DGAP-Adhoc: AutoBank AG: Aufsichtsrat der Autobank AG beschließt Neuausrichtung der Bank; heute durchgeführter Forderungsverkauf bewirkt Steigerung der Eigenmittelquote um etwa 1%


Nachricht vom 29.03.201929.03.2019 (www.4investors.de) -


DGAP-Ad-hoc: AutoBank AG / Schlagwort(e): Unternehmensrestrukturierung

AutoBank AG: Aufsichtsrat der Autobank AG beschließt Neuausrichtung der Bank; heute durchgeführter Forderungsverkauf bewirkt Steigerung der Eigenmittelquote um etwa 1%
29.03.2019 / 12:01 CET/CEST

Veröffentlichung einer Insiderinformationen nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Aufsichtsrat der Autobank AG beschließt Neuausrichtung der Bank; heute durchgeführter Forderungsverkauf bewirkt Steigerung der Eigenmittelquote um etwa 1%

Die Autobank AG hat heute beschlossen, ihre Geschäftstätigkeit neu auszurichten. Die Geschäftsbereiche Retail-Kreditfinanzierungen sowie Händlerfinanzierung werden zeitnah - voraussichtlich ab 30. April 2019 - weitgehend eingestellt. Die Geschäftsbeziehungen zum Großteil der Autohändler, mit denen die Autobank bis dato zusammen gearbeitet hat, werden zeitnah aufgelöst. Das bestehende Portfolio an Retail- und Händlerfinanzierungen wird entsprechend den Laufzeiten der Finanzierungen sukzessive innerhalb der nächsten 3-5 Jahre weitgehend auslaufen. Bestehende Finanzierungskunden werden innerhalb der vereinbarten Laufzeiten selbstverständlich weiterhin wie gewohnt serviciert.

Anstelle der eingestellten Geschäftsfelder wird sich die Autobank ab sofort auf die Refinanzierung von Leasinggesellschaften konzentrieren. Durch die geplanten Maßnahmen sollen die cost-income-ratio der sowie die Eigenmittelquoten Autobank mittelfristig deutlich verbessert werden, da kostenintensive Geschäftsfelder zu Gunsten weniger aufwändiger Banktätigkeiten aufgegeben werden. Für das laufende Jahr 2019 ist auf Grund der beschlossenen Umstrukturierungsmaßnahmen ein Verlust in den Dimensionen des Jahres 2018 zu erwarten. Ab dem Jahr 2020 wird nach den derzeitigen Planungen ein Turnaround mit deutlich positiven Erträgen erwartet.

Mit der Einstellung der Geschäftsfelder Retailkredit- und Händlerfinanzierung wird ein Personalabbau einhergehen. Die Autobank AG wird dementsprechend mit heutigem Tage etwas mehr als 20 Mitarbeiter, dies entspricht rund einem Viertel der Belegschaft, zur Kündigung beim AMS anmelden. Der Vorstand hat in diesem Zusammenhang einen ausgedehnten Sozialplan beschlossen, der jedoch noch unter der Bedingung einer Zustimmung durch das AMS steht.

Darüber hinaus hat die Autobank AG heute ein Forderungspaket gegenüber Leasingnehmern im Umfang von EUR 46 Mio. an einen Partner verkauft. Die Transaktion bewirkt eine sofortige Steigerung der Eigenmittelquote der Bank um gut 1%-Punkt.

