Bundestagswahl 2017: So unterschiedlich vergüten Deutschlands Städte ihre Wahlhelfer

Nachricht vom 14.09.2017 (www.4investors.de) -





DGAP-Media / 14.09.2017 / 08:30

Am 24. September können zur Bundestagswahl rund 61,5 Millionen Wahlberechtigte ihre Stimme abgeben. Damit der Wahlvorgang reibungslos verläuft, kommen bundesweit über 600.000 Wahlhelfer und Wahlhelferinnen ehrenamtlich zum Einsatz. Die Arbeit bleibt jedoch nicht gänzlich unentgeltlich. Die Helfer erhalten ein sogenanntes Erfrischungsgeld, welches von den Gemeinden festgelegt wird. Der Finanzdienstleister Vexcash (www.vexcash.com) hat für die 30 größten Städte Deutschlands das Erfrischungsgeld für die Urnen- wie Briefwahlhelfer ermittelt - und dabei zum Teil gehörige Unterschiede festgestellt.

- Augsburg zahlt mit 100 Euro das höchste Erfrischungsgeld

- In Berlin erhalten die Urnen- bzw. Briefwahlhelfer bis zu 50 Euro

- Durchschnittswert: Briefwahlhelfer erhalten 35 Euro, Urnenwahlhelfer 40 Euro

Wahlhelfer in Süddeutschland erhalten am meisten
In Deutschland kann die Tätigkeit des Wahlhelfers mit mindestens 25 Euro an Erfrischungsgeld vergütet werden. So empfiehlt es die Bundeswahlordnung. Dass es sich bei dem Betrag nur um einen Richtwert handelt, macht vor allem die Stadt Augsburg deutlich. Hier bekommen die Wahlhelfer zur Bundestagswahl ganze 100 Euro - Spitzenwert in Deutschland. Zwischen den Urnenwahlhelfern, die vor Ort im Wahllokal aktiv sind, und den Briefwahlhelfern, wird in Augsburg dabei nicht differenziert. Beide erhalten den vollen Betrag. Ebenfalls spendabel zeigt man sich beim Nachbarn aus Baden-Württemberg in Mannheim. Hier erhalten die Wahlhelfer für ihren Einsatz 60 Euro. Mit 55 Euro wird die ehrenamtliche Tätigkeit in der Landeshauptstadt Stuttgart ebenfalls deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von 40 Euro entlohnt. Als einzige nicht-süddeutsche Stadt kann sich Duisburg auf den oberen Rängen platzieren. Hier erhalten die Wahlhelfer ebenfalls 55 Euro.

Münster und Nürnberg zahlen Mindestsatz
In Münster und Nürnberg bekommen die Wahlhelfer den exakten Mindestsatz von 25 Euro. Auch hier wird nicht zwischen Urnen- und Briefwahlhelfern unterschieden. Nürnberg stellt dabei die Ausnahme in Süddeutschland dar. Jede andere Stadt der Untersuchung hat indes das Erfrischungsgeld für die Urnenwahlhelfer auf mindestens 30 Euro angehoben. In Mönchengladbach erhalten die Briefwahlhelfer hingegen nur 20 Euro - Tiefstwert der Untersuchung. Bei den Angaben der Bundeswahlordnung handelt es sich schließlich nur um einen Vorschlag.

Landeshauptstädte im Vergleich
Das höchste Erfrischungsgeld erhalten die Wahlhelfer in Stuttgart, wie bereits genannt. Die Bundeshauptstadt Berlin befindet sich mit 50 Euro für die Unterstützer im Wahllokal im oberen Bereich. Die Berliner Briefwahlhelfer erhalten mit 35 Euro hingegen deutlich weniger. Die Tätigkeit der Briefwahlhelfer nimmt allerdings auch weniger Zeit in Anspruch als die Vorgänge im Wahllokal. Während die Arbeit der Urnenwahlhelfer bereits um 8 Uhr beginnt, werden die Briefwahlhelfer i.d.R. erst gegen Mittag aktiv.
In Kiel und Köln erhalten die Wahlhelfer hingegen 40 Euro. München, Wiesbaden und Bremen dotieren das Erfrischungsgeld auf 35 Euro. In Bremen bekommen die Briefwahlhelfer allerdings als einzige Stadt der gesamten Untersuchung mehr als ihre Kollegen im Wahllokal. Hier gibt es mit 40 Euro fünf Euro mehr. Am wenigsten bekommen die Helfer in Hamburg und Hannover. Hier gibt es für die Urnen- und Briefwahlhelfer jeweils 30 Euro.

Eine Übersicht aller Ergebnisse finden Sie unter: https://www.vexcash.com/blog/was-verdient-ein-wahlhelfer/

Die Auskunft über die hier genannten Beträge wurde bei den Wahlämtern der Städte eingeholt. Für die Untersuchung wurden die Erfrischungsgelder der Beisitzer aus den Wahlvorständen ermittelt. Ein Wahlvorstand besteht aus einem Vorsitzenden, einem Stellvertreter und drei bis sieben Beisitzern. Die Wahlvorstände erhalten in der Regel einen etwas höheren Zeitausgleich. Für Angestellte des öffentlichen Dienstes gelten eigene Bestimmungen.

Über Vexcash
Die Vexcash AG ist ein Anbieter von Kurzzeitkrediten mit Sitz in Berlin. 2012 von Manuel Prenzel gegründet vermittelte sie bislang 200.000 Kredite und war die erste Plattform ihrer Art. Bisher wurden über 400.000 Kreditanfragen mit einem angefragten Kreditvolumen von ca. 387 Millionen Euro bearbeitet. Vexcash plant bis 2019 den Kundenstamm auf über 1 Million auszubauen. Über die Internetseite von Vexcash können Nutzer einen Kreditantrag stellen, der bei entsprechender Bonität zumeist innerhalb weniger Minuten geprüft, bewilligt und ausbezahlt wird.

Pressekontakt: Lukas von Zittwitz I lukas.v.zittwitz@tonka-pr.com I +49.30.27595973.12



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Emittent/Herausgeber: Vexcash AG
Schlagwort(e): Soziales
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609319  14.09.2017 








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