Ottobock übernimmt spanischen Neurotechnik-Spezialisten Fesia
Das MedTech-Unternehmen Ottobock baut sein Geschäft in der Neuro-Orthetik mit einer Übernahme aus: Der Konzern aus Duderstadt bei Göttingen kauft das spanische Unternehmen Fesia Technology von einem Konsortium bisheriger Eigentümer. Fesia mit Sitz in Donostia/San Sebastián beschäftigt rund 20 Personen und entwickelt Systeme zur funktionellen Elektrostimulation für Patienten mit neurologischen Erkrankungen oder Verletzungen des Nervensystems. Der Abschluss der Transaktion wird in etwa sechs Monaten erwartet, zum Kaufpreis vereinbarten die Parteien Stillschweigen. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Mit dem Zukauf erweitert Ottobock sein Portfolio um Produkte der funktionellen Elektrostimulation. Solche Orthesen kommen etwa bei Schlaganfall, Multipler Sklerose, Zerebralparese oder Rückenmarksverletzungen zum Einsatz: Sie senden elektrische Impulse an die beeinträchtigte Muskulatur, um natürliche Bewegungen zu ermöglichen, und sollen zugleich den Aufbau neuer Nervenverbindungen unterstützen.
„Neurologische Erkrankungen sind aktuell und auch zukünftig ein wichtiges Thema in der Orthetik- und Prothetikbranche. Die Zahl der Menschen weltweit, die von Krankheiten wie Schlaganfall, Multiple Sklerose, Zerebralparese oder Rückenmarksverletzungen betroffen sind, steigt stetig. Wir haben uns deshalb die Versorgung von Menschen mit neurologischen Erkrankungen zu einer zentralen Aufgabe gemacht”, sagt Oliver Jakobi, Chief Executive Officer der Ottobock SE & Co. KGaA. Nach eigenen Angaben schafft der Konzern mit der Übernahme zugleich die Basis für die technologische Weiterentwicklung dieses Bereichs.

