DGAP-News: Anlegerbarometer: Deutsche Sparer lassen sich ihre Ferien einiges kosten

Nachricht vom 19.06.2017 (www.4investors.de) -


DGAP-News: Union Investment / Schlagwort(e): Studie/Studienergebnisse

Anlegerbarometer: Deutsche Sparer lassen sich ihre Ferien einiges kosten (News mit Zusatzmaterial)
19.06.2017 / 10:31


Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
- Die Urlaubskasse der Deutschen ist gefüllt- Hohe Sparbereitschaft für Reisen- Anleger sparen lieber für den Urlaub als für die private AltersvorsorgeFrankfurt, 19. Juni 2017 - Die Sommerferien stehen vor der Tür. Viele Deutsche nehmen in dieser Zeit frei und verreisen mit ihrer Familie. Hierbei zeigt sich, dass ihnen die schönsten Wochen im Jahr eine Menge wert sind: 43 Prozent der Befragten haben für den letzten Haupturlaub mehr als 1.000 Euro pro Person bezahlt. Für alle Urlaubsreisen zusammen haben deutsche Haushalte im vergangenen Jahr im Durchschnitt sogar 4.307 Euro ausgegeben. Viele bezahlen ihre Reise dabei mit Geld, das sie extra dafür gespart haben. Nur ein ganz geringer Anteil hingegen ist bereit, für seinen Urlaub einen Kredit aufzunehmen. Das sind die Ergebnisse aus dem aktuellen Anlegerbarometer von Union Investment, einer repräsentativen Befragung deutscher Finanzentscheider in privaten Haushalten.
Die Deutschen fahren gern in Urlaub und greifen dafür tief in die Tasche. Mit Blick auf die Gesamtkosten für den letzten Haupturlaub haben die Befragten im Durchschnitt 2.944 Euro bezahlt. Gut jeder Vierte (26 Prozent) war bereit, zwischen 501 und 1.500 Euro auszugeben. Knapp ein Fünftel (19 Prozent) der Sparer hat dagegen zwischen 1.501 und 2.500 Euro hingelegt. Jeder Zehnte hat sich seinen Urlaub sogar mehr als 5.000 Euro kosten lassen. Bei 22 Prozent der Umfrageteilnehmer beziehen sich die Kosten dabei auf eine Person und bei einem Drittel (34 Prozent) auf zwei Personen. Bei 42 Prozent sind in den Kosten für den letzten Haupturlaub drei Personen oder mehr enthalten.
Rechnet man den Betrag zusammen, den deutsche Haushalte im Jahr 2016 für alle Reisen insgesamt bezahlt haben, kommt man im Durchschnitt auf 4.307 Euro. Zwischen 501 und 3.000 Euro haben 38 Prozent der Anleger aufgebracht. Für jeden Fünften lagen die Gesamtkosten zwischen 3.001 und 5.000 Euro. Fast jeder vierte Haushalt (23 Prozent) hat im vergangenen Jahr mehr als 5.000 Euro für alle Reisen zusammen ausgegeben. "Im Urlaub wollen es sich die meisten Menschen so richtig gut gehen lassen. Immerhin ist es für den Großteil der Arbeitnehmer die einzige Zeit, in der sie mehrere Wochen am Stück frei haben und vom Arbeitsalltag abschalten können. Insofern ist es verständlich, dass sich die Menschen in dieser Zeit das ein oder andere gönnen", sagt Giovanni Gay Geschäftsführer von Union Investment.Hohe Sparbereitschaft für Reisen

Um das Urlaubskonto dafür aufzufüllen, legen viele Sparer Geld auf die Seite. Jeder Zweite (49 Prozent) hat in der Vergangenheit bereits ganz gezielt für eine größere Reise gespart. Knapp jeder vierte Befragte (23 Prozent) legt derzeit monatlich Geld für seinen Urlaub zurück, ohne eine konkrete Reise gebucht zu haben. Von den Anlegern, die regelmäßig für die freien Tage sparen, stockt mehr als die Hälfte (58 Prozent) die Urlaubskasse um 50 bis 200 Euro im Monat auf. 38 Prozent sparen monatlich sogar mehr als 200 Euro. "Angesichts fehlender Anlagealternativen im anhaltenden Umfeld niedriger Zinsen eignen sich insbesondere Fondssparpläne um die Reisekasse langfristig aufzubessern. Denn Anleger können jederzeit flexibel über ihr Vermögen verfügen und sich durch die Renditechancen womöglich ein paar Extras im Urlaub leisten", sagt Gay.
Fast ein Drittel (32 Prozent) der Deutschen würde auch auf andere Ersparnisse oder finanzielle Reserven zurückgreifen, um nicht ganz auf den Urlaub verzichten zu müssen. Für 68 Prozent hingegen ist dies keine Option. Der Kreditfinanzierung stehen die meisten Sparer (97 Prozent) ebenfalls skeptisch gegenüber. Lediglich drei Prozent würden sich bei der Bank Geld leihen, um in Urlaub fahren zu können.

