Helios Solar plant Börsengang in Frankfurt zu 4 Euro je Aktie
Die Helios Solar AG plant einen Börsengang im General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse und hat dazu ihren Wertpapierprospekt veröffentlicht. Das auf Photovoltaik-Lösungen mit Schwerpunkt Südostasien spezialisierte Unternehmen bietet bis zu 7,6 Millionen Aktien zu einem Festpreis von 4,00 Euro je Helios Solar Aktie an. Die Angebotsfrist beginnt voraussichtlich am 22. Juni 2026 und endet am 6. Juli 2026, der erste Handelstag ist für den 28. Juli 2026 vorgesehen. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Mit der Notierung will die Gesellschaft ihren Zugang zu den europäischen Kapitalmärkten verbessern, die finanzielle Flexibilität erhöhen und die Sichtbarkeit bei institutionellen und privaten Investoren steigern. „Die geplante Aufnahme in den regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse schafft die Voraussetzungen, um unsere internationale Expansion voranzutreiben und unsere Position als innovativer Anbieter von Solarlösungen weiter auszubauen”, erklärt Dato´ Ong Thuan Ming, Vorstandsvorsitzender der Helios Solar AG, am Mittwoch.
Bei vollständiger Platzierung erwartet das Solarenergie-Unternehmen aus München Nettoerlöse von rund 26,9 Millionen Euro. Den größten Teil davon – 58,8 Prozent – will die Gesellschaft in die weitere Expansion in Malaysia investieren, einschließlich strategischer Partnerschaften mit der Public Islamic Bank Berhad und der Boost Bank Berhad sowie dem Aufbau eines Trainings- und Innovationszentrums. Weitere 32,5 Prozent sind für den Ausbau des Geschäfts in Deutschland und Europa vorgesehen, darunter zwei Solarprojekte in Bulgarien. Die verbleibenden Mittel verteilt Helios Solar auf die Expansion in Kambodscha, wo eine Kooperation zur Finanzierung von Solaranlagen im Privatkundensegment geplant ist (5,0 Prozent), sowie auf den Ausbau der Aktivitäten in Singapur (3,7 Prozent).
Helios Solar, die die Holdinggesellschaft der Helios-Gruppe, begründet den Schritt mit dem langfristig steigenden Bedarf an erneuerbaren Energien, getrieben unter anderem durch die Elektrifizierung von Industrie und Mobilität sowie den wachsenden Strombedarf von Rechenzentren und KI-Anwendungen. Das Unternehmen sieht sich aufgrund seiner Erfahrung in der Projektentwicklung und seiner internationalen Präsenz in Europa und Asien gut positioniert, um von diesen Trends zu profitieren.


