MAX Automation: EBITDA-Marge springt, Prognose bestätigt
Nach einem schwachen Auftaktquartal 2025 hat die MAX Automation SE die Ergebnislage im ersten Quartal 2026 verbessert: Das EBITDA kletterte auf 3,3 Millionen Euro nach 0,1 Millionen Euro im Vorjahr, die EBITDA-Marge auf 4,0 Prozent nach 0,2 Prozent. Die Umsatzerlöse des Hamburger Unternehmens stiegen um 18,9 Prozent auf 82,6 Millionen Euro nach 69,5 Millionen Euro. Wesentliche Ergebnistreiber waren ELWEMA mit margenstarken Folgeaufträgen sowie die bdtronic Gruppe, die nach einem Verlustquartal im Vorjahr operativ in die Gewinnzone zurückkehrte. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Der operative Cashflow lag bei 0,7 Millionen Euro nach 3,1 Millionen Euro im Vorjahr, laut MAX Automation bedingt durch einen erwarteten Forderungsanstieg und Vorratsaufbau. „Im Vorjahr stand insbesondere der Abbau von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie von Vertragsvermögenswerten zu Buche”, so das Unternehmen.
Der Auftragseingang wuchs um 12,9 Prozent auf 86,9 Millionen Euro nach 77,0 Millionen Euro, der Auftragsbestand erhöhte sich auf 159,3 Millionen Euro nach 154,4 Millionen Euro zum Jahresende 2025. Die Book-to-Bill-Ratio lag bei 1,05. Die Segmententwicklung blieb heterogen: AIM Micro profitierte von geopolitisch bedingten Vorzieheffekten, NSM + Jücker startete nach einem starken Vorjahresquartal erwartungsgemäß verhaltener, Vecoplan litt unter geringerer Auslastung und Einmalaufwendungen.
Für das Gesamtjahr 2026 erwartet der Vorstand bei unveränderten Rahmenbedingungen einen Umsatz zwischen 320 und 370 Millionen Euro sowie ein EBITDA zwischen 12 und 18 Millionen Euro.
Die MAX Automation Aktie notiert bei 3,94 Euro mit 1,29 Prozent im Plus.


