Flughafen Wien bestätigt Prognose trotz Belastungen aus Iran-Krieg
Die Flughafen Wien AG erzielte im ersten Quartal 2026 ein Periodenergebnis von 42,0 Millionen Euro nach 39,9 Millionen Euro im Vorjahr, das EBIT stieg um 11,6 Prozent auf 54,4 Millionen Euro, das EBITDA um 8,2 Prozent auf 87,9 Millionen Euro. Der Umsatz wuchs um 6,1 Prozent auf 239,6 Millionen Euro, gestützt durch frühe Ostern, höhere Enteisungserlöse und positive Verkehrseffekte durch den Lufthansa-Streik. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ging allerdings auf 68,7 Millionen Euro nach 95,2 Millionen Euro im Vorjahr zurück. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
In der Gruppe stiegen die Passagierzahlen um 5,3 Prozent auf 8,35 Millionen, am Standort Wien legten sie um 1,6 Prozent auf 6,11 Millionen zu. Ab April entwickelt sich das Passagieraufkommen in Wien rückläufig, da neben dem frühen Beginn der Osterreisesaison 2026 Low-Cost-Carrier Kapazitäten reduzieren und geopolitische Spannungen im Nahen Osten das Flugangebot belasten.
Die Flughafen Wien AG hält die Prognose für 2026 dennoch unverändert aufrecht: Umsatz von rund 1,05 Milliarden Euro, Periodenergebnis vor Minderheiten von rund 210 Millionen Euro sowie Gesamtpassagiere von rund 41,5 Millionen in der Gruppe und 30 Millionen am Standort Wien. Bis 2030 plant die Gesellschaft Investitionen von rund 1,5 Milliarden Euro in Wien und Malta, darunter eine Terminal-Süderweiterung mit geplantem Betriebsstart im zweiten Quartal 2027.
Die Flughafen Wien Aktie notiert bei 48,90 Euro mit 0,2 Prozent im Minus.


