Akasol rechnet für die zweite Jahreshälfte mit Nachholeffekten, nachdem die Corona-Krise im ersten Quartal für einen sinkenden Umsatz sorgte. Angesichts der Auftragslage hat man die Produktion aber nicht unterbrochen. Bild und Copyright: Akasol.

Akasol: „Bislang keine Unterbrechung der eigenen Produktion”

25.05.2020 09:47 - Autor: Michael Barck ... auf Twitter

Akasol hat am Montag Zahlen für das erste Quartal 2020 vorgelegt. Der Hersteller von Lithium-Ionen-Batteriesystemen meldet einen Anstieg der Gesamtleistung von 10,1 Millionen Euro auf 12,9 Millionen Euro. Dagegen ist der Umsatz von 9,1 Millionen Euro auf 8,0 Millionen Euro gefallen, was auf Corona-bedingte Produktionsunterbrechungen der Großkunden zurückzuführen ist. Anders sieht es bei der Auftragslage des Darmstädter Unternehmens aus: „Aufgrund der trotz Corona-Krise verhältnismäßig hohen Nachfrage durch Bestands- und Neukunden lag der Auftragsbestand bis 2027 zum Stichtag 31. März 2020 auf einem konstant hohen Niveau von rund 2 Milliarden Euro”, so Akasol. Vor Zinsen und Steuern meldet die Gesellschaft einen Quartalsverlust von 2,4 Millionen Euro nach einem ausgeglichenen Ergebnis im Vorjahreszeitraum.

„Mit einer Gesamtkapazität von bis zu 5 GWh in der neuen Gigafactory 1 sehen wir uns gut aufgestellt, um die von unseren Serienkunden für die kommenden Jahre bestellten Batteriesysteme liefern zu können”, sagt Akasol-CEO Sven Schulz. „Durch den planmäßigen Fortschritt in der Errichtung der Gigafactory 1 und des neuen Headquarters in Darmstadt haben wir im ersten Quartal wichtige Meilensteine zur Umsetzung unserer Expansionsstrategie erreicht”, so der Manager.

Für die zweite Jahreshälfte rechnet das Unternehmen nicht nur mit einer operativen Erholung, sondern mit kräftigen Nachholeffekten. Man habe „selbst auch bislang keine Unterbrechung der eigenen Produktion veranlasst”, so CFO Carsten Bovenschen. Derzeit sei die Visibilität aber noch gering - eine neue Prognose für 2020 legt Akasol am Montag daher noch nicht vor.

Lesen Sie mehr zum Thema Akasol im Bericht vom 30.04.2020

Akasol: „Chancen auf ein erhebliches Wachstum” - EBIT-Marge soll steigen


Akasols Bilanz für das Jahr 2019 ist von Investitionen in das Wachstum geprägt. Der Hersteller von Batteriesystemen für Elektro-Nutzfahrzeuge wie Busse und Bahnen baut seine Kapazitäten schneller als eigentlich geplant aus. Am Standort Langen ging man ein halbes Jahr früher als erwartet in Produktion. 84 Millionen Euro schwer ist das Investitionsprogramm, mit dem man die Fertigungskapazität bis 2022 auf 4,3 Gigawatt ausbauen wird. Es ist ein Prozess, der Akasol nicht nur steigende Umsätze und Ergebnisse bringen soll, sondern zunächst einmal Geld für Investitionen in Anlagen und unter anderem auch den Aufbau von Working Capital kostet.

Allerdings kann Akasol nach dem Börsengang Mitte des Jahres 2018 auf hohe Liquiditätspolster bauen, was gerade in Zeiten der Corona-Krise dem Unternehmen zugute kommt. Rund 100 Millionen Euro nahm man vor Kosten über das IPO an frischem Kapital ein, die zu einem größeren Teil schon in das Wachstum investiert wurden - in der Bilanz zu ... diese News weiterlesen!

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AKASOL AG: AKASOL steigert im ersten Quartal 2020 die Gesamtleistung und erreicht bedeutende Meilensteine zur Ausweitung der Produktionskapazitäten






25.05.2020 / 07:30



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AKASOL steigert im ersten Quartal 2020 die Gesamtleistung und erreicht bedeutende Meilensteine zur Ausweitung der Produktionskapazitäten

- Gesamtleistung mit 12,9 Mio. ... DGAP-News von Akasol weiterlesen.

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