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Deutsche Bank Aktie: Zahlen-Schock gut verdaut - und nun?

25.07.2019 08:06 - Autor: Michael Barck ... auf Twitter

Zunächst sorgte die Deutsche Bank bei der eigenen Aktie gestern für einen turbulenten Handelsauftakt. Am Vormittag rauschte das Papier bis auf 6,72 Euro in die Tiefe - zu stark saß zunächst der Schock über den milliardenschweren Quartalsverlust, den der Bankkonzern gestern meldete. Doch recht schnell besannen sich die Börsianer, dass die Deutsche Bank damit schon große Teile der Restrukturierungskosten abgearbeitet hatte, die nun nicht mehr auf den Büchern lasten. Am Ende des gestrigen Tages lag die Deutsche Bank Aktie bei 7,002 Euro auf Tageshoch und das Minus hatte sich auf „nur” noch 1,95 Prozent reduziert.

Heute Morgen sieht es sogar noch besser aus. Aktuelle Indikationen liegen bei 7,074/7,079 Euro und deuten damit auf weitere Kursgewinne hin.

Der Blick in die technische Analyse zur Aktie der Deutschen Bank zeigt, dass der Aktienkurs damit wieder auf wichtige Hindernismarken Kurs nehmen könnte. Zu nennen ist hier zunächst der Bereich zwischen 7,10/7,15 Euro und 7,25 Euro. Käme es zu einem Anstieg über diese Marke, könnte sich die Deutsche Bank Aktie in Richtung 7,49/7,59 Euro absetzen. Das untere Ende dieser Hürdenzone wird vom jüngsten Erholungshoch gestellt, das der DAX-Wert am 8. Juli erreicht hat. Weitere charttechnische Kaufsignale könnten den Aktienkurs der Frankfurter dann in Richtung 7,96/8,05 Euro und der übergeordnet wichtigen Hindernismarke bei 8,23/8,32 Euro durchstarten lassen.

Doch noch muss die Deutsche Bank Aktie die hierzu notwendigen Kaufsignale generieren. Ohne diese Signale bleibt das Papier in der technischen Analyse deutlich anfällig für Rückschläge. Um 6,72/6,81 Euro kommt in einem solchen Fall erster charttechnischer Support für den Aktienkurs des Finanzkonzerns auf.

Deutsche Bank: Der Milliarden-Schock - Aktie stark im Minus

Am Mittwoch hat die Deutsche Bank den Frankfurter Aktienmarkt mit einem milliardenschweren Verlust geschockt. Der größte deutsche Bankkonzern schließt das zweite Quartal des laufenden Jahres mit einem Minus von 3,15 Milliarden Euro ab nach einem Verlust von 0,4 Milliarden Euro im Vorjahresquartal. Kosten im Höhe von 3,4 Milliarden Euro für den angekündigten Konzernumbau stecken dahinter. „Wir haben bereits wichtige Schritte unternommen, um unsere Strategie umzusetzen und die Deutsche Bank zu transformieren. Das schlägt sich auch in unseren Ergebnissen nieder: Einen erheblichen Teil der Restrukturierungskosten haben wir bereits im zweiten Quartal verbucht. Ohne diese Belastungen für den Umbau wäre die Deutsche Bank profitabel gewesen”, sagt Christian Sewing, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank. Bereinigt um die Kosten wäre ein Quartalsgewinn von 231 Millionen Euro angefallen - nicht viel, aber immerhin.

Bei den Erträgen geht es nach unten: Die Deutsche Bank weist ... Deutsche Bank News weiterlesen!

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