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E.On Aktie: Gewinnaussichten als Kurstreiber

07.01.2020 12:24 - Autor: Dena Altdörfer ... auf Twitter

Bei Jefferies erwartet man steigende Aktienkurse für E.On: Die Aktienanalysten des Research-Hauses haben in einem aktuellen Kommentar zu dem DAX-Titel ihr Kursziel für die E.On Aktie von 10 Euro auf 11 Euro erhöht. Am Dienstag notiert der Titel zur Mittagsstunde bei 9,398 Euro mit 0,74 Prozent im Minus. Es bleibt bei der Kaufempfehlung der Analysten für den Anteilschein des Energie-Konzerns.

E.On habe mit dem letzten Quartalsbericht das Vertrauen stärken können, so die Experten. Man rechnet für das laufende Jahr mit abnehmenden Sorgen der Anleger über die Bilanz von E.On sowie die Vertriebssparte des Energiekonzerns. Die Kurse könnten angetrieben werden, wenn sich das Management von E.On auf dem nächsten Kapitalmarkttag positiv zu den Ergebnisaussichten äußern werde. Die Veranstaltung findet allerdings erst Ende März statt: Am 25. März wird der Konzern seine Bilanz für 2019 vorlegen.

Jefferies nimmt damit bei der E.On Aktie eine gegensätzliche Position zur DZ Bank ein. In einem Kommentar zur E.On Aktie hatten die Analysten der DZ Bank am gestrigen Montag ihre Verkaufsempfehlung für den DAX-notierten Anteilschein wiederholt. Während der Aktienkurs von E.On am Montagnachmittag bei 0,48 Euro leicht im Minus im Vergleich zum Vortag notiert, erwarten die Aktienanalysten der DZ Bank weiterhin deutliche Kursverluste bei dem Titel. Der Fair Value von 8,30 Euro für die E.On Aktie wird von ihnen bestätigt. Je Anteilschein prognostizieren die Experten für die Jahre 2019 bis 2021 Gewinne von 0,70 Euro sowie 0,68 Euro und 0,75 Euro. Die Dividenden je E.On Aktie sollen für diese Jahre bei 0,46 Euro sowie 0,48 Euro und 0,52 Euro liegen.

Positive Aspekte sowie die Dividendenrendite der E.On Aktie werden nach Ansicht der Analysten der DZ Bank durch viele Risiken überlagert. Dies berge Unsicherheiten, wie sich bei E.On der Gewinn entwickeln werde. Zu den Faktoren gehören nach Ansicht der Experten unter anderem die hohe Verschuldung des Unternehmens sowie die Restrukturierung im Bereich npower. Dass E.Ons Aktie einen Aufschlag zur Peer Group habe, sei daher nicht gerechtfertigt.

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