Daldrup & Söhne: 56 Prozent Wachstum - Prognose bestätigt
Der Bohrtechnik- und Geothermiespezialist Daldrup & Söhne AG hat für das erste Halbjahr 2026 vorläufige Konzernzahlen vorgelegt und dabei ein kräftiges Umsatzwachstum erzielt. Die Konzern-Gesamtleistung stieg um 56 Prozent auf 32,3 Millionen Euro, nach 20,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das EBIT legte um 30,6 Prozent auf 3,46 Millionen Euro zu gegenüber 2,65 Millionen Euro in der ersten Hälfte des vergangenen Jahres, womit die EBIT-Marge bei 10,7 Prozent lag – nach 12,8 Prozent im Vorjahr. Da der Umsatz stärker wuchs als das Ergebnis, sank die EBIT-Marge von 12,8 auf 10,7 Prozent – ein Hinweis unter anderem auf gestiegene Kosten im Berichtszeitraum.
Daldrup hat im ersten Halbjahr intensiv in die Modernisierung und Aufrüstung der Bohranlagen investiert, um der steigenden Nachfrage nach mitteltiefer und tiefer Geothermie sowie Erkundungsbohrungen gerecht zu werden. Die vorläufigen Zahlen enthalten zudem Sicherheitsabschläge bei einzelnen Projekten, bei denen die Schlussabrechnungen zum Stichtag noch ausstanden – die endgültigen Zahlen könnten daher noch etwas besser ausfallen.
Der Auftragsbestand lag Ende August 2026 bei 132 Millionen Euro, nach 140 Millionen Euro im August des Vorjahres.
Daldrup & Söhne CEO Andreas Tönies betonte, dass das Unternehmen trotz des starken Halbjahres an der Jahresprognose für 2026 festhält: „Wir erwarten bei planmäßigem Geschäftsverlauf eine Konzern-Gesamtleistung von rund 58 Millionen Euro und eine EBIT-Marge zwischen 11,5 und 13,5 Prozent”, so der Manager am Donnerstag. Im Projektgeschäft entscheide oft Kleinteiliges darüber, ob Leistungen noch in der laufenden oder erst in der nächsten Berichtsperiode verbucht werden könnten. Die Jahresziele bleiben damit unverändert.
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