DGAP-News: STADA Arzneimittel AG: Erwartungsgemäße Entwicklung in 2015 unter schwierigen Rahmenbedingungen - Dividende soll steigen - Ausblick 2016 bestätigt

Nachricht vom 23.03.2016 (www.4investors.de) -


DGAP-News: STADA Arzneimittel AG / Schlagwort(e): Sonstiges

STADA Arzneimittel AG: Erwartungsgemäße Entwicklung in 2015 unter schwierigen Rahmenbedingungen - Dividende soll steigen - Ausblick 2016 bestätigt
23.03.2016 / 07:25


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Pressemitteilung
STADA: Erwartungsgemäße Entwicklung in 2015 unter schwierigen Rahmenbedingungen - Dividende soll steigen - Ausblick 2016 bestätigt
Wichtiges in Kürze
- Konzernumsatz erhöht sich um 3 Prozent - bereinigt +4 Prozent
- Bereinigtes EBITDA um 10 Prozent rückläufig
- Bereinigter Konzerngewinn nimmt um 11 Prozent ab
- Ausbau des Selbstzahler-Portfolios durch Umsatzsteigerung bei Markenprodukten+7 Prozent - bereinigt +9 Prozent
- Erfreuliche Umsatzentwicklung in Zentraleuropa +5 Prozent sowie Asien/Pazifik & MENA +55 Prozent, CIS/Osteuropa währungsbedingt -10 Prozent -bereinigt +12 Prozent
- Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit steigt um 39 Prozent auf311,7 Millionen Euro
- Dividende soll auf 0,70 Euro je Aktie steigen
- Ausblick 2016 bestätigt
STADA-Kennzahlen
 