Rückfragehinweis:

Walter Gröblinger

Biznetz & Kommunikations GmbH

Tel.: +43/676/3126655

Mail: w.groeblinger@biznetz.at

Kontakt:
Mag.DI Christian Sassmann
Mitglied des Vorstands
Christian.sassmann@autobank.at







29.03.2019 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de

Sprache:
Deutsch
Unternehmen:
AutoBank AG

Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße 3

A - 1100 Wien


Österreich
ISIN:
AT0000A0K1J1
WKN:
A1C27D
Börsen:
Freiverkehr in Berlin, München, Stuttgart; Wiener Börse (Dritter Markt (MTF))
EQS News ID:
793551

 
Ende der Mitteilung
DGAP News-Service



793551  29.03.2019 CET/CEST














Aktuelle Nachrichten aus der 4investors-Redaktion

26.06.2019 - MAX Automation: Aus in Bermatingen
26.06.2019 - Magforce führt Kapitalerhöhung durch
26.06.2019 - 7C Solarparken: Hohe Nachfrage nach neuen Aktien
26.06.2019 - Spielvereinigung Unterhaching: Auf den Spuren von Borussia Dortmund
25.06.2019 - Delticom lässt die Dividende ausfallen
25.06.2019 - Global Fashion Group: Frist beim IPO wird verlängert
25.06.2019 - BRAIN trennt sich von Tochtergesellschaft Monteil Cosmetics
25.06.2019 - NorCom: Audi-Auftrag sorgt für Kursanstieg
25.06.2019 - Ferratum beruft neuen Finanzvorstand
25.06.2019 - vPE WertpapierhandelsBank: Kapitalerhöhung steht an


Chartanalysen

25.06.2019 - Pepkor Aktie: So ist die Lage bei der Steinhoff-Tochter
25.06.2019 - Nel Aktie und die Erholungs-Chance: Das wird heiß!
25.06.2019 - Wirecard Aktie: Wird es jetzt für die Aktionäre gefährlich?
25.06.2019 - Aumann Aktie: Schrecken ohne Ende?
24.06.2019 - Steinhoff Aktie: Jetzt ist es passiert…
24.06.2019 - Wirecard: Die Aktie bleibt „heiß” - Ausbruch voraus?
24.06.2019 - Lufthansa setzt sich eine neue Dividenden-Quote - Aktie vor Wende?
21.06.2019 - Aixtron Aktie: Ausbruchsversuch scheint misslungen
21.06.2019 - Wirecard Aktie: Kommt doch wieder Verkaufspanik auf?
21.06.2019 - Nel Aktie: Wehe, hier entsteht kurzfristig kein Kaufsignal...


Analystenschätzungen

26.06.2019 - DEAG: Weitere Zukäufe möglich
26.06.2019 - Creditshelf: Neuer Schub
25.06.2019 - Lufthansa: Widerstand nicht ausgeschlossen
25.06.2019 - ProSiebenSat.1: Weiter im Abwärtsmodus
25.06.2019 - Tesla: 2020 kann ein Gewinnjahr werden
25.06.2019 - PSI Software: Ausblick auf die Quartalszahlen
25.06.2019 - artec technologies: Neue Chancen
25.06.2019 - Qiagen: Feedback zum Kapitalmarkttag
25.06.2019 - Deutsche Wohnen: Eine neue Strategie bei der Miete
25.06.2019 - Lufthansa: Keine raschen Impulse


Kolumnen

25.06.2019 - Ifo-Geschäftsklimaindex fällt im Juni erneut - Commerzbank Kolumne
25.06.2019 - S&P 500: Neues Allzeithoch wird verkauft - UBS Kolumne
25.06.2019 - DAX: Erfolgt ein klassischer Pullback? - UBS Kolumne
24.06.2019 - ifo-Geschäftsklima: Iran und Handelskrieg schlagen auf den Magen - Nord LB Kolumne
24.06.2019 - Alphabet Aktie: Ein steiniger Weg - UBS Kolumne
24.06.2019 -
21.06.2019 - US-Notenbank Fed: Kein Stress mit dem Stresstest zu erwarten - Commerzbank Kolumne
21.06.2019 - EUR/USD: Reicht das schon zur Trendwende? - UBS Kolumne
21.06.2019 - DAX-Chartcheck: Am entscheidenden Widerstand - UBS Kolumne
20.06.2019 - DAX-Chartcheck: Die Bullen schlagen zu - UBS Kolumne