UBS – Goldman Sachs Aktie: Gefangen in der Seitwärtszone

14.09.2015, 07:52 Uhr - Autor: Kolumnist  Kolumnist auf Twitter  | 4nvestors auf: Twitter | Google News | Facebook

Bild und Copyright: Roman Tiraspolsky B / shutterstock.com.

Bild und Copyright: Roman Tiraspolsky B / shutterstock.com.

Von Mitte 2011 bis Mitte 2012 durchlief Goldman Sachs eine klassische Bodenbildungsformation in Form eines doppelten Tiefs im Bereich zwischen 90 USD und 130 USD. Darauf folgte ein Aufwärtstrend, der die Aktie bis auf das Hoch bei 198,06 USD im Dezember des vergangenen Jahres hievte. In der darauf folgenden Korrektur fiel Goldman Sachs bis in den Unterstützungsbereich bei 175 USD zurück. Von dort aus erholte sich die Aktie seit Anfang Februar in einer beeindruckenden Rallye und erreichte Ende Juni bei 218,77 USD das bisherige Jahreshoch. Danach setzte eine Korrektur ein, die den Kurs von Goldman Sachs bis in den Bereich von 204 USD zurückfallen lies. Nach einer kurzen Zwischenerholung Mitte Juli sackte die Aktie anschließend bis auf ein neues Jahrestief bei 172,10 USD ab. Seitdem pendelt Goldman Sachs in einer sehr volatilen Seitwärtszone im Bereich zwischen 180 USD und 190 USD. Solange die Aktie diesen Bereich nicht nach unten oder nach oben verlässt, ist mit einer Fortsetzung der Seitwärtsbewegung zu rechnen. Kommen wir nun zu den Einstiegsszenarien für kurzfristig interessierte Trader.

Die Long-Szenarien: Startet Goldman Sachs leicht im Plus, käme eine Platzierung bei einem Rücklauf auf den Freitagsschlusskurs bei 185,27 USD, leicht oberhalb der 187,00-USD-Linie oder aber in der ersten Korrektur einer Aufwärtsbewegung in Frage, und zwar rund 40 Prozent unterhalb des letzten Hochs. Wird jedoch im Minus eröffnet, sollte ein Kauf bei einem Abprall von der Unterstützung bei 183,00 USD, durch die eben besprochene Korrekturvariante oder nach dem Bruch des Schlusskursniveaus erfolgen. Eine Gewinnmitnahme empfiehlt sich circa 1,90 USD oberhalb des jeweiligen Tagestiefs.

Die Short-Szenarien: Beginnt die Aktie leicht im Minus, bietet sich eine Positionierung bei einem Test der Schlusskurslinie, leicht unterhalb des 183,00-USD-Niveaus oder aber nach der ersten Korrektur einer Abwärtsbewegung an, und zwar nach dem Bruch des letzten Tiefs. Wird aber im Plus gestartet, könnten Trader durch die gerade beschriebene Korrekturvariante, bei einem Abprall vom 187,00-USD-Widerstand oder leicht unterhalb der Schlusskursmarke einsteigen. Das Kursziel läge rund 1,90 USD unterhalb des jeweiligen Tageshochs. Sinnvoll wäre eine Absicherung aller Trades durch einen Stopp in Höhe von circa 0,36 USD, bei Long-Trades unter- und bei Short-Trades oberhalb des Einstiegs.

Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der UBS. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!

(Werbung)




All Right Reserved by minimalthemes - ©2018 Stoffels & Barck GbR