SHW AG: Ergänzungstarifvertrag für die Standorte Tuttlingen und Neuhausen abgeschlossen

Nachricht vom 20.04.2017 (www.4investors.de) -





DGAP-Media / 20.04.2017 / 15:34

PRESSEMITTEILUNG
 

  - Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Geschäftsbereichs Bremsscheiben
  - Investitionen in Höhe von mindestens 50 Mio. Euro bis 2022
  - Zweite automatische Aluminium-Gießanlage für Verbundbremsscheiben vor Inbetriebnahme
 

Tuttlingen / Neuhausen, 20. April 2017. Die Geschäftsführung der zum SHW-Konzern gehörenden SHW Automotive GmbH und die IG Metall Bezirk Baden-Württemberg haben einen Ergänzungstarifvertrag für die Standorte Tuttlingen und Neuhausen ob Eck abgeschlossen.

Der Vertrag tritt rückwirkend ab dem 1. Januar 2017 in Kraft und regelt bis Ende 2022 die Bedingungen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Geschäftsbereichs. Mit dem Ergänzungstarifvertrag verpflichtet sich die SHW Automotive GmbH, während der Laufzeit des Vertrages Investitionen in Höhe von mindestens 50 Mio. Euro vorzunehmen.

Eines der ersten bedeutsamen Investitionsprojekte unter dem neuen Ergänzungstarifvertrag betrifft die zweite automatische Aluminium-Gießanlage für Verbundbremsscheiben am Standort Neuhausen ob Eck, mit der die geplante Verdoppelung der Produktionsmenge auf etwa 1 Million Einheiten bis zum Jahr 2020 realisiert werden soll. Die Anlage stellt einen Meilenstein hinsichtlich Prozesssicherheit und Produktivität dar und ermöglicht es, die entsprechenden Zielkosten auch am Standort Deutschland zu realisieren.

Konzipiert wurde diese Anlage - mit allen integrierten Prüf- und Kontrollschritten - von der SHW selbst und dann innerhalb eines Jahres von einer Handvoll Lieferanten gebaut. "Wir haben dabei sämtliche Erfahrungen, die wir mit unserer ersten automatischen Aluminium-Gießanlage sammeln konnten, in diese zweite Anlage einfließen lassen und gleichzeitig alle erforderlichen Vorkehrungen getroffen, damit unsere Mitarbeiter auch mit dem im Vergleich noch höheren Automatisierungsgrad problemlos zurechtkommen", sagt Dieter Jurczik, Chief Operating Officer des Geschäftsbereichs Bremsscheiben.

Mit dem Training der ersten Mitarbeiter wurde dementsprechend bereits während des Aufbaus der Anlage beim Hauptlieferanten begonnen und dieses während der Installation der Anlage vor Ort seit Jahresbeginn fortgesetzt. Ende April sind die ersten Testläufe vorgesehen.

Neben den verbindlichen Investitionszusagen haben sich die Vertragsparteien auf spezielle Programme zur Qualifizierung an- und ungelernter Mitarbeiter in der Gießerei am Standort Tuttlingen verständigt. Danach sollen die entsprechenden Mitarbeiter - mit Blick auf geplante Versetzungen infolge von Rationalisierungsmaßnahmen - neue höherwertigere Aufgaben übernehmen können.

Zur Vorbeugung von arbeitsbedingten Erkrankungen und daraus resultierenden Fehlzeiten sind Geschäftsleitung und Betriebsrat übereingekommen, im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements ein umfassendes Maßnahmenpaket zum Gesundheitsschutz und zur Gesundheitsförderung aufzulegen und umzusetzen.

Als finanzieller Anreiz wurde daneben noch eine Erfolgsbeteiligung für jeden Beschäftigten vereinbart, der am jeweiligen Auszahlungstag in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis steht. Die Bonuszahlung basiert auf dem erreichten Segmentergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte (EBITDA).

Als Gegenleistung wurde für die Beschäftigten für den Zeitraum 1. Januar 2017 bis einschließlich 31. Dezember 2022 eine zusätzliche Arbeitszeit von insgesamt 500 Stunden ohne Engeltausgleich vereinbart.

"Mit dem Abschluss dieses Ergänzungstarifvertrags ist ein bedeutender Meilenstein für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Geschäftsbereichs Bremsscheiben am Standort Deutschland gelegt", sagt Andreas Rydzewski, Mitglied der Geschäftsführung der SHW Automotive GmbH. "Mit dem zugesicherten Investitionsvolumen bauen wir unsere Marktführerschaft bei Verbundbremsscheiben weiter aus und sichern die Arbeitsplätze in der mechanischen Bearbeitung in Neuhausen und der Gießerei in Tuttlingen".

Über SHW

Das Unternehmen wurde 1365 gegründet und zählt damit zu den ältesten Industriebetrieben in Deutschland. Heute ist die SHW AG ein führender Automobilzulieferer mit Produkten, die wesentlich zur Reduktion des Kraftstoffverbrauchs und damit der CO2-Emissionen beitragen. Im Geschäftsbereich Pumpen und Motorkomponenten entwickelt und produziert der SHW-Konzern Pumpen für Personenkraftwagen und sogenannte Industrieanwendungen (Lkw, Agrar- und Baumaschinen sowie Stationärmotoren und Windkraftanlagen) sowie Motorkomponenten. Im Geschäftsbereich Bremsscheiben werden einteilige, belüftete Bremsscheiben aus Gusseisen sowie Leichtbaubremsscheiben aus einer Kombination von Eisenreibring und Aluminiumtopf entwickelt und produziert. Zu den Kunden des SHW-Konzerns gehören namhafte Automobilhersteller, Nutzfahrzeug- sowie Landmaschinen- und Baumaschinenhersteller und andere Zulieferer der Fahrzeugindustrie. Der SHW-Konzern produziert derzeit an vier Produktionsstandorten in Deutschland (Bad Schussenried, Aalen-Wasseralfingen, Tuttlingen-Ludwigstal und Neuhausen ob Eck), in Brasilien (Sao Paulo) und China (Kunshan) und verfügt über ein Vertriebs- und Entwicklungszentrum in Toronto, Kanada. Daneben hält die SHW Automotive GmbH 51 Prozent der Anteile an dem Gemeinschaftsunternehmen SHW Longji Brake Discs (LongKou) Co., Ltd., LongKou, China. Mit etwas mehr als 1.250 Mitarbeitern erzielte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2016 einen Konzernumsatz von 406 Millionen Euro. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.shw.de

Kontakt

Michael Schickling

Leiter Investor Relations & Unternehmenskommunikation

SHW AG

Telefon: +49 (0) 7361 502 462

E-Mail: michael.schickling@shw.de

Zukunftsgerichtete Aussagen

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Emittent/Herausgeber: SHW AG
Schlagwort(e): Industrie
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565995  20.04.2017 




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