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K+S: Minus 20 Prozent

13.12.2019 11:17 - Autor: Johannes Stoffels ... auf Twitter

Der Kalimarkt schwächelt weiter. Das bringt die Ziele von K+S in Gefahr. Das Unternehmen reagiert und legt ein Maßnahmenpaket auf. So sollen kurzfristig Werte generiert werden. Angedacht ist der Verkauf oder IPO von Unternehmensteilen. Die Mehrheit soll aber auch künftig immer bei K+S liegen. Vor allem die Einheit Americas mit dem Salzgeschäft steht zur Disposition. Diese Einheit beinhaltet das Salzgeschäft in Nord- und Südamerika.

Für die Analysten von Independent Research bleibt es nach dieser Ankündigung bei der Halteempfehlung für die Aktien von K+S. Das Kursziel sinkt von 12,70 Euro auf 12,20 Euro.

Für die Experten ist es sinnvoll, Teile des Salzbereiches zu verkaufen. Hier liegen die Chancen höher, vernünftige Preise zu erzielen. Der Kalibereich wäre derzeit schwieriger an den Markt zu bringen.

Für 2019 prognostizieren die Analysten weiter einen Gewinn je Aktie von 0,51 Euro. Die Prognose für 2020 sinkt von 1,00 Euro auf 0,80 Euro. Hier wird die Schwäche im Kalimarkt berücksichtigt.

Die Aktien von K+S gewinnen 1,0 Prozent auf 11,155 Euro.

K+S: Experten sehen Abwärtsrisiken

Im Rahmen einer Branchenstudie nehmen die Analysten von JP Morgan auch die Papiere von K+S unter die Lupe. Dabei gibt es wie bisher für die Aktien des Kali- und Salzherstellers das Rating „underweight“. Das Kursziel für die Aktien von K+S steht weiter bei 9,50 Euro.

In der Branche soll es 2020 besser laufen. Die Ergebnisse sollen zulegen. Das dürfte sich auch bei den Kursen zeigen, die zuletzt schon wieder klar angezogen haben. Eine Ausnahme innerhalb der Studie ist jedoch die Aktie von K+S.

Bei dem Düngerproduzenten sehen die Amerikaner weiterhin verschiedene Risiken und Probleme. Das betrifft beispielsweise das Ergebnis. Aber auch die Verschuldung wird hervorgehoben. Daher hat die Aktien von K+S aus Sicht der Experten ein gewisses Abwärtspotenzial, die Bewertung ist aus ihrer Sicht derzeit zu hoch. Auch andere Analysten haben sich zuletzt über die Bewertung besorgt gezeigt. Zudem war die Entwicklung des Kalipreises immer wieder Anlass für Spekulationen.

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