Hawesko verbessert EBIT und kürzt Dividende
Europas größter Wein- und Spirituosenhändler Hawesko Holding SE startete mit einem leichten Ergebnisplus ins erste Quartal 2026: Das EBIT stieg auf 1,55 Millionen Euro nach 1,39 Millionen Euro im Vorjahr, die Rohertragsmarge verbesserte sich auf 45,0 Prozent nach 44,1 Prozent. Der Umsatz gab dagegen auf 133,1 Millionen Euro nach 135,3 Millionen Euro nach. Unter dem Strich meldet Hawesko am Montag für das erste Quartal 2026 eine „schwarze Null” nach einem Verlust von 0,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Segmentseitig entwickelten sich die drei Bereiche unterschiedlich: Das Retail-Segment legte um 0,9 Prozent zu, getragen von Jacques‘ mit einem Umsatzwachstum von 2,1 Prozent. Das B2B-Segment verlor 2,7 Prozent, unter anderem durch den Wegfall eines wesentlichen Spirituosenlieferanten, während internationale B2B-Gesellschaften und Gastronomiekunden den Rückgang begrenzten. Im E-Commerce verlangsamte sich der negative Trend auf minus 3,1 Prozent – steigende Neukundenzahlen und erhöhte Werbeinvestitionen sollen die Ausgangsbasis für die saisonal stärkeren Folgequartale verbessern, so Hawesko.
Für 2026 erwartet der Vorstand des Hamburger Unternehmens einen leichten Umsatzanstieg von bis zu 2 Prozent sowie ein operatives EBIT zwischen 28 und 32 Millionen Euro. Steigende Energiepreise infolge des Kriegs im Nahen Osten belasten die Logistikkosten nach Angaben der Gesellschaft vom Montag spürbar. Man habe „Maßnahmen zur Begrenzung von Mehrkosten eingeleitet”. Der Hauptversammlung wird eine Dividende von 1,00 Euro je Hawesko Aktie für das Geschäftsjahr 2025 vorgeschlagen, nach 1,30 Euro im Vorjahr.
Die Hawesko Aktie notiert bei 20,00 Euro mit 0,99 Prozent im Minus.