2015
2014
+/-
Konzernumsatz
2.115,1 Mio. Euro
2.062,2 Mio. Euro
+3%
EBITDA ausgewiesen
377,1 Mio. Euro
418,8 Mio. Euro
-10%
EBITDA bereinigt
389,4 Mio. Euro
431,9 Mio. Euro
-10%
Konzerngewinn ausgewiesen
110,4 Mio. Euro
64,6 Mio. Euro
+71%
Konzerngewinn bereinigt
165,8 Mio. Euro
186,2 Mio. Euro
-11%
Ergebnis je Aktie
1,79 Euro
1,07 Euro
+67%
Ergebnis je Aktie bereinigt
2,69 Euro
3,08 Euro
-13%
Bad Vilbel, 23. März 2016 - Der Vorstand der STADA Arzneimittel AG hat heute, am23. März 2016, die bereits am 29. Februar 2016 veröffentlichten vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2015 und den vorläufigen Ausblick 2016 bestätigt sowie Details zur Segmententwicklung bekannt gegeben.
"Neben den beiden Marktregionen Zentraleuropa und Deutschland entwickelte sich mit einem prozentual deutlich zweistelligen Umsatzanstieg auch die Marktregion Asien/Pazifik & MENA überaus positiv. Darüber hinaus konnten wir im Geschäftsjahr 2015 sowohl unsere Konzernsteuerquote als auch den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit deutlich verbessern", so der STADA-Vorstandsvorsitzende Hartmut Retzlaff über das Geschäftsjahr 2015.
Umsatzentwicklung
Der Konzernumsatz stieg im Berichtsjahr um 3 Prozent auf 2.115,1 Millionen Euro (Vorjahr: 2.062,2 Millionen Euro). Bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte nahm der Konzernumsatz um 4 Prozent zu.
Der Umsatz des Kernsegments Generika lag in 2015 mit 1.217,5 Millionen Euro ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr: 1.217,7 Millionen Euro). Generika trugen57,6 Prozent zum Konzernumsatz bei (Vorjahr: 59,1 Prozent). Der Umsatz des Kernsegments Markenprodukte zeigte im Geschäftsjahr 2015 eine Steigerung von7 Prozent auf 853,6 Millionen Euro (Vorjahr: 800,5 Millionen Euro). Markenprodukte trugen 40,3 Prozent zum Konzernumsatz bei (Vorjahr: 38,8 Prozent).
Ertragsentwicklung
Die Ertragsentwicklung war im Berichtsjahr durch einen Anstieg fast aller ausgewiesenen Ertragskennzahlen gekennzeichnet. Im Vorjahr war die Ertragsentwicklung von hohen Wertberichtungen auf immaterielle Vermögenswerte infolge des stark veränderten Zins- und Währungsumfelds sowie anhaltend höherer Risiken in der Marktregion CIS/Osteuropa beeinflusst.
Das ausgewiesene operative Ergebnis stieg in 2015 um 19 Prozent auf 223,7 Millionen Euro (Vorjahr: 188,5 Millionen Euro). Das ausgewiesene EBITDA verringerte sich um10 Prozent auf 377,1 Millionen Euro (Vorjahr: 418,8 Millionen Euro). Der ausgewiesene Konzerngewinn zeigte eine Steigerung von 71 Prozent auf 110,4 Millionen Euro (Vorjahr: 64,6 Millionen Euro).
Nach Bereinigung der Ertragskennzahlen um im Jahresvergleich verzerrende Einflüsse aus einmaligen Sondereffekten nahm das bereinigte operative Ergebnis im Geschäftsjahr 2015 um 12 Prozent auf 283,8 Millionen Euro ab (Vorjahr: 320,7 Millionen Euro). Das bereinigte EBITDA reduzierte sich um 10 Prozent auf 389,4 Millionen Euro (Vorjahr: 431,9 Millionen Euro). Der bereinigte Konzerngewinn ging um 11 Prozent auf 165,8 Millionen Euro zurück (Vorjahr: 186,2 Millionen Euro).
Das Verhältnis Nettoverschuldung zum bereinigten EBITDA lag im Berichtsjahr bei3,1 (Vorjahr: 3,1).
Dividendenvorschlag
Auf Grund des gestiegenen ausgewiesenen Konzerngewinns schlägt der STADA-Vorstand dem Aufsichtsrat vor, der nächsten Hauptversammlung am 9. Juni 2016 zu empfehlen, für das Geschäftsjahr 2015 eine Dividende in Höhe von 0,70 Euro je Aktie auszuschütten (Vorjahr: 0,66 Euro). Dies wäre eine Dividendensteigerung in Höhe von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die sich daraus ergebende Ausschüttungssumme von 43,6 Millionen Euro (Vorjahr: 40,0 Millionen Euro) entspräche einer Ausschüttungsquote von circa 39 Prozent des ausgewiesenen Konzerngewinns.
Entwicklung der Marktregionen
Die Entwicklung in den vier STADA-Marktregionen sah wie folgt aus:
In der Marktregion Zentraleuropa wies der Umsatz im Berichtsjahr - bei unterschiedlicher Entwicklung der zugehörigen Länder - einen Zuwachs von 5 Prozent auf 999,4 Millionen Euro auf (Vorjahr: 956,3 Millionen Euro). Diese Entwicklung basierte insbesondere auf Umsatzsteigerungen in Großbritannien, Spanien und Italien. Die in dieser Marktregion erreichten Umsätze hatten einen Anteil von 47,3 Prozent am Konzernumsatz (Vorjahr: 46,4 Prozent).
