsam aufbauenden Lohndruck. Auf dem Primärmarkt stockte gestern Frankreich Anleihen mit Restlaufzeit 2023, 2026, 2031 zu einer durchschnittlichen Rendite von 0,13 %, 0,63 % und 1,12 % auf. Bei einem bid/cover Ratio von 2,43, 1,61 und 1,86 wurde ein Gesamtvolumen von knapp EUR 9 Mrd. platziert. Spanien auktionierte Anleihen mit Fälligkeit 2021 und 2030 zu einer durchschnittliche n Rendite von 0,69 % und 2,1 % bzw. einen inflationsindexierten Bond mit Laufzeit 2024 zu einer Emissionsrendite von 0,84 %. Das Gesamtvolumen betrug 4,5 Mrd. Die Auktionen waren 1,6 und 1,7 bzw. 3,2fach überzeichnet. Laut Ratingkalender haben heute Ratingagenturen für folgende Emittenten die Möglichkeit, eine erneuerte Einschätzung bekannt zu geben: Moody’s für Belgien und die Niederlande, Fitch für Portugal.

Aktienmärkte
Die US-Aktienmärkte haben gestern nach einem verhaltenen Start am Ende leichte Zugewinne vorweisen können. Vor allem Energietitel waren wieder gesucht. Der S&P 500 Energie konnte dementsprechend auch seine zwischenzeitlich seit Jahresbeginn angehäuften Verluste wieder wettmachen. Auf Unternehmensebene gab es keine nennenswerten Ereignisse. Alles in allem merkte man den Investoren aber vor dem anstehenden US-Arbeitsmarktbericht eine deutliche Zurückhaltung an. Dieser wird heute an den Aktienmärkten klar im Fokus stehen, zumal die Entwicklung am Arbeitsmarkt nicht unerheblich für den weiteren Zinspfad ist. Quartalsberichte sind nur mehr vereinzelt anzutreffen und sollten keinen wesentlichen Einfluss ausüben. Die ersten Indikationen deuten auf eine positive Eröffnung an den europäischen Börsen an.

Credit
Primärmarkt: Covered Bonds wurden von der Bank of Nova Scotia (EUR 750 Mio., 7 Jahre, MS+27 BP) und der Bankia (EUR 1 Mrd., 7 Jahre, MS +82 BP) gepreist. Landesbank Hessen-Thueringen platzierte eine EUR 1 Mrd. Senior Unsecured Anleihe bei MS+55 BP (Fälligkeit: März 2020). Auf der Unternehmensseite hat Coca-Cola eine EUR 600 Mio. Anleihe (8J) bei MS+150 BP emittiert. Ferrari ist ab dem kommenden Montag auf Roadshow für eine EUR denominierte Anleihe. Auf der Financial Seite steht im Mittelpunkt die Entscheidung des ISDA Determinationskommittee in Bezug auf Behandlung der Novo Banco Anleihen. Laut dieser Entscheidung handelt es sich bei der Verschiebung der Anleihen der Novo Banco (frühere BES) im Volumen von EUR 2 Mrd. in die Bad Bank um keinen CDS Creditevent. Auf der Ratingfront hat Moody’s die Ratings von BHP Billiton von A1 auf A3 hinabgestuft.

Zentraleuropa / Osteuropa
- CZ: BIP im 4. Quartal 2015 dürfte Abkühlung anzeigen
- HU: Einzelhandelsdaten im Januar schwächer als erwartet
- PL: Neues MPC-Mitglied Zubelewicz befürwortet Beibehaltung flacher Zinssätze
- RO: Bericht zur überschüssigen Bankenliquidität steht für heute an
- RU: Anstieg der gesamten Unternehmensgewinne um 53% p.a. im Jahr 2015
- ME: Montenegro platzierte einen EUR-denominierten Eurobond bei einer Rendite von 6%


Disclaimer: Dieser Text ist eine Kolumne der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB). Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!



Aktie: DAX
WKN: 846900
ISIN: DE0008469008
Branche: Der Deutsche Aktienindex, kurz DAX, ist der wichtigste Index des Frankfurter Aktienmarktes. Der Index besteht aus 30 Aktien. Der Index wurde 1988 an der deutschen Börse als maßgebliches Marktbarometer eingeführt und ist Basiswert für viele Derivate, zum Beispiel im Bereich der Zertifikate und Optionsscheine. Der Startwert des Index geht auf das Jahresende 1987 zurück und ist mit 1.000 Punkten festgesetzt worden. Die wichtigste Form der Berechnung des DAX ist die als Performanceindex, von diesem ist in der Regel in den Medien die Rede, wenn es um den DAX geht. Neben den Kursveränderungen der jeweiligen Aktien werden bei einem Performanceindex zum Beispiel auch Ausschüttungen wie die Dividende berücksichtigt. Die exakte Zusammensetzung des DAX ist immer wieder Änderungen unterworfen. Für die Aufnahme einer Aktie in den DAX ist die Marktkapitalisierung des Streubesitzes sowie der Umsatz der jeweiligen Aktie maßgeblich. Die Zusammensetzung wird alle drei Monate durch den Arbeitskreis Indizes der Deutschen Börse überprüft. Zudem kann es außerhalb des üblichen Turnus Änderungen geben, wenn sich eine nicht im DAX vorhandene Aktie sowohl bei der Marktkapitalisierung des Streubesitzes als auch dem Umsatz unter den Top 25 befindet – die sogenannte Fast-Entry-Regel. Unternehmen, die in den Index aufgenommen werden, müssen unter anderem im Prime Standard des Frankfurter Aktienmarktes notiert sein. Beim Streubesitz gibt es eine Mindestschwelle von 10 Prozent. Im DAX enthalten sind also die umsatzstarken Aktien großer Unternehmen. Beispiele hierfür sind Allianz, Bayer, Commerzbank, Daimler, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, SAP, Siemens und Volkswagen. Ihre Gewichtung im Index ist unterschiedlich hoch und berechnet sich nach der Marktkapitalisierung des jeweiligen Unternehmens, basierend auf dem Streubesitz. Die DAX-Kurse werden während des XETRA-Handels auf Basis der Kurse der im Index enthaltenen Aktien berechnet. Vor und nach dem XETRA-Handel werden von der Deutschen Börse AG der Early DAX und der Late DAX berechnet.




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