SNP steigert Gewinn deutlich schneller als den Umsatz
Der SAP-Spezialist SNP hat im zweiten Quartal 2026 nach eigenen Angaben vom Donnerstag das beste zweite Quartal seiner Geschichte verzeichnet. Der Konzernumsatz stieg um 14 Prozent auf 82,8 Millionen Euro, nach 72,3 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Kräftiger noch legte das Ergebnis zu: Das EBIT kletterte um 128 Prozent auf 15,8 Millionen Euro, nach 6,9 Millionen Euro. Der Auftragseingang erhöhte sich um 11 Prozent auf 88,8 Millionen Euro, getragen von der anhaltenden Nachfrage nach SAP-Transformationsprojekten. Wesentlicher Treiber war nach Darstellung von SNP erneut das Softwaregeschäft.
„Die Ergebnisse des zweiten Quartals bestätigen, dass SNP seine Strategie weiter erfolgreich umsetzt. Gleichzeitig haben wir wichtige Schritte unternommen, um unsere langfristige Positionierung weiter auszubauen“, sagt Jens Amail, CEO von SNP.
Strategisch verweist der Heidelberger Konzern auf mehrere Neuerungen an seiner Kyano-Plattform. Dazu zählt die Integration eines KI-gestützten Layers namens Kyano Lorna, mit dem Kunden Transformationen schneller umsetzen sollen, sowie die Erweiterung Kyano Oros zur Verarbeitung unstrukturierter Daten. Weiterhin verweist das Unternehmen auf die Partnerschaft mit Palantir, über die es Kunden bei großen SAP-Cloud-ERP-Migrationen unterstützt.
An der im März 2026 kommunizierten Prognose hält SNP fest. Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzwachstum im mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich und einem Anstieg des EBIT um einen niedrigen zweistelligen Prozentsatz. Zudem erwartet SNP weiterhin ein Book-to-Bill-Verhältnis von über eins, der Auftragseingang soll den Umsatz also übersteigen.
4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen
Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.

