Daldrup: Auftragsbestand vervierfacht, Gewinn verdreifacht
Die Daldrup & Söhne AG hat im Geschäftsjahr 2025 ihre Profitabilität deutlich gesteigert: Der Konzernjahresüberschuss stieg um 211 Prozent auf 7,7 Millionen Euro nach 2,5 Millionen Euro im Vorjahr, das Ergebnis je Daldrup Aktie kletterte auf 1,29 Euro nach 0,42 Euro. Das EBIT legte um 25,8 Prozent auf 8,7 Millionen Euro zu, die EBIT-Marge verbesserte sich auf 17,1 Prozent nach 12,7 Prozent. Das EBITDA stieg auf 10,6 Millionen Euro nach 8,5 Millionen Euro. Die Gesamtleistung des Bohrtechnik- und Geothermiespezialisten lag mit 51,1 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert von 54,5 Millionen Euro, was Daldrup & Söhne auf die Verschiebung des Bohrbeginns für das Geothermieprojekt Pullach ins Jahr 2026 zurückführt. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
„Die Auftragslage der Daldrup & Söhne AG entwickelt sich weiterhin sehr erfreulich”, sagt Andreas Tönies, CEO der Daldrup & Söhne AG, am Montag. Der Auftragsbestand erreichte zum Jahresende 2025 mit 128 Millionen Euro ein Rekordniveau und lag Ende März 2026 bei 120 Millionen Euro nach 31 Millionen Euro im Vorjahr – damit sind die Bohrkapazitäten rechnerisch bis in das Jahr 2027 ausgelastet. Rückenwind kommt aus dem im Dezember 2025 verabschiedeten Geothermiebeschleunigungsgesetz sowie einem KfW-Förderkredit mit integrierter Fündigkeitsversicherung. „Hinzu kommt das von der Bundesregierung verabschiedete Infrastruktur-Sondervermögen”, so das Unternehmen aus Oberhaching.
Für 2026 erwartet Daldrup & Söhne eine Konzern-Gesamtleistung von rund 58 Millionen Euro bei einer EBIT-Marge zwischen 11,5 und 13,5 Prozent.
Die Daldrup & Söhne Aktie notiert bei 24,60 Euro mit 1,65 Prozent im Plus.


