Allianz knackt mit operativem Ergebnis bisherige Rekordmarke
Mit einem operativen Ergebnis von 4,5 Milliarden Euro hat die Allianz SE im ersten Quartal 2026 einen neuen Rekord aufgestellt – ein Plus von 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der bereinigte Quartalsüberschuss der Anteilseigner stieg um 48,4 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro nach 2,6 Milliarden Euro, wobei ein wesentlicher Anteil auf den Verkauf der Beteiligungen an indischen Joint Ventures entfiel. Bereinigt um diesen Einmaleffekt lag das Wachstum bei 7 Prozent. Das bereinigte Ergebnis je Allianz Aktie kletterte auf 9,96 Euro nach 6,61 Euro, organisch entspricht das einem Anstieg von neun Prozent. Das gesamte Geschäftsvolumen belief sich auf 53 Milliarden Euro nach 54 Milliarden Euro im Vorjahr, das interne Wachstum, bereinigt um Währungs- und Konsolidierungseffekte, lag bei 3,5 Prozent. 4investors.de als bevorzugte Quelle bei Google festlegen Damit sehen Sie unsere Börsen- und Aktiennews häufiger in Ihren Google-Suchergebnissen.
Die annualisierte bereinigte Eigenkapitalrendite der Allianz erreichte 24,2 Prozent nach 18,1 Prozent im Gesamtjahr 2025, bereinigt um Sondereffekte lag sie allerdings nur bei 18 Prozent. Die Solvency-II-Quote verbesserte sich auf 221 Prozent nach 218 Prozent. Im Rahmen des laufenden Aktienrückkaufprogramms über bis zu 2,5 Milliarden Euro erwarb der Konzern im ersten Quartal Aktien im Wert von 0,3 Milliarden Euro.
„Wir haben an die Dynamik eines hervorragenden Jahres 2025 angeknüpft”, sagt Allianz-CFO Claire-Marie Coste-Lepoutre am Mittwoch. Für das Gesamtjahr 2026 hält die Allianz an ihrem Ziel eines operativen Ergebnisses von 17,4 Milliarden Euro – plus oder minus eine Milliarde Euro – fest.
Die Allianz Aktie notiert bei 373,00 Euro mit 1,3 Prozent im Plus.

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