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Aurubis: Werk in Stolberg wird nach Flutkatastrophe wieder hochgefahren

20.09.2021 18:11 - Autor: Robin Lohwe ... auf Twitter

Nachdem Aurubis das Werk der Aurubis Stolberg GmbH & Co. KG infolge der Hochwasserkatastrophe aus dem Juli vorübergehend stilllegen musste, wir berichteten, soll der Standort ab dem 1. November schrittweise wieder die Produktion aufnehmen. Vorangegangen seien umfangreiche Aufräum- und Reparaturarbeiten an dem Standort, so Aurubis.

„Ab Anfang November wird es nach heutigem Stand möglich sein, mit der Fertigung von bestimmten Bandprodukten in einer eingeschränkten Produktionskapazität zu starten. Ab Mitte November sollen auch Teile der Drahtfertigung wieder in Produktion gehen”, meldet der Metallkonzern am Montagnachmittag. Man werde die Aufträge nach existierender Auftragsbestätigung abarbeiten.

Derzeit sei allerdings noch nicht absehbar, wann die Fertigung weiterer Produktgruppen wieder aufgenommen werden könne. An dem Standort produzieren rund 400 Personen Bänder und Drähte für industrielle Anwendungen von Kupferprodukten. Kunden kommen vor allem aus den Branchen Elektro und Elektronik sowie Automotive und Maschinenbau.
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WKN: 676650
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Lesen Sie mehr zum Thema Aurubis im Bericht vom 16.07.2021

Aurubis muss Werk in Stolberg wegen Flut-Katastrophe vorübergehend stilllegen

Der Aurubis-Konzern ist von den massiven Überschwemmungen in NRW nach den starken Regenfällen betroffen. Bei der Aurubis Stolberg GmbH & Co. KG in Stolberg nahe Aachen muss die Produktion vorübergehend eingestellt werden. Man habe das Werk angesichts der Unwetterauswirkungen evakuieren müssen, so das Rohstoff-Unternehmen am Freitag.

„Bereits am frühen Nachmittag zeichnete sich eine Eskalation der Situation ab, da Starkregen mit Hochwasserfolgen das gesamte Tal, in dem auch das Aurubis-Werk liegt, überflutete. Die umliegenden Zufahrtsstraßen wurden ebenso wie die nahegelegene gesamte Innenstadt überschwemmt, teilweise unterspült und in starke Mitleidenschaft gezogen”, so Aurubis zur Situation. Angesichts von „Force Majeure” seien eine Belieferung von Kunden und eine Abnahme von Zulieferungen zurzeit nicht möglich.

Man geht davon aus, dass der Schaden durch eine Versicherung gedeckt sei, es aber massive Anstrengungen erfordern werde, das Werk wieder anzufahren. ... diese News weiterlesen!

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