Mensch und Maschine bestätigt Gewinn und Dividenden-Perspektiven
Der CAD- und BIM-Spezialist Mensch und Maschine hat im ersten Halbjahr 2026 seinen Konzernumsatz um 8,2 Prozent auf 130,75 Millionen Euro gesteigert, nach 120,87 Millionen Euro im Vorjahr. Beide Segmente legten zu: Die eigene MuM-Software kam auf 66,09 Millionen Euro, ein Plus von 9,0 Prozent, das Digitalisierungsgeschäft auf 64,66 Millionen Euro und damit 7,4 Prozent mehr. Auf der Ertragsseite lief die Software rund, der Rohertrag daraus stieg um 8,7 Prozent auf 59,46 Millionen Euro.
Gebremst wurde der Konzern aus Wessling bei München von der Digitalisierung. Ein allerdings erwarteter Einmaleffekt aus dem Autodesk-Geschäft im zweiten Quartal drückte den Rohertrag des Segments um 7,8 Prozent auf 35,63 Millionen Euro. Trotz Software-Plus kam der Konzern-Rohertrag so mit 95,09 Millionen Euro nur auf ein Plus von 1,9 Prozent. Nach Darstellung von Mensch und Maschine wird der Software-Effekt erst ab dem dritten Quartal voll durchschlagen, der Anteil der eigenen Wertschöpfung stieg im Halbjahr bereits von rund 75 auf fast 83 Prozent.
Dass unter dem Strich mehr hängen blieb, verdankt Mensch und Maschine der eigenen Kostendisziplin. Die 2025 gestartete Personal-Konsolidierung hielt die operativen Kosten im Halbjahr praktisch konstant und fing die Rohertragsdelle des zweiten Quartals auf. Das EBIT stieg um 5,2 Prozent auf 28,14 Millionen Euro und übertraf damit knapp den bisherigen Halbjahresrekord aus dem Jahr 2024. Dahinter verbirgt sich eine deutliche Verschiebung: Aus der Software kamen 22,17 Millionen Euro und damit 19 Prozent mehr, während die Digitalisierung mit 5,97 Millionen Euro um 27 Prozent zurückfiel. Der Nettogewinn legte um 2,7 Prozent auf 18,17 Millionen Euro zu, das Ergebnis je Mensch und Maschine Aktie um 5 Prozent auf 1,11 Euro.
Mensch und Maschine hat den Cashflow deutlich verbessert
Kräftig erholt hat sich der operative Cashflow, der auf 25,53 Millionen Euro anzog, nach 14,69 Millionen Euro - dies entspricht je Mensch und Maschine Aktie 1,56 Euro nach zuvor 0,88 Euro.
An den Jahreszielen hält das Unternehmen fest. Vorstand und Gründer Adi Drotleff peilen weiterhin ein Ergebnis je Aktie von 2,11 bis 2,26 Euro an, ein Plus von 11 bis 19 Prozent, sowie ein EBIT von 54,5 bis 58,5 Millionen Euro. Die Dividende soll auf 2,20 bis 2,40 Euro steigen, nach 2,00 Euro für 2025. Mittelfristig bleibt Mensch und Maschine bei dem Ziel, das Ergebnis in den fünf Jahren ab 2025 zu verdoppeln und 2030 ein Ergebnis je Aktie von über 3,80 Euro zu erreichen.
4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen
Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.

Hinweis auf Interessenskonflikt(e): Der / die Autor(in) oder andere Personen aus der 4investors-Redaktion halten unmittelbar Positionen in Finanzinstrumenten / Derivate auf Finanzinstrumente von Unternehmen, die in diesem Beitrag thematisiert werden und deren Kurse durch die Berichterstattung beeinflusst werden könnten: Mensch und Maschine Software SE.
