Fresenius macht weitere 300 Millionen Euro bei FMC zu Geld
Fresenius trennt sich von weiteren 7,8 Millionen Aktien der Fresenius Medical Care (FMC) und erlöst damit rund 300 Millionen Euro. Das Paket entspricht etwa 2,9 Prozent des ausgegebenen FMC-Grundkapitals und geht an ausgewählte institutionelle Investoren. Fresenius hatte die frühere Tochtergesellschaft 2023 entkonsolidiert und behandelt die verbliebenen Anteile seitdem als Finanzbeteiligung. Bereits 2025 hatte der Gesundheitskonzern einen wesentlichen Teil seines FMC-Pakets verkauft.
Der Nettoerlös aus der neuen Platzierung soll zunächst die Nettoverschuldung von Fresenius reduzieren und zugleich Spielraum für künftige Investitionen schaffen. Aus dem Verkauf erwartet der Konzern im dritten Quartal 2026 einen Buchgewinn im niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.
Fresenius bleibt auch nach der Transaktion an FMC beteiligt und will den verbliebenen Anteil abhängig von Marktbedingungen und den eigenen Prioritäten bei der Kapitalverwendung weiter aktiv steuern. Für die verbleibenden Aktien wurde im Zusammenhang mit der Platzierung eine Sperrfrist von bis zu 45 Tagen vereinbart.
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