Bayer Aktie: Kursziel erhöht, Glyphosat-Risiken bleiben
Die Zeit, dass die Bayer Aktie wieder an der 50-Euro-Marke gekratzt hat, ist schon wieder mehr als drei Monate vorbei. Aktuell ist der DAX-Titel wieder mal in den Bereich an der 200-Tage-Linie gefallen, die sich schon Ende April als Unterstützungszone erwiesen hat. Bayer steht zudem aktuell bei zwei Analystenteams im Fokus. Rechtsunsicherheiten rund um Glyphosat bestimmen das Bild, die Einschätzungen fallen gegensätzlich aus. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
UBS behält ihre Kaufempfehlung für die Bayer Aktie mit einem Kursziel von 52 Euro bei. Ein neuerlicher Versuch in Brasilien, Glyphosat gerichtlich verbieten zu lassen, beunruhigt das Institut kaum. Solche Verfahren habe es bereits früher gegeben, die Erfolgsaussichten der Kläger schätzt UBS als gering ein.
Jefferies dagegen hebt das Kursziel für den Anteilschein des Konzerns aus Leverkusen deutlich von 25 auf 40 Euro an, bleibt angesichts des begrenzten erwarteten Kurspotenzials aber bei „Hold" für die Bayer Aktie. Der bei Jefferies für Bayers Aktien neu zuständige Experte sieht theoretisch zwar 45 Euro als Wert des Papiers und begründet dies mit der sum-of-the-parts von Bayer. Die anhaltenden Auseinandersetzungen um Glyphosat könnten das Papier im chlechten Szenario aber wieder auf 30 Euro befördern. Ohne frische Impulse aus der Wirkstoffpipeline lasse sich Bayer zudem nicht als klassisches Pharma-Schnäppchen einordnen.
Die Bayer Aktie notiert bei 36,29 Euro mit 4,1 Prozent im Minus.