In der Marktregion CIS/Osteuropa erhöhte sich der Umsatz in 2015 bei Anwendung vorjähriger Wechselkurse um 11 Prozent. Angesichts negativer Währungseffekte ging der Umsatz in Euro um 10 Prozent auf 509,9 Millionen Euro zurück (Vorjahr: 564,5 Millionen Euro). Die Umsätze, die in dieser Marktregion erzielt wurden, trugen 24,1 Prozent zum Konzernumsatz bei (Vorjahr: 27,4 Prozent). In Russland stieg der Umsatz im Geschäftsjahr 2015 bei Anwendung vorjähriger Wechselkurse um 7 Prozent. Auf Grund eines deutlich negativen Währungseffekts des russischen Rubel reduzierte sich der Umsatz in Euro um 18 Prozent auf 295,8 Millionen Euro (Vorjahr: 360,7 Millionen Euro). In Serbien nahm der Umsatz bei Anwendung vorjähriger Wechselkurse um 3 Prozent zu. In Euro erhöhte sich der Umsatz angesichts eines negativen Währungseffekts des serbischen Dinar leicht um 0,3 Prozent auf 93,7 Millionen Euro (Vorjahr: 93,4 Millionen Euro).
In der Marktregion Deutschland stieg der Umsatz im Berichtsjahr um 3 Prozent auf 459,6 Millionen Euro (Vorjahr: 447,3 Millionen Euro). Diese Entwicklung wurde ungeachtet dessen erzielt, dass die Exportaktivitäten in die MENA-Region auf Grund der zum 1. Januar 2015 erfolgten Zusammenfassung der Aktivitäten der MENA-Region mit der bisherigen Marktregion Asien & Pazifik nicht mehr in der Marktregion Deutschland ausgewiesen werden. Insgesamt leistete diese Marktregion einen Beitrag von 21,7 Prozent zum Konzernumsatz (Vorjahr: 21,7 Prozent).
In der Marktregion Asien/Pazifik & MENA verzeichnete der Umsatz in 2015 ein Wachstum von 55 Prozent auf 146,2 Millionen Euro (Vorjahr: 94,1 Millionen Euro). Diese Entwicklung basierte maßgeblich auf einer Steigerung der Umsätze in Vietnam und China. Der Umsatzbeitrag dieser Marktregion zum Konzernumsatz lag bei 6,9 Prozent (Vorjahr: 4,5 Prozent).
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit stieg im Geschäftsjahr 2015 auf 311,7 Millionen Euro (Vorjahr: 223,8 Millionen Euro). Der Free Cashflow verbesserte sich auf 133,5 Millionen Euro (Vorjahr: -38,2 Millionen Euro). Der um Auszahlungen für wesentliche Investitionen beziehungsweise Akquisitionen und Einzahlungen aus wesentlichen Desinvestitionen bereinigte Free Cashflow erhöhte sich auf 212,4 Millionen Euro (Vorjahr: 157,4 Millionen Euro).
Entwicklung, Produktion und Beschaffung
Die Forschungs- und Entwicklungskosten betrugen im Berichtsjahr 65,0 Millionen Euro (Vorjahr: 56,9 Millionen Euro). Insgesamt führte STADA im Berichtsjahr weltweit 578 einzelne Produkte ein (Vorjahr: 626 Produkteinführungen).
Ausblick
Beim Ausblick für 2016 geht der Vorstand von einem leichten Wachstum bei dem um Währungs- und Portfolioeffekte bereinigten Konzernumsatz, dem bereinigten EBITDA und dem bereinigten Konzerngewinn aus. Für das Verhältnis zwischen Nettoverschuldung exklusive weiterer Akquisitionen und dem bereinigten EBITDA erwartet der Vorstand ein Niveau von nahezu 3.
Im 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres geht der Vorstand aus heutiger Sicht von einer etwas gedämpfteren Entwicklung aus. STADA-Bereinigungen
 
2015
Konzerngewinn ausgewiesen
110,4 Mio. Euro
Einmalige EffekteSaldierte Belastung durch ergebniswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Kursaufwendungen bzw. Kurserträge resultierend aus der Veränderung des russischen Rubel sowie weiterer wesentlicher Währungen der Marktregion CIS/OsteuropaBelastung durch zusätzliche Abschreibungen und andere Bewertungseffekte bedingt durch Kaufpreisaufteilungen sowie wesentliche Produktakquisitionen ausgehend von einem Basisniveau des Geschäftsjahres 2013Belastung durch Wertberichtigungen saldiert mit Zuschreibungen von immateriellen Vermögenswerten nach WerthaltigkeitstestsSaldierte Belastung durch Effekte aus der Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten und diesen zu Grunde liegenden GeschäftenSaldierte Entlastung durch verschiedene außerordentliche Aufwendungen und Erträge
 +16,9 Mio. Euro   +10,6 Mio. Euro +29,1 Mio. Euro +2,9 Mio. Euro -4,1 Mio. Euro 
Einmalige Effekte gesamt
55,4 Mio. Euro
Konzerngewinn bereinigt
165,8 Mio. Euro
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