Anleger sparen lieber für den Urlaub als für die eigene Rente

Werden die Anleger vor die Wahl gestellt, für den Urlaub oder die private Altersvorsorge zu sparen, entscheidet sich mehr als die Hälfte (57 Prozent) für den Urlaub und nur 36 Prozent für die Altersvorsorge. "Viele Menschen leben im hier und jetzt. Sie möchten den Augenblick genießen, ohne sich dabei Sorgen über die Zukunft machen zu müssen," erklärt Gay das Verhalten. Allerdings sollten die Sparer die Altersvorsorge nicht ganz aus den Augen verlieren. "Denn nur wer heute schon bereit ist für morgen zu sparen, wird auch seinen aktuellen Lebensstandard im Alter halten können", empfiehlt er. Dem Großteil der Anleger scheint das durchaus bewusst zu sein: 69 Prozent gehen davon aus, dass die gesetzliche Rente allein nicht ausreichen wird, um ihren derzeitigen Lebensstandard zu sichern.

Seit Anfang 2001 ermittelt das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Union Investment quartalsweise das Anlegerverhalten. Befragt werden 500 Finanzentscheider in privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren, die mindestens eine Geldanlage besitzen. Für das zweite Quartal erhob Forsa die Daten vom 2. bis 10. Mai 2017. Bei Umfragewerten, die sich nicht zu 100 Prozent addieren, gibt die Differenz den Anteil der unschlüssigen Befragten an.


Zusatzmaterial zur Meldung:Dokument: http://n.eqs.com/c/fncls.ssp?u=SVGUHCNHVYDokumenttitel: Sparen für den Urlaub
19.06.2017 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de



583981  19.06.2017 





(Werbung)




Aktuelle Nachrichten aus der 4investors-Redaktion

20.07.2018 - Mutares stellt auf Namensaktien um - neue Aufsichtsräte
20.07.2018 - Senivita Sozial: Verkauf einer Anlage
20.07.2018 - Pyrolyx: Neuer Aufsichtsrat - Entlastung von Aktionären abgelehnt
20.07.2018 - MTU zieht Bilanz der Farnborough Airshow
20.07.2018 - Allgeier: Operativer Gewinn mehr als verdoppelt
20.07.2018 - Steinhoff International: Schon wieder Neuigkeiten!
20.07.2018 - Evotec Aktie: Spekulationen auf den großen Ausbruch
20.07.2018 - Mutares Aktie: Achtung!
20.07.2018 - Secunet Aktie: Pullback oder das Ende der Bullenparty?
20.07.2018 - Baumot: Vorstand Kavena geht - Kosten werden gesenkt


Chartanalysen

20.07.2018 - Evotec Aktie: Spekulationen auf den großen Ausbruch
20.07.2018 - Secunet Aktie: Pullback oder das Ende der Bullenparty?
19.07.2018 - BYD Aktie: Wichtige Marken liegen jetzt im Fokus
19.07.2018 - Geely Aktie: Erholungsversuch gescheitert - und nun?
19.07.2018 - Siemens Healthineers Aktie: Ein wichtiges Signal
18.07.2018 - Epigenomics Aktie: Spannende Entwicklung - kommt der Ausbruch?
18.07.2018 - Softing Aktie: Hier tut sich etwas!
18.07.2018 - Bitcoin Group Aktie: Was ist heute denn hier los?
18.07.2018 - KPS Aktie: Ein Treffer - aber was passiert jetzt?
18.07.2018 - Baumot Aktie: Die Gefahr ist noch nicht vorüber!


Analystenschätzungen

20.07.2018 - Software AG: Erwartungen legen zu
20.07.2018 - Steico: Wachstumsstory bleibt intakt
20.07.2018 - Zooplus: Enttäuschung nicht ausgeschlossen
20.07.2018 - Vectron Systems: Kursziel fällt deutlich
20.07.2018 - Morphosys: Prognose wird angepasst
20.07.2018 - Anglo American: Neue Prognose für 2018
20.07.2018 - RWE: Aktie wird hochgestuft
20.07.2018 - K+S: Verkaufsempfehlung entfällt
20.07.2018 - E.On: Wieder mit Coverage
20.07.2018 - Morphosys: Analysten sehen hohes Abwärtspotenzial


Kolumnen

20.07.2018 - Aktien: Donald Trump auf Reisen - Weberbank-Kolumne
20.07.2018 - DAX: Schulbuchmäßige Charttechnik - Donner + Reuschel Kolumne
20.07.2018 - Öl: Trotz Ausfälle entspannt sich zumindest kurzfristig die Angebotssituation - Commerzbank Kolumne
20.07.2018 - Platin: Mehrjähriges Tief unterschritten - UBS Kolumne
20.07.2018 - DAX: Es wird jetzt ungemütlich - UBS Kolumne
19.07.2018 - DAX „unterdurchschnittlich“: Test der 200-Tage-Linie als Gradmesser - Donner + Reuschel Kolumne
19.07.2018 - US-Hausbaubeginne gehen überraschend stark zurück - Commerzbank Kolumne
19.07.2018 - Bayer Aktie: Die letzte Chance der Bullen - UBS Kolumne
19.07.2018 - DAX: Im Niemandsland - UBS Kolumne
18.07.2018 - Nebenwerte an der Börse München - Kolumne

All Right Reserved by minimalthemes - ©2018 Stoffels & Barck GbR