Börse Hamburg und Börse Hannover: Auch 2016 im Wettbewerb behauptet

Nachricht vom 30.12.2016 (www.4investors.de) -





DGAP-Media / 30.12.2016 / 13:00

Börse Hamburg und Börse Hannover: Auch 2016 im Wettbewerb behauptet

- Börse Hamburg erneut führender Handelsplatz für Offene Immobilienfonds

- Staats- und Unternehmensanleihen beleben Umsätze

- Fondsbörse Deutschland wahrt Position als Marktführer

- Historisch höchster Indexstand beim Nachhaltigkeitsindex GCX
 

Hamburg / Hannover, 30. Dezember 2016 - Für die Börse Hamburg und die Börse Hannover geht ein insgesamt erfolgreiches Börsenjahr zu Ende. Trotz zahlreicher Unsicherheiten an den internationalen Märkten - etwa durch den Brexit oder die US-Wahl - und die anhaltende Niedrigzinspolitik der EZB konnten die beiden Handelsplätze Umsätze von 7,4 Milliarden Euro verzeichnen. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzplus von 1,5 Milliarden Euro bzw. 25 Prozent. Im Handel von Staatsanleihen konnten 2016 wieder deutlich höhere Volumina als im Vorjahr erzielt werden. Gleiches gilt für den Handel von Unternehmensanleihen, der sich aufgrund zunehmender Aktivitäten von ausgewählten Handelsteilnehmern deutlich belebt hat. "Das ist erfreulich, denn traditionell sind beide Börsenplätze im Handel mit festverzinslichen Wertpapieren gut positioniert", erläutert Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hamburg und der Börse Hannover. "Auch für den Kauf und Verkauf von Investmentfondsanteilen konnten wir unsere starke Marktstellung festigen."Fondshandel Hamburg - Offene Immobilienfonds im Fokus
In 2016 handelten Anleger über die Börse Hamburg Fondsanteile im Volumen von rund 1 Milliarde Euro. Im Fokus der Anleger standen wie schon in den Jahren zuvor die Offenen Immobilienfonds (OIF), für die die Fondsgesellschaften die Anteilsrücknahme ausgesetzt haben. Anleger profitierten hier von der Möglichkeit, ihre Anteile über die Börse zu jeder Zeit kaufen und verkaufen zu können. "Insbesondere die Perspektive auf eine bessere Rendite hat das Interesse am Kauf von Investmentfonds über den Fondshandel Hamburg gestärkt", verdeutlicht Dr. Thomas Ledermann, Geschäftsführer der Börse Hamburg und der Börse Hannover.
 

Fondsbörse Deutschland behauptet Position als Marktführer
Wie im Vorjahr bleibt die Fondsbörse Deutschland 2016 Marktführer im Handel mit geschlossenen Fonds. Über die Zweitmarkt-Plattform der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG und ihrem Tochterunternehmen Deutsche Zweitmarkt AG konnte durch über 6.000 Vermittlungen ein Nominalumsatz von über 250 Millionen Euro erzielt werden. Bei den gehandelten Assetklassen dominierten vor allem Immobilienfonds den Umsatz. So legten die Durchschnittskurse bei Immobilienfonds zu, die Kurse bei Schiffsbeteiligungen hingegen sanken. Des Weiteren konnte bei Private-Equity-Beteiligungen eine steigende Nachfrage verzeichnet werden.
 

Nachhaltigkeitsindex der Börse Hannover auf Erfolgskurs
Das Angebot der Börse Hannover für nachhaltige Investments in Form des Global Challenges Index (GCX) entwickelt sich weiter sehr erfolgreich. Am 20. Dezember 2016 konnte der GCX mit 2.136 Punkten den historisch höchsten Indexstand seit seiner Auflage im Jahr 2007 erreichen. Außerdem übertraf der GCX, der 50 internationale Aktien von besonders nachhaltig orientierten Unternehmen umfasst, seit seiner Auflage die Wertentwicklung des Deutschen Aktienindex (DAX) deutlich. So brachte der GCX den Anlegern der ersten Stunde einen Wertzuwachs von rund 114 Prozent, wohingegen der DAX im gleichen Zeitraum lediglich um rund 50 Prozent zulegen konnte. "Der beständige Erfolg des GCX zeigt, dass Nachhaltigkeit und Performance sehr gut zusammenpassen. Das erkennen immer mehr Anleger und setzen auf den GCX", erläutert Janssen.
 

Aktienindex für Gender-Diversität weist solide Performance auf
Der im April 2015 von der Börse Hannover aufgelegte GERMAN GENDER INDEX konnte 2016 aufholen. Trotz der allgemeinen Schwäche am Aktienmarkt im ersten Quartal gelang dem Index im Jahresverlauf ein Plus von 5 Prozent. Der GERMAN GENDER INDEX setzt sich aus 50 deutschen Aktien von Unternehmen zusammen, die bei der Besetzung von Vorstand und Aufsichtsrat in besonderem Maße Diversität berücksichtigen.
 

