DGAP-News: init innovation in traffic systems SE: Auftragseingang 30 Prozent über Vorjahr

Nachricht vom 08.11.201808.11.2018 (www.4investors.de) -


DGAP-News: init innovation in traffic systems SE / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung/Quartalsergebnis

init innovation in traffic systems SE: Auftragseingang 30 Prozent über Vorjahr
08.11.2018 / 08:30


Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
Umsatzsteigerung auf 95,6 Mio. Euro per Ende September (Vorjahr: 89,6 Mio. Euro)  Operatives Ergebnis (EBIT) mit 3,5 Mio. Euro im Plan (Vorjahr: 4,7 Mio. Euro)
Prognose für das Gesamtjahr bestätigt

Für die init innovation in traffic systems SE (ISIN DE 0005759807) sieht der Vorstand nach dem dritten Quartal 2018 gute Chancen für eine weitere Beschleunigung des Wachstums. Grund zum Optimismus gibt vor allem die Auftragsentwicklung. Mit dem Gewinn eines Großauftrags aus den USA verbuchte der international führende Anbieter von integrierten Planungs-, Dispositions-, Telematik- und Ticketinglösungen für Busse und Bahnen im dritten Quartal neue Aufträge im Umfang von 64,2 Mio. Euro (Q3 2017: 21,5 Mio. Euro). Damit liegen sowohl Auftragseingang (137 Mio. Euro) wie auch der Auftragsbestand (157 Mio. Euro) nach den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres rund 30 Prozent über dem Vorjahreswert. Beim Umsatz wurde mit 95,6 Mio. Euro (Vorjahr: 89,6 Mio. Euro) ebenfalls ein neuer Rekordwert erreicht.

Damit ist der init-Konzern weiterhin auf einem guten Weg, die für das Gesamtjahr gesetzten Ziele zu erreichen. Der Vorstand bestätigt daher seine Prognose hinsichtlich Umsatz (135 bis 145 Mio. Euro) und EBIT (zwischen 10 und 12 Mio. Euro). «Unser Planziel von 140 bis 150 Mio. Euro im Auftragseingang für 2018 werden wir gut erreichen oder sogar übertreffen», heißt es weiter in der nun vorliegenden Quartalsmitteilung, die unter https://www.initse.com/dede/investors/finanzberichte.html zu finden ist.

Ticketing-Geschäft mit hohen Wachstumspotenzialen

Kurz- und mittelfristig stehen die Chancen für eine weitere Beschleunigung des Umsatzwachstums der init nach Einschätzung des Vorstands gut. Insbesondere im Ticketing-Geschäft zeichnen sich hohe Wachstumspotenziale ab. Belege dafür sind die im dritten Quartal erreichten Ausschreibungsgewinne.

Wegweisend ist vor allem das bislang größte Projekt in der Konzerngeschichte: Die Central Puget Sound Regional Transit Authority (Sound Transit), Seattle, USA, erteilte init Ende September den Auftrag zur Lieferung und zum Betrieb eines Ticketingsystems der nächsten Generation. Dies umfasst einen Projektvertrag über vier Jahre im Volumen von rund 50 Mio. USD. Zusätzlich wurden bereits elf Einjahresoptionen für Betrieb und Wartung beauftragt. Dadurch erhöht sich der Gesamtauftragswert auf über 90 Mio. USD und sichert init über mehrere Jahre hinweg kalkulierbare, wiederkehrende Erlöse.

Stärkere Kundenbindung als Systempartner

Langfristig etabliert sich init so als Systempartner und Komplettanbieter für die Übernahme des Fahrgeld- und Zahlungsverkehrsmanagements, was zu einer deutlich stärkeren Kundenbindung führt. Dies kann bis hin zur Übernahme des gesamten technischen Betriebs unserer Produkte für Verkehrsbetriebe gehen und eröffnet auf diesem Feld zusätzliche, nachhaltige Wachstumspotenziale. Ebenso wirken sich Themen wie Elektromobilität, das Angebot von "Mobility as a Service" (MaaS), Autonomes Fahren sowie Cyber-Security mittel- und langfristig positiv auf die Nachfrage nach integrierten init-Systemlösungen aus.

Im dritten Quartal 2018 konnten Umsätze von 36,3 Mio. Euro (Q3 2017: 31,3 Mio. Euro) erwirtschaftet werden. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) bewegte sich mit 2,4 Mio. Euro auf dem Niveau des Vorjahres. Auf Neunmonatssicht ist zu berücksichtigen, dass init mit 8,2 Mio. Euro um über 3 Mio. Euro mehr in Forschung und Entwicklung investierte als im Vorjahr. Auch die Vertriebs- und Verwaltungskosten nahmen bedingt durch die Akquisition von Mattersoft zu. Das EBIT sank daher per 30. September gegenüber dem Vorjahr (4,7 Mio Euro) auf 3,5 Mio. Euro.

Weiterhin positiv war die Entwicklung des Cashflows aus betrieblicher Tätigkeit. Er beträgt nach neun Monaten 2,2 Mio. Euro (Q3 2017: -8,8 Mio. Euro) und erhöhte sich im Wesentlichen durch den starken Abbau von Forderungen sowie einen geringeren Aufbau an Vorräten.

Die Eigenkapitalquote verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt von 40,3 Prozent auf 44,3 Prozent.

 


Kontakt:
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Investor Relations
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