Elektronisches Handelssystem an der Börse Hamburg gut gestartet
Im August 2016 startete die Börse Hamburg in Partnerschaft mit dem Market Maker Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG das elektronische Handelssystem "Lang & Schwarz Exchange". Damit ergänzt die BÖAG Börsen AG als Trägergesellschaft der Börse Hamburg und der Börse Hannover ihr Angebot im traditionellen Börsenhandel. Über das neue Handelssystem können Anleger derzeit rund 8.000 Wertpapiere - neben deutschen Standardaktien auch zahlreiche ausländische Aktien, ETFs und festverzinsliche Wertpapiere - montags bis freitags zwischen 7:30 und 23:00 Uhr nach dem Quote-Request-Verfahren handeln. "Die Lang & Schwarz Exchange ist ein weiterer strategischer Meilenstein, um die Börsen AG in einem intensiven Wettbewerbsumfeld erfolgreich zu positionieren", sagt Ledermann.Zusammenschluss mit der Börse Düsseldorf im Zeitplan
Die geplante Übernahme der Trägerschaft der BÖAG Börsen AG für die Börse Düsseldorf befindet sich im Zeitplan. Bereits ab dem 1. Januar 2017 wird in der neuen Struktur mit der Börse Düsseldorf zusammengearbeitet, mit der rechtlichen Umsetzung ist bis zur Mitte des Jahres 2017 zu rechnen. Aus dem geplanten Wechsel in der Trägerschaft ergeben sich keinerlei Änderungen für die Börse Düsseldorf als Institution, ihre Kunden und Marktteilnehmer sowie ihre Dienstleistungen. Technische Anschlüsse, Verträge oder Zulassungen von Wertpapieren bleiben bestehen. Als öffentlich-rechtliche Börse mit ihren Gremien, Regelwerken, Genehmigungen sowie den marktseitigen Leistungsangeboten Skontroführerhandel, Quotrix und den Listingmöglichkeiten, wird die Börse Düsseldorf unverändert fortgeführt.


--Über die Börse Hamburg und die Börse Hannover
An der Börse Hamburg und der Börse Hannover sind über 14.000 Wertpapiere gelistet, darunter Aktien, offene Fonds, Anleihen, Genussscheine sowie Zertifikate. Im Fondshandel der Börse Hamburg können Anleger rund 4.500 Fonds fortlaufend in der Zeit von 8 bis 20 Uhr handeln (www.boersenag.de/fonds). Daneben bietet die Börse Hannover mit dem Fondsservice Hannover mit rund 1.000 Fonds Anlegern eine weitere Alternative zum Kauf und Verkauf von Investmentfonds. Anleger erhalten hier die Fonds zum Rücknahmepreis der Fondsgesellschaft. Außerdem widmet sich die Börse Hannover seit vielen Jahren dem Thema der nachhaltigen Geldanlage. Der Global Challenges Index (GCX) umfasst 50 Unternehmen, die besonders nachhaltig wirtschaften (www.boersenag.de/nachhaltigkeit). Mit dem GERMAN GENDER INDEX wurde 2015 der erste Aktienindex in Deutschland aufgelegt, der das Thema Diversity abbildet. Der GERMAN GENDER INDEX umfasst 50 Aktien deutscher Unternehmen, die beim Führungspersonal eine hohe Gender Diversität aufweisen (www.boersenag.de/germangenderindex). Ferner betreiben die Börse Hamburg und die Börse Hannover spezielle Handelsplattformen: Die Sparbriefbörse Deutschland bietet Anlegern die Möglichkeit, Sparbriefe über einen Online-Zugang zum Kauf anzubieten und so frische Liquidität für notwendige Ausgaben zu erlangen. Die Fondsbörse Deutschland ist der Zweitmarkt für den Handel mit geschlossenen Fonds. Die Mittelstandsbörse Deutschland bietet Unternehmen einen für sie maßgeschneiderten Zugang zum Kapitalmarkt. Zu den Handelsteilnehmern der beiden Börsen zählen rund 130 in- und ausländische Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsunternehmen.
 

Die Börse Hamburg und die Börse Hannover erteilen keine Anlageempfehlungen und veröffentlichen ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.
 

Pressekontakt
Börse Hamburg und Börse Hannover
Sabrina Otto
Tel: +49(0)511 / 32 76 61
E-Mail: s.otto@boersenag.de
Internet: http://www.boersenag.de

fischerAppelt
Isabel Rehmer
Tel.: +49(0)40 / 899 699 243
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Emittent/Herausgeber: Börse Hamburg und Börse Hannover
Schlagwort(e): Finanzen
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533389  30.12.2016 